Beiträge von der_blub

    Wenn alle diese Katastrophen eintreten hast Du natürlich recht ;)


    Der LKW kostet bei 2 Tagen ~500 Euro. Die Summe ist nicht aus den Fingern gesaugt, sondern ausgerechnet (mit Sixt). Umzugsunternehmen würde gut 2.000 Euro kosten. Das ergab meine Internetrecherche und mein Telefonat eben mit dem angegebenen Unternehmen. Finanziell lohnt sich die Eigenorganisation in jedem Fall.


    Ich denke, wenn ich tatsächlich auf 2 Tage plane, habe ich auch ein bißchen Luft um eine kleinere Katastrophe abzufedern.


    Das einladen dürfte auch echt flott gehen, hier haben wir einen geräumigen Aufzug.


    Das ganze sollte trotzdem möglichst zügig laufen, denn unsere Katze muss auch mit umziehen. Die ist sicherlich froh, wenn alles möglichst schnell vorbei ist.

    Vielen Dank für die wirklich hilfreichen Tipps! :top:


    Die Entsorgung kann ich wirklich vorher vornehmen, die Entsorgungsstation ist nur 2 Minuten von hier.


    Den weiteren Tag LKW-Miete kann ich wirklich locker verschmerzen, das teuerste sind ohnehin die KM und die ändern sich dadurch ja nicht.

    Zitat

    Original geschrieben von alexinschweden
    Zapf z.B. ist ein Ur-Berliner Umzugsunternehmen, welches aber auch eine Niederlassung in Köln hat

    Danke. Entspricht aber leider preislich auch dem Niveau, was ich weiter oben schon erwähnte (2.000 Euro). Dann läuft es doch eher auf eine Jobvermittlung hinaus...

    Zitat

    Original geschrieben von visioneer
    Es gibt in Köln oder Umgebung allerdings auch ein Unternehmen, das Umzüge gerade nach Berlin (oder zurück) organisiert und an beiden Orten Niederlassungen hat, so halten sich die Kosten in Grenzen. Das hat ein Kollege genutzt und war sehr zufrieden. Den Namen weiß ich allerdings nicht mehr. Dürfte aber wohl über google zu finden sein.

    Das klingt natürlich super interessant. Habe aber via Google und in den Gelben Seiten nix gefunden, wenn jemand den Namen kennt, bitte posten ;)

    Danke für Dein Angebot. Konkret geht es von Köln nach Berlin. Mainz hilft also nicht so wirklich weiter ;)


    Aber die Idee ist natürlich nicht schlecht. Ich kenne sogar eine, die in Berlin studiert. Insofern könnte ich dort auch problemlos Zettel aufhängen lassen. Ob eine solch lose Verabredung jedoch "sicherer" ist als die Vermittlung vom Arbeitsamt (Party am Vorabend und nicht aus dem Bett gekommen ;) ), bezweifle ich auch irgendwie...


    Ich kenne sogar eine Bekannte, die das mit 3 TL durchgezogen hat und sehr zufrieden war. Jedoch war dies innerhalb einer Stadt, und sie war die ganze Zeit dabei. Insofern kann man das vielleicht nicht 1:1 übertragen.

    Re: Re: "Tagelöhner" als Umzugshelfer


    Zitat

    Original geschrieben von visioneer
    Das wird nicht funktionieren!

    So etwas hatte ich befürchtet ;)


    Zitat

    Original geschrieben von visioneer
    Wir haben zum Bsp. bei einer drei Zimmerwohnung nen 7,5 Tonner einmal voll und einmal zu 3/4 gefüllt! War sicherlich nicht strukturiert gepackt, aber du mußt bedenken das du Möbel nicht sonderlich gut stapeln kannst. Sprinter auch groß, kannst du völlig vergessen! Ist mit ner Couch schon fast gefüllt!

    Ok, wegen dem Platz ist es nicht ganz so wichtig. Das ist nicht das Hauptproblem Wir haben relativ wenig Möbel. Couch z.B. haben wir eigentlich gar keine, bzw. nur eine Ikea Schlafcouch, die sich problemos in 3 etwa gleich große Teile (ca. 90*200*30 cm) zerlegen lässt, Küche bleibt hier etc.. Alles was dann nicht passt, kommt weg (daher auch die Fahrt zur Kippe...).


    Zitat

    Original geschrieben von visioneer
    TL's haben keine Versicherung! Heißt, wenn was zu Bruck geht, ist das dein persönliches Pech, ähnlich wie wenn dir Freunde helfen! Wir haben unseren Umzug ein letztes Mal mit Freunden gemacht, beim nächsten Mal werde ich ebenfalls ein Unternehmen beauftragen. Schont die Nerven!

    An die Problematik hatte ich schon gedacht. Ich hatte vor die wertvollen Dinge (Stereoanlage etc.) in den Privat-PKW zu packen (der muss die 600 KM eh fahren) und selbst zu händeln. Wirklich wertvolles bliebe dann nicht.


    Zitat

    Original geschrieben von visioneer
    Wenn du TL haben willst, würde ich mich aber einfach mal an die Jobvermittlung der Uni wenden! Studenten suchen so was regelmäßig!

    Ob das auch telefonisch geht? Weil mal eben 600 KM zu fahren um einen Zettel ans schwarze Brett zu hängen, wäre eher doof.


    Zitat

    Original geschrieben von visioneer
    Ansonsten Umzugsunternehmen --> my-hammer.de ist auch ne gute Möglichkeit einen guten Preis herauszufinden!

    Da hatte ich gestern schon geguckt. Da muss ich wohl mit rund 2.000 Euro rechnen. Der LKW würde an Miete nur 400 Euro kosten. Die Tagelöhner sollten mit ~300 Euro an beiden Orten zusammen zu bezahlen sein. Das wäre schon erheblich teurer. Daher auch meine Einstellung mit dem wegwerfen. Warum ein Unternehmen bezahlen, dass mir ein Billy-Regal zerlegt und wieder aufbaut, wenn ich für 50 Euro ein Neues kaufen kann...


    Zitat

    Original geschrieben von TMausHB
    Kennst Du persönlich keine Studentinnen oder Studenten? Lass die doch im Bekanntenkreis herumfragen, ob da nicht jemand Lust hat mit anzupacken?!

    Das würde ich gerne tun, aber ich kann niemandem zumuten die 600 KM mit mir zu fahren und ihn dann dort stehen zu lassen (ich fahre nur eine Tour, also nicht wieder zurück). Eine Bahnkarte wäre vermutlich schon teurer als ein TL.


    Zitat

    Original geschrieben von TMausHB
    Zum "Gehaltsniveau" würde ich so an 8,50€ die Stunde denken bei freier Verpflegung, sowie ein Freibadticket für "den Tag danach" zum Entspannen.
    Damit sollten alle Parteien gut klarkommen. :top:

    Das war auch so die Hausnummer mit der ich kalkuliert habe.


    Zitat

    Original geschrieben von ArtIst.Max
    Umziehen macht wirklich keinen Spaß, glaub mir.

    Ich weiß, deswegen habe ich mich ja auch bislang gedrückt ;)


    Zitat

    Original geschrieben von ArtIst.Max
    Aber ich würde eher vertrauenswürdige Leute um Hilfe bitten, also z.B. bekannte Studenten oder eben Freunde, weil ja auch einiges an Wertgegenständen herumgetragen wird. Was machst du, wenn die deine gesamte Hifi (so richtig teures Zeug) einfach in eine andere Wohnung tragen? ;)

    Siehe oben


    Zitat

    Original geschrieben von ArtIst.Max
    Das klingt extrem nach einem Stereotypen - sind Deutsche alle blond, groß und haben blaue Augen? ;) Ich würde allein aus Gründen der Haftung für die Wohnung niemanden dort allein lassen. Selbst mir bekannte Handwerker arbeiten anders (Einzelfall?), wenn sie wissen, dass der Auftraggeber nicht dort ist. :flop:

    Ok, ein Restrisiko bleibt. Aber die Wohnung wird dann komplett leer sein. Letztlich sollte die "Abnahme" da die Kontrollfunktion sein. Aber ich könnte ggf. auch jemanden organisieren, der ständig dabei bleibt.


    Ich kann halt nur nicht vorher selbst Hand anlegen, weil die Wohnung dazu leer sein sollte. Und 1200 KM Fahrt um die Tapeten runter zu machen, klingt auch nicth besonders toll...


    Zitat

    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
      der_blub: Da hast Du dir einen schönen Plan zurechtgelegt. Nur wird der nicht funktionieren mit angeheuerten Billiglöhnern, die sowieso keinen Bock auf Arbeit haben und halb-zwangsweise, vom Arbeitsamt verpflichtet, dort sind. Wenn das klappen soll, brauchst Du richtige Möbelpacker, die dir nicht alles kaputthauen, die eine Versicherung haben, und jemanden, der die rund um die Uhr beaufsichtigt, damit die auch wirklich arbeiten.

    Naja, die müssen ja nicht kommen, sondern suchen sich den Job freiwillig. Wer so etwas täglich macht, muss schon einen gewissen Willen zur Arbeit haben.


    Zitat

    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
    In deinem Plan sind zu viele parallele Arbeiten drin, wo du dich auf andere verlassen musst, weil du woanders bist (und dann auch noch weit weg vom Geschehen, nämlich 600km). Wenn da nur eine Sache etwas schiefläuft, bekommst du 300km weiter auf der Autobahn nen Anruf auf Handy, dass die Tagelöhner plötzlich keinen Bock mehr hatten und abgedampft sind.

    Genau vor einem solchen Szenario graut es mir ;)

    Hallo,


    binnen der nächsten 2-3 Monate steht bei uns (2 Personen Haushalt, 3 Zimmer Wohnung) ein Umzug über rund 600KM an. Ein Umzugsunternehmen zu beauftragen wäre sicherlich die einfachste und vielleicht beste Lösung, aber die Preise sind einfach zu hoch bei der Distanz.


    Mein Plan sieht nun folgendes vor: Wir packen / zerlegen selbst. Dann leihe ich einen LKW (großer Sprinter reicht hoffentlich...). Nun sollen 2-3 "Tagelöhner (TL)" vom Arbeitsamt / Jobcenter kommen, und zunächst den LKW mit Schrott voll laden. Der wird dan gemeinsam auf einer Müllkippe abgeladen. Anschliessend wird der LKW mit dem eigentlichen Umzugsgut beladen und wir verabschieden uns. Die TL bleiben nun noch ein paar Stunden und entfernen sämtliche Tapeten. Anschliessend erfolgt eine "Abnahme" der Arbeit durch einen Bekannten, von dem die TL dann Ihren Lohn erhalten.


    Zwischenzeitlich legen wir die 600KM zurück und werden am Zielort wieder von 2-3 TL empfangen, die den LKW entladen.


    Meine Fragen sind nun;
    - Haltet Ihr das grds. für praktikabel? Ich habe (fast) keine Umzugserfahrung...
    - Wer hat Erfahrungen mit TL vom Arbeitsamt?
    - Sind TL so zuverlässig / vertrauenswürdig, dass man Ihnen a) diese Arbeit zutrauen kann und b) sie alleine lassen kann (Tapete abreissen)?
    - Kann man TL kurzfristig "ordern"? Insbesondere am Zielort muss dies telefonisch möglich sein. Wenn wir mit dem beladenen gemieteten LKW ankommen, und niemand erwartet uns obwohl wir dies verabredet hatten, wäre das schon ganz schlecht...
    - Wie ist der generelle Ablauf? Muss man sich z.B. beim Arbeit vergebenden Jobcenter (oder wie auch immer das heute heißt) als Auftraggeber in irgendeiner Form registrieren o.ä.?


    Vielen Dank für Eure Tipps!


    (Bitte keine Diskussionen zum Begriff Tagelöhner, sozialen Fragen dieser Beschäftigungsform etc. ;) )

    Ich habe auch zunächst "aufgebockt", mir dann so ein Kühler-Pad gekauft - und musste schließlich feststellen, dass man so zwar jeweils die Symptome ein wenig unterdrücken, das eigentliche Problem jedoch dadurch nicht gelöst werden kann.


    Als das Kühler-Pad auch nicht mehr richtig half (z.B. bei Videos), habe ich den Laptop mal geöffnet. Es war völlig verstaubt. Das schöne: Der Staub sammelte sich zu einem hübschen "Schutzwall" genau an der Stelle, wo die warme Abluft das Gehäuse verlassen soll. Als dieser Pfropfen entfernt war, waren alle Probleme weg und ich konnte das Kühler-Pad einmotten. Mittlerweile reinige ich die betreffende Stelle alle 3-4 Monate und habe keinerlei Probleme mehr (Garantie war eh keine mehr drauf, und es sind bloß 3 Schrauben außen + 3 Schrauben innen zu lösen. Bei meinem Gerät schafft das wirklich jeder).