Nur der Vollständigkeit halber:
Bei USB hat man immer einen Software-Treiber. Die Frage ist halt, ob man sich als Hersteller an die Standards hält, dann geht einer, der bereits mit dem Betriebssystem daher kommt. Ansonsten kann man noch auf einen Dritthersteller hoffen. Hält der Gerätehersteller an keinen Standard, dann wird es kritisch: Entweder es wird ein Treiber mitgeliefert oder es werden OEM-Komponenten verwendet, für die dann der OEM-hersteller vielleicht noch ein aktuelleres Treiberpaket parat hat.
Windows (seit ?), Mac OS (seit Version 8.6) und Linux kommem aber auch mit einem USB CDC ACM Treiber daher. D.h. man kann ein Nokia, Sony Ericsson, Samsung und viele viele andere einfach so auch als Modem nutzen. Da bei Sony Ericsson und Samsung dann OBEX dadrüber „gemultiplext“ ist, kann man auf alles zugreifen ohne zusätzlichen USB Treiber – auch den Datenabgleich (Telefonbuch, Kalender, Dateisystem).
UNIX bietet je nach Distribution auch USB CDC WMC. Dank OBEX Interface und SyncML kann man dadurch ein Nokia oder Sony Ericsson theoretisch komplett automatisch erkennen, direkt ansteuern und braucht keinen „Treiber“. Irgendwann wird das so gehen – müssen die UNIX Freaks halt nachprogrammieren – und geht so (zum Teil) seit Mac OS X v10.4.9 und Apple iSync 2.4.
Bei Siemens ist das aber alles Eigen-Murks und entsprechend braucht man die Siemens Mobile Treiber. Das Siemens USB Datenkabel DCA-510 nutzt wenigstens noch ein Prolific PL-2303 Chip, aber dieses Kabel geht bei Siemens UMTS Modellen schlicht nicht.
Da kommt wir was, Dave_1, kann es sein, dass Du einen DCA-510 und keinen DCA-540 Nachbau erwischt hast? Unwahrscheinlich da teurer aber möglich.