Beiträge von Abi99

    morsum, was genau möchtest Du betrachten:

    a) Roamen, also sowohl Vertrag als auch Endgerät mit ins Land bringen oder

    b) das Endgerät mit ins Land bringen und SIM vor Ort kaufen?

    Beides wird in Zukunft wahnsinnig kompliziert und wie Henning schreibt (auch wegen der nicht bzw. noch nie zeitgemäßen Produkt-Unterstützung der Provider) wohl in Zukunft zum reinen Glücksfall. Früher hat man als End-Nutzer „nur“ darauf achten müssen, dass GSM-1900 MHz an Bord war. Manchmal hat man eine manuelle Netzsuche machen müssen. Aber heute selbst in Europa hast Du einen Flicken-Teppisch an LTE-Frequenzen. Manch Endgerät in Deutschland verkauft, hat nicht alle „deutschen“ Frequenzen an Bord.


    Mein Tipp: Leg Dir ein Backup-Gerät in den Koffer. Aktuell ist das ein Apple iPhone 6 bzw. Apple iPhone SE. Beide bekommen noch Security-Updates, letzteres sogar noch Feature-Updates bzw. Bug-Fixes. Wenn Du es Dir leisten kannst, nimm das aktuelle SE. Dank der Profile und der Verbreitung, wird sich Dein Betreiber vor Ort hüten, nicht mit dem Apple iPhone kompatibel zu sein. Wenn Du partout kein Apple iOS, selbst als Backup nicht, haben möchtest, dann mein zweiter Tipp: UMTS-1700 MHz (AWS), auch wenn Dein Zielland nicht USA heißt. Ein Android-Telefon dass dieses Band an Bord hat, hatte einen Nachrichtentechnik-Ingenieur, der sich Mühe gegeben hat. Es nicht ansatzweise ein Garant dafür, dass VoLTE überall funktioniert – es hat damit noch nicht einmal irgendwas zu tun. Aber das Vorhandensein dieses Bandes ist ein Indiz, dass nicht der allerletzte Hinterhof Dein Telefon-Modell zusammengeschustert hat. Daher finaler Tipp: Wenn nicht Apple, wenn nicht Google Pixel, dann einmal Sony anschauen.

    Ja, allerdings hast Du bereits mit 40 kbit/s (Kilo, nicht Mega) schon genügend Bandbreite, um den Audio-Codec AMR-WB auf der kleinsten Stufe zu nutzen: HD-Voice. Für Sprache hast Du im Mobilfunk ein ganzes Rudel an Audio-Codecs. Die „modernen drei“ Audio-Codecs EVS, AMR-WB und AMR basieren alle auf „adaptiven Multi-Raten“. Das bedeutet, der Audio-Codec kann während der Verbindung zwischen 7 bis 12 verschiedenen Qualitätsstufen wechseln – und dass alle 40 Millisekunden. Außerdem kann zwischen den Audio-Codecs selbst gewechselt werden. Und dann hast Du noch Mono+Stereo. Also mehr als 40 Qualitätsabstufungen. Die Sprachqualität wird – wie Tomi schon andeutet –, in Zukunft weniger von Deinem Ausgangspunkt (Endgerät, Zugang, Bandbreite) sondern mehr davon abhängen, welche Route Dein Gespräch nimmt.


    Problem sehe ich eher im Bereich Comfort-Noise:

    Viele Anbieter reduzieren die Datenmenge noch weiter, indem die Endgeräte Sprechpausen bzw. Stille erkennen. Das hat zur Folge, dass während man spricht, vom Gegenüber keine Daten mehr fließen. Das hört sich dann so an, als wäre niemand mehr in der Leitung, niemand höre mehr einem zu. Das ist wahnsinnig anstrengend. Deswegen erzeugt Comfort-Noise ein dezentes Grund- bzw. Hintergrundrauschen. Leider müssen das alle Zwischenstellen (Hops) auf der Route richtig verarbeiten. Macht das nur ein Hop falsch, geht Comfort-Noise verloren.


    Leider sind in dem Bereich viel zu wenig Akustik-Ingenieure unterwegs. Folglich wird in Zukunft sowohl Murks als auch Stümperei offensichtlicher. Die Bandbreite selbst dürfte auch bei Großveranstaltungen gegenüber Programmier-Fehlern (Software-Bugs) weiter in den Hintergrund treten. Daher gehe ich davon aus, dass sich der Schwerpunkt bei der „Sprachqualität“ weg von einem technischen Problem (Verfügbarkeit Codecs) bzw. Limitierung (Bandbreite) hin zu einer Frage der Implementierung (Software-Bugs) entwickelt.


    War das Deine Frage? Also, ja. Die Bandbreite bestimmt die Qualitätsabstufung. Die Bandbreite selbst für HD-Voice ist so gering, dass Du diese Codec-Geschichten kaum merken wirst. Qualitätsproblem wird statt Bandbreite in Zukunft andere Themen.


    Außerdem läuft VoLTE auf IMS. Selbst wenn Du kein Internet-Zugang für das Surfen gebucht hast, für die Telefonie kommt mit IMS ein Parallel-System mit der Gesamt-Bandbreite zum Einsatz. Deine persönlich „gebuchte“ Bandbreite ist folglich völlig egal, wenn es um die Sprachqualität geht.

    Laserdrucker […] dafür drucke ich zu wenig regelmäßig.

    Kannst Du das ein wenig ausführen? Wäre nämlich mein Tipp gewesen.


    Beim Scanner, brauchst Du automatischen Duplex-Scan oder reicht stattdessen der einseitige Einzug?


    Wenn Du LAN, WLAN, Duplex-Druck und Duplex-Scan haben möchtest, für unter 120€, würde ich ein gebrauchtes Gerät kaufen.

    Mein nächster Tipp wären nämlich Tintentank-Geräte gewesen. Brauchst Du Farbe? Soll der Scanner auch Kopierer spielen?

    Alles so Fragen … hier mal eine Liste zum Start … Nachteil bei den aktuellen HP OfficeJet 801x: Bis Du alle Optionen gefunden hast, damit das Gerät nicht mehr nach Hause telefoniert, vergeht viel Zeit. Auf Druckerchannel.de finden sich viele Berichte und Hintergrund-Infos. Aber auch nicht zu allen Modellen.

    Was richtig schön am neuen Forum ist, dass der interne Such-Index scheinbar komplett ist. Jedenfalls finde ich Posts, die früher unauffindbar waren …

    vorne ein zusätzliches "" und hinten ein "%22" (Anführungszeichen) eingefügt

    Das betraf wohl alle Hyperlinks mit https: am Anfang. Dort wurde durch die Umstellung ein http: vorangestellt und der alte Link in Anführungszeichen eingepackt. Vorne ist das jetzt behoben. Aber hinten sind die %22 immer noch; womit die Hyperlinks kaputt bleiben. Vielleicht kann man nochmal mit einem Skript drüber gehen und alle %22 am Ende löschen.


    Noch zwei Probleme:

    Und wie schinge schon schrieb, sind interne Hyperlinks im Fließtext graphisch nicht erkennbar. Erst wenn man mit der Maus drüber fährt, siehe oben im meinem ersten Satz „unauffindbar waren“.

    Max123, Du möchtest anstatt einem DECT-Mobilteil (wie dem Gigaset CL660HX oder dem FRITZ!Fon C6) lieber ein Tisch-Telefon. Hast Du inzwischen eine Lösung gefunden?


    Ich hätte Dir damals nämlich wieder zu einem gebrauchten ISDN-Telefon geraten. Das ist erstmal günstiger, solange Du noch Deine FRITZ!Box mit ISDN hast. VoIP/SIP-Telefone sind kleine Computer und die brauchen entsprechend laufend Sicherheits-Updates. Irgendwann kommen die nicht mehr – oft schon nach weniger als fünf Jahren – und dann müsstest Du das Telefon eigentlich entsorgen; denn Du weißt dann nicht, ob eine schwere Sicherheitslücke drin ist oder nicht. Egal, hier eine Liste mit VoIP/SIP-Telefonen aktuell … egal wie Du Dich entscheidest: Sowas in eBay als Auktion ergattern. Dort bekommst Du ISDN- bzw. SIP-Telefone fast immer für ein Zehntel manchmal sogar für ein Zwanzigstel des aktuellen Neupreises – obwohl der Zustand wie Neu ist.


    Was genau meinst Du mit „FRITZ!Box zusammen arbeiten“? Irgendwas spezielles oder einfach nur FRITZ!Box als Telefon-Anlage vor Tisch-Telefon?

    Etwas spät von mir …


    Was bringt es an Vorteil, wenn man ein VoIP-Telefon an die FRITZ!Box als Client anschließt, anstelle die VoIP-Zugangsdaten direkt in das VoIP-Telefon einzugeben?

    Ein (komplett anderes) Beispiel: Man ist bei 1&1 überhaupt erreichbar …


    Wenn zwischen Telefon und Anbieter ein Router sitzt, dann hast Du mit dessen Firewall zu kämpfen. Diese Firewall muss für eingehende Anrufe irgendwie offen bleiben. Wenn Du einen Router mit einem B2BUA nutzt – wie hier die FRITZ!Box als VoIP-Anbieter –, muss sich allein der Router um die Firewall kümmern. Das ist kein Problem, denn er ist ja selbst auch die Firewall. In meinem obigen Beispiel wird noch ein anderer Aspekt deutlich: Eine FRITZ!Box ist der gepflegtere VoIP-Client, kennt sich also besser mit den Eigenheiten der Anbieter in Deutschland aus. Das Gigaset DX800A ist seit knapp fünf Jahren softwaretechnisch tot. Und O₂ hat vermutlich nie eine Gigaset DX800A gegen-geprüft. Daher besser auf eine VoIP/SIP-Implementierung setzen, die der VoIP-Anbieter auch kennt und die noch aktuell gepflegt wird.


    Aber ansonsten, wenn „alles“ klappt, dann ist das tatsächlich eine Glaubensfrage, also ob man die FRITZ!Box als Anbieter oder direkt den eigentlichen Anbieter einträgt.

    Problem der Hersteller: Wenn ich in der Markt-Studie nicht die richtigen Fragen stelle, kommen auch nur zufällig richtige Ergebnisse bei raus. Das Problem sehen wir Konsumenten schon seit dem Jahr 2004 und dem Motorola RAZR V3. Was wollten die Kunden damals, warum war es so erfolgreich: Klappe, Bildschirm-Schutz, Anruf direkt annehmen, Volumen-Kompaktheit, Metall-Look oder war es in Wirklichkeit die Dünne? Einige Hersteller wie Nokia haben „das“ dann kopiert, einfach für diese „Zielgruppe“ das „Gleiche“ aufgelegt und sind völlig auf die Nase geflogen. Seitdem ist klar, wie wahnsinnig schwer die Kunden es haben bzw. wie wahnsinnig wenig die Hersteller in diese Richtung Markt-Studien machen.


    Hypothese:

    • Die Kunden wollen so flache Geräte wie möglich, warum auch nicht – wohin mit Akku und einer guten Hörer-Muschel oder gar einem Lautsprecher? Inzwischen sind die Geräte sogar zu flach für eine 3,5mm-Klinken-Buchse – 2,5mm-Klinken-Buchse oder gleich USB-C.
    • Die Kunden wollen so schmale Geräte wie möglich, um es noch mit einer Hand zu bedienen aber auch um mal in die Gesäßtasche stecken zu können.
    • Die Kunden wollen so große Bildschirme wie möglich, weil sie einfach angeben möchten.
    • Die Kunden wollen Glamour, also Hochglanz-Oberflächen – wohin mit den Fettfingern?

    Solche Hypothesen gibst Du dann in Markt-Studien und schaust Dir dann die „Zahlen“ an. Das nimmst Du dann als „Entscheidung“. So läuft das in vielen Firmen, bei denen alles schief geht, denn die Entscheidung ist bereits durch das Stellen der Frage bzw. Wie oder Wen Du fragst passiert – also wird so eine Entscheidung auf Fehler bzw. Inkompetenz der eigenen Mitarbeiter aufgebaut.


    Was nämlich Du schilderst, ist die gesamte User-Experience. Wenn die Software nicht zum Seitenverhältnis passt, dann ist das Gesamtkonzept (aus Hardware und Software) für den Popo. Man verkauft vielleicht ein Modell, aber die Kunden sieht man ab dem nächsten Gerät nie mehr wieder.


    Allerdings bzw. nach diesen Ausführungen muss ich hier eine Lanze brechen. Ich nutze ein Gerät nicht nur mit 20½:9 sondern sogar mit 21:9, das Sony Xperia 10 ohne Plus. Davor hatte ich das Sony Xperia X ebenfalls nicht breiter als 70mm. Für mich persönlich die besten „Dimensionen“, die ich bisher in meinem Mobilfunk-Leben hatte. War ich lange auf dem Volumen-Kompakt-und-Leicht-Tripp, haben mir diese beiden Modelle gezeigt, dass ich mir etwas ganz anderes gewünscht hatte. Allerdings bin ich in einer ganz anderen Geräteklasse unterwegs – was auch immer „Klasse“ jetzt wieder ist. Aber ich habe hier nicht 7 sondern 6 Zoll. Aber ich habe hier nicht das Neuste vom Neusten, sondern Prozessoren von vor drei Jahren. Vergleichbar? Fraglich. Vielleicht ist bei dieser Größe 21:9 genial. Für mich auf jeden Fall.