Beiträge von wolfbln

    jaymoabit: Der Grund deiner Frage erschließt sich mir nicht so ganz. Wenn du eSIM brauchst, kann ich das technisch nachvollziehen (Apple).

    Bei App-basierten Tarifen ist das nur ein Vorteil, wenn man tägliche Optionen hat wie Freenet Funk oder Yallo Swype.

    Viele Anbieter haben Apps, manche sind schwer in deutschen Stores zugänglich. Damit kann man idR aufladen, Verbrauch checken oder Optionen buchen.

    Bei einem monatlichen Tarif dient die App aber eher der Verbrauchskontrolle, was bei einem unlimitierte Tarif auch wegfällt und Voxi und Smarty zeigen auch, dass dies online durch ein "Dashboard" ersetzbar ist. Wozu brauchst du also die App als entscheidendes Tarifmerkmal?


    Zu Deiner Frage, unter 20€ wirst du nicht kommen in Deutschland für eine unlimitierte Datenflat (in max. 10 Mbit/s). Von Vodafone.ie gibt's auch eine App, die man sich u.U. über Umwege besorgen muss. Und bei Freenet Funk zahlst du etwa 30€ pro Monat ohne Speedlimit bei o2.

    Ich glaube, man muss Swype unter der Sonderkategorie eSIM sehen. Bisher ist mir nicht klar, wie man unter Pandemiebedingungen (ohne Schweizer Adresse) und auch danach leicht eine nano SIM holen kann. Bei eSIM sind im Grunde die Apple User angesprochen, etwas auch Google und wenige Samsungs, Huaweis und Tablets. Gibt es eigentlich schon Router mit eSIM? Die sind wirklich bisher hier zu kurz gekommen, wenn man eine Dual SIM bei Apple betreiben will. Für die Wenigen ist das ganz interessant, weil es wenige Alternativen gibt, außer ein 2. Gerät mitzuführen. Der große Rest ist außen vor, aber der hat auch mehr Alternativen, die das Angebot gar nicht so super günstig erscheinen lassen.

    Die Monatsnutzung über 100 € ist deutlich zu teuer, bleibt die Tagesnutzung für 2 CHF oder 4,50 CHF. Das ist jetzt auch nicht so extrem billig ggü. den deutschen Day Flats, die es zumindest bei Telekom auch als eSIM gibt. Vorteil wären alle 3 Netze und schnelle Verfügbarkeit, wenn man das Profil einmal hat.

    Für eine Auslandsnutzung käme natürlich die Schweiz und USA / Kanada in Frage. Man muss aufpassen, dass nicht die ganze EU/EWR-Zone enthalten ist im Roaming Pass. Slowenien, Kroatien, Island, Malta und Zypern fehlen, was wieder neue Grenzen bedeutet.

    In Deutschland muss ich mir aber schon sehr Fälle konstruieren, wenn sich das lohnen soll. Ich bin in unbekannten Gebiet unterwegs und weiß nicht welche Netze am Standort gehen und brauche dann dort unendlich Daten. Kann sein, wäre aber eher selten. Oder ich kenne die Situation und brauche das eher als Add-on zu meinen Standard-Monatsplan, weil die Daten da nicht ausreichen. Dann bräuchte ich aber den 3 Netz-Vorteil nicht. Oder ich fahre wohin, wo mein Netz aus dem normalen Plan nicht geht, aber brauche ich dann alle 3 Netze und gleich unendlich Daten?


    Ich will Swype nicht runterreden. Darum hoffe ich, dass einige hier dran bleiben und dann uns berichten. Einige Fragen wären noch offen: Beispielsweise gibt es auch hier Steering und Priorisierung? Swype schreibt etwas von Depriorisierung in den AGB nach höheren Gebrauch. Ist davon etwas zu merken? Ist das LTE Max oder gekappt? Und vielleicht kriegt doch jemand eine nano SIM nach Deutschland. Nur nutzt die dann so viel, angesichts der Alternativen? Wobei: echte Tagesflats in allen 3 Netzen gibt es so bisher nicht. Frage halt, ob es diese Kombi braucht oder nicht eher billigere 3-Netz-SIMs oder Tagesflats?

    Hab gerade durch Zufall beim Durchforsten der AyYildiz Preisliste festgestellt, dass die sowohl bei den Laufzeitverträgen als auch bei Prepaidtarifen (da bin ich zuerst drüber gestolpert) die französischen Überseegebiete (allesamt EU-Gebiet und von allen anderen dt. Anbietern auch ohne Mehrkosten im Roaming enthalten) als auch Monaco und San Marino in die Ländergruppe 3 fallen, was für ankommende und abgehende Anrufe 0,99€ die Minute bedeutet bzw. 4,99€ für ein 50MB Datenpaket. =O


    Das ist doch nicht rechtens, oder? Direkt bei der Bundesnetzagentur anschwärzen! 8o;)

    Nee. Ist korrekt. Denn Telefonica bedient sich eines Tricks.


    Also bei Aystar steht in der Roamingländerliste folgendes:


    Mobilfunknutzung im Ausland (Roaming)


    Länderzonen


    Länderzone 1: Türkei


    Länderzone 2: Alle Länder mit bestehender EU-/ EWR-Mitgliedschaft.

    Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland,

    Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen,

    Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden, Tschechien, Un-

    garn und Zypern.


    Im Falle des Austritts eines Landes aus der EU/EWR, wird das jeweilige Land der Länderzone 4 zuge-

    ordnet.


    Länderzone 3: Andorra, Französische Antillen, Französisch-Guayana, Gibraltar, Guadeloupe, Guern-

    sey, Isle of Man, Jersey, Le Réunion, Monaco, San Marino, Schweiz und Vatikanstadt.


    Länderzone 4: übrige


    https://www.ayyildiz.de/downlo…sliste_aystar_roaming.pdf


    Du hast recht: Zone 3 ist seltsam.

    Die franz. Antillen gehören zum Teil zur EU, Franz. Guyana komplett, Guadeloupe auch, Martinique fehlt, beides sind aber französische Antillen, Monaco nicht, Andorra auch nicht, genauso wenig die Kanalinseln und die Isle of Man. San Marino und Vatikanstadt auch nicht, haben aber italienische Netze und die Schweiz gar nicht und Gibraltar nicht mehr.


    Also Zone 3 ist nicht nur EU, sondern auch Nicht-EU. Ein Teil der Länder müsste aber wie EU und Inland berechnet werden.


    Und nun der Trick. AyYildiz behandelt Zone 3 wie Zone 2 (EU), ohne Unterschied.


    Die Artikel zur FUP gelten für Zonen 2 und 3. Die eingehenden Gespräche in Zone 2 und 3 gelten gleich viel und auch die EU-Roamingregeln werden für Zonen 2 und 3 ausführlich beschrieben.


    Das bedeutet AyYildiz hat die Zone 3 der EU gleichgestellt. Und das haben wir auch getestet. Im Prepaid wird die Schweiz wie EU abgerechnet, anders als alle anderen Prepaid-Marken von Telefonica.


    Die EU-Regelung gilt nicht für die Türkei, darum können sie da andere Preise nehmen, sowohl in der Türkei als in die Türkei.


    Kleine Fehler sind trotzdem drin: Island und Liechtenstein sind als EWR-Mitglieder der EU gleichgestellt und die Kappung für Auslandsgespräche von Deutschland sollte daher bei ihnen auch bei 0,23€/min liegen, sind hier aber bei 0,99€.

    Im Roaming dann also höchstens als Tagesflat für 4,50 SFr pro Tag halbwegs interessant - dann aber schon deutlich teurer als Funk.

    denke auch, dass es nur für 2 Gruppen interessant ist:

    - eSIM-Träger: es gibt bisher ganz wenige Angebote für eSIM und hier ist eSIM sogar zugänglicher als nano SIM. D.h. für iPhone-Nutzer usw. die zwangsläufig auf das Format angewiesen sind.

    - für 3-Netz-Nutzer, die alle 3 deutschen Netze verfügbar haben wollen.


    Es gibt neues zu Roam at Home der EU von der Kommission:


    EU-Kommission will Handynutzung im Ausland weiter verbessern

    - Qualität der Verbindung soll steigen


    Verbraucher sollen bei der Handynutzung im EU-Ausland künftig keine Abstriche mehr machen müssen. Die EU-Kommission schlug am Mittwoch vor, dass Kunden bei Auslandsaufenthalten zu denselben Konditionen telefonieren und mobil surfen sollten wie im Inland. Die Nutzung ausländischer Mobilfunknetze, das sogenannte Roaming, ist innerhalb der EU bereits kostenlos, Einschnitte bei der Verbindungsqualität im Ausland sind aber möglich.

    "Laut den neuesten Eurobarometer-Daten gaben 33 Prozent der Menschen an, auf Reisen im EU-Ausland über eine geringere mobile Internetgeschwindigkeit als in ihrem Heimatland zu verfügen", erklärte die Kommission. Auch stehe vielen Nutzern im Ausland nicht derselbe Netzwerkstandard zur Verfügung. Brüssel schwebt nun vor, den Telekommunikationsanbietern vorzuschreiben, dass sie Verbrauchern, die in ihrem Heimatland etwa einen Handyvertrag mit 4G- oder 5G-Netzwerkqualität abgeschlossen haben, diesen Standard wenn möglich auch im Ausland anbieten müssen.


    Die Gebühren für Roaming innerhalb der EU sowie Island, Liechtenstein und Norwegen wurden seit 2007 zunächst begrenzt und dann schrittweise gesenkt. Zum 15. Juni 2017 wurden sie dann vollständig abgeschafft. Nach Angaben der Kommission lag die Nutzung von mobilen Daten im Ausland im Sommer 2019 dann 17 Mal über dem Niveau des Sommers 2016.

    Die entsprechende Verordnung gilt zunächst bis Juni 2022. Die Kommission schlug nun vor, sie um zehn Jahre zu verlängern und bei dieser Gelegenheit weitere Verbesserungen einzuführen. Neben den Vorgaben zur Verbindungsqualität sollen Nutzer demnach im Ausland systematisch über eventuelle zusätzliche Kosten für Zusatzdienste sowie über die Verfügbarkeit von Notrufnummern insbesondere für Menschen mit Behinderung informiert werden.


    Ich lese daraus, dass die Regelung weiterlaufen soll. Nicht nur Preise, sondern auch Qualität sollen wie im Inland sein. D.h. ein 5G-Vertrag im Inland muss auch 5G-Zugang im Roaming bekommen. Auch Speeddrosseln extra für Roaming darf es nicht mehr geben, sondern nur, wenn sie auch im Inland herrschen.

    Klar klingt interessant. Swype von Yallo ist ja das Gegenstück zu FUNK bei uns.

    3 Netze sind schön, hoffentlich auch in LTE. Scheint Sunrise Roaming zu sein. Damit hätten wir ein erstes interessantes Produkt von außerhalb der EU.


    Mir ist allerdings noch nicht so klar, wie das vielleicht auch ohne eSIM läuft. Da müssen wir wohl warten, bis man mal wieder in die Schweiz darf, Postweiterleitung gibt es von dort weniger. Momentan können ja nur wenige Smartphones mit eSIM umgehen. Die meisten wollen nano SIMs, allerdings ist die eSIM bisher einziger Weg für iPhone-Nutzer für Dual SIM


    Habe ich das richtig verstanden? Man bucht einen Roamingpass für einen Tag für CHF 3 und CHF 1,50 pro Tag Grubdpreis, also etwa 4,10€ pro Tag. Das wäre eigentlich bei uns nur mit den 3 Netzen irgendwie interessant, denn die unlimited Dayflats der deutschen Anbieter sind nur wenig teurer (5-6€).


    In der Roamingliste für CHF 3 sind aber Kanada und die USA. Das wäre zwei weitere gute Anwendungsmöglichkeiten, zumal es für dort kaum Kurzzeit-Unlimited-Tarife gibt. Wie sind denn die Pausenregelungen bei Swype? Kann man die länger kostenlos ruhen lassen oder werden die auch so gierig wie FUNK?

    Ich habe tatsächlich nur zwei Personen die mich regelmäßig anrufen. Das denen zu erklären ist kein Problem.

    Na ja, auf einer EU-SIM-Karte in der EU angerufen zu werden ist jetzt nicht so das Problem. Denn es kostet dem Angerufenen mit der irischen SIM nichts zusätzlich.


    Man darf aber nicht vergessen, dass eine Nummer mit +353 ein Auslandsgespräch für den deutschen Anrufer ist und deshalb meistens ziemlich teuer abgerechnet wird. Für den Anrufer ist es dabei egal, ob du konkret in DE oder IE bist. Es zählt nur die irische Nummer.


    Also für dich ist es gleich, ob du Anrufe aus einer irischen oder deutschen Voice Flat ziehst, aber wenn du auch mal angerufen werden willst auf die Nummer oder auf einen Rückruf wartest, ist die irische Nummer für die meisten Deutschen deutlich teurer anzurufen, außer sie haben auch Roaming-SIM, Satellite (mit oder ohne Lidl-Guthaben) oder nutzen andere Wege für günstige Auslandsgespräche.


    Darum ist eine deutsche "Nummer" eigentlich ziemlich unerlässlich, wenn man gut in Deutschland erreichbar sein will, auch schon für Verifikationen von Anmeldungen usw.

    Ja. Das ist mit drin. Nicht nur die Gespräche innerhalb des Roaminglandes oder ins Heimatland der SIM, sondern auch alle Gespräche innerhalb die EU/EWR+GB Roamingzone, so lange man im Roaming ist. Nur Premiumnummern zählen extra. Das Sprachpaket ist auch nicht dabei, wenn das Angebot nur eine Community Flat im gleichen Netz hätte, was dieses aber nicht hat.


    Diese Roaminglösung lohnt sich nicht so sehr für Gespräche in Deutschland, weil hierzulande Voice Flats wirklich günstig sind mit weniger als €10, was den Aufpreis zu VF X in meinen Augen nicht rechtfertigt. Allerdings kann man damit die teuren Auslandsgespräche in die EU-Roamingzone (mit deutscher SIM ins EU-Ausland telefonieren) die zusätzlich bis zu 23 ct/min kosten, wesentlich billiger bekommen. Das sollte man aber mit VoIP-fähigen Apps vergleichen, die nur Daten saugen, damit noch günstiger sind, aber halt auch Nebeneffekte wie Delay usw. haben.


    Die Anzeige der ausländischen Nummer ist ein Problem, wenn man es für Unbekannte nutzt, die das wegdrücken könnten. Wenn man aber eine Zweitnummer nur für "Eingeweihte" oder Partner im EU-Ausland sucht, ist es schon Option.

    Mal ganz ehrlich, es ist etwas naiv im Ausland in einen Laden zu gehen und zu erwarten, dass einem ein Betreiber dir einen Laufzeitvertrag verkauft, mit dem er Geld verliert.


    Die französischen Anbieter wollen einen franz. Wohnsitz mit franz. Bankverbindung (RIB und Franz. IBAN). Free ist da die Ausnahme und ich konnte auch Sosh/Orange austricksen, aber das war schon am Rande der Legalität. Bei SFR würde ich es nicht versuchen, außer ich habe eine Freund*in in Frankreich, die alles über ihren Namen laufen lässt.


    Stell dir vor, die wollen nach 4 Monaten vielleicht legal Aufpreise, was machst du dann, wenn du bei deinem Angebot mit 80 GB 1 Jahr Mindestvertragslaufzeit hast? Also ich rate nur zu Prepaid (was in Frankreich eher teuer ist) oder zu monatlich kündbaren Laufzeitverträgen (forfaits sans engagement). Alles andere wäre sehr riskant, außer l'amour hat zugeschlagen und man hat sehr vertrauensvolle oder familiäre Bindungen dahin.

    Ja, von beiden liegen Tests vor. Die Geschwindigkeit bei KPN und T-Mobile CZ wird entsprechend der Angebote reduziert, allerdings im Inland der Karte wie im Roaming.


    Die Reduzierung betrifft ja die Flatrates. Bei der tschechischen SIM habe ich es kürzlich getestet. Die Tagesflat wird reduziert, die Wochenendflat allerdings nicht.


    Ferner habe ich jetzt die erste verlässliche Bestätigung von Aufpreisen bei Bonbon in Kroatien bekommen. Neben der Volumen-FUP setzen sie nun dort auch auf eine Zeit-FUP. Nach 4 Monaten im Roaming kommt diese SMS:


    Vas se mobilni broj u zadnja 4 mjeseca (123 dana) uglavnom koristi u EU/EEA roamingu. U skladu s EU roaming regulacijom, ako ga i u slijedecih 15 dana nastavite koristiti na isti nacin, pocet cemo Vam naplacivati dodatnu naknadu za internet promet u iznosu od 0,02kn/MB. Vise informacija na http://roaming.bonbon.hr. Vas Hrvatski Telekom


    Dann werden 2 Wochen später 0,02 kn (0,26 ct/MB) zusätzlich gezogen. Ob die SIM sich davon wieder erholt, wie SIMYO in Spanien weiß ich nicht.

    Laut der neuen Preisliste von heute und My3 Account zahlen Three Altkunden jetzt die neuen, deutlich teureren PayPerUse (5p statt1p per MB) aber bekommen weiterhin nur 4GB (statt 6GB) für 10 GBP bzw. 10 GB (statt 20GB) für 15GBP. 12GB (statt 50GB) für 20GBP

    http://www.three.co.uk/terms-conditions/price-guides


    Hoffentlich ist das ein Fehler.

    Das ist wohl deren Absicht, wie die britische Presse schreibt:

    https://www.moneysavingexpert.…pay-as-you-go-price-rise/


    Nur nochmal zusammengefasst: Three UK hat in älteren Prepaid-Plänen den Grundpreis (ohne Paket) erhöht: statt 1p jetzt 5p per MB oder 3p/min jetzt 10p/min.


    Was nicht so schön ist, dass sie die alten und teureren Pakete von der alten Serie gleich gelassen haben und nicht der neuen angepasst haben. Es gibt also weiter old und new Three Payasyougo.


    Der Grundpreis in den Mobile Broadband Plänen (die es auch Prepaid gibt, aber wieder andere Starter haben) bleibt bei 1p/MB.