Beiträge von Abi99

    Was ist draus geworden?

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    Original geschrieben von herold
    Speedport Neo Router zusammen mit einem Speedphone 10 als Kaufgerät zu einem Euro

    Mhm. Klingt nach einer Aktion, die im Bestellablauf nicht sauber durchprogrammiert war. Die Telekom schreibt beim einem Kauf-Router normalerweise „einmalig Betrag x“ hin. Kamst Du von einer anderen Webseite (Werbebanner) oder direkt über Telekom.de? Gab es zu der Zeit überhaupt ein solches Angebot – wäre nämlich ein Schnäppchen gewesen. FON kannst Du jederzeit wieder abstellen. Die Rufnummern kannst Du nachziehen, wobei ich den Auftrag ändern würde. Vermutlich hat jemand manuell eingegriffen und dann den „Rest“ verhagelt.


    Das mit dem Speedport-Paket war vermutlich der Auslöser und den Preis wirst Du vermutlich so nicht bekommen haben. Wenn Du eine Kaufberatung für eine Zugangsbox brauchst, sag einfach Bescheid. Beispielsweise eine AVM FRITZ!Box 7412 bekommst Du bereits für 30 € in eBay. Mit dieser Box nimmst Du als DECT-Mobilteil dann Dein Altes.


    telthies wollte Dir nur mitteilen, dass sowas selten Absicht ist. Normalerweise ist sowas schlicht Dummheit oder liebevoll formuliert: Schussel-Fehler. Anstatt den Kunden zu belohnen, dass er einen Fehler gefunden hat, wird er mit Änderungen bestraft. Leider auch „normal“. Rechtlich ist das ganz kompliziert, weil Internet-Anbieter die Angebotsannahme verschleppen und so machen können was sie wollen. In Deinem Fall … ach viel zu kompliziert. Daher riet Dir telthies den Telefon-Anschluss (also die Rufnummern) vom Internet-Anschluss zu trennen und direkt zu einem VoIP/SIP-Anbieter ala dus.net oder Easybell zu portieren.

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    Original geschrieben von MK70
    Ich hab noch keinen IP-Anschluß …

    Das heißt Du hast noch echtes ISDN als Amtsanschluss? Alternativ blieben Breitbandkabel-Anbieter.


    Welche EasyBox hast Du genau – hat die schon DECT intern?


    Ehrlich, ich würde nix ändern bis man Dir kündigt. Trotzdem könntest Du alles austauschen, brauchst dann aber eine Zugangsbox mit ISDN-Eingang. Bliebe im Lager von AVM eigentlich nur die FRITZ!Box 7272 oder FRITZ!Box 7490. Neuere Boxen gehen nur noch an IP-basierten Anschlüssen.

    fugudeluxe, klappt es inzwischen?


    Jede FRITZ!Box 4020 kommt Out-of-the-Box mit einem eigenen DHCP-Server. Nur in einer Box im Haus darf der Server an bleiben, beispielsweise im Keller (6490). In allen anderen Boxen (4020) gehst Du auf fritz.box » Internet » Zugangsdaten

    • Internetanbieter: Weitere … + Anderer …
    • Anschluss: Externes Modem oder Router
    • Betriebsart: Vorhandene Internetverbindung mitbenutzen (IP-Client-Modus)
    • Verbindungseinstellungen: DHCP-Hostname: beispielsweise stock1, stock2

    In der 6490 musst Du nichts ändern. Außerdem in jeder FRITZ!Box den WLAN-Funkkanal fest zuweisen und jeweils mehr als vier Kanäle entfernen, also beispielsweise im Kelle 1, dann 6, dann 11; bei vier Boxen ganz oben wieder 1.

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    Original geschrieben von fugudeluxe
    Kabel-Internet Zugang im Keller, läuft dort in einen Fritzbox 6490

    Du hättest diese FRITZ!Box auch in der Mitte der Hauses platzieren lassen können (jeder Fernseh-Anschluss wäre gegangen). Mit etwas Glück hättest Du so weder DECT noch WLAN zusätzlich gebraucht. Aber so ist nun auch gut, vermutlich sogar besser.

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    Original geschrieben von fugudeluxe
    Bei der Telekom hatten wir einen IP-basierten Anschluss und das Speedphone (soweit ich das als Laie beurteilen kann) funktionierte über WLAN.

    Ich kenne kein Speedphone, welches über WLAN geht. Alles DECT.
    Es ist zwar möglich, aber ich sehe keinen Vorteil ein Speedphone an einer FRITZ!Box zu betreiben. Möchtest Du es als zweites Mobilteil weiter verwenden? In jedem Fall: Welches Speedphone hattet Ihr genau? Wäre interessant zu wissen, weil das Modell dann ein Tipp für guten Empfang wäre. Stand der Speedport damals ebenfalls im Keller?

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    Original geschrieben von DReffects
    Eine Tastenkombination für Reset ist da auch wirkungslos.

    Geht die Tastenkombination dann nicht oder hilft sie nicht wirklich weiter? Ich erwähnte die Tasten auch nur, um den Akku-Deckel zu schonen.

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    Original geschrieben von DReffects
    Anniversary-Update von vor einem Monat: Leiser Wecker.
    Kamera-Update von vor zwei Wochen: HDR wurde gefixt.

    Habe das Anniversary-Update noch nicht. In solchen Fällen das bitte besser als Microsoft machen und gleich die selbst erstellten Threads im Internet aktualisieren und damit neues Wissen teilen. Wenn möglich auch bestehende Threads aktualisieren, damit keine falschen Informationen stehen bleiben.

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    Original geschrieben von DReffects
    Ich hatte auf dem 930 bereits Windows 10.

    Mhm. Dann hätte ich erwartet, dass Dein vorheriges Lumia 930 auch einen lauten – keinen ansteigenden – Wecker hatte. War dem nicht so, betrifft das nur die Lumia 950-Serie?

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    Original geschrieben von MK70
    Nach dem Upgade auf Windows 10 kann ich meine Eumex 800 nicht mehr konfigurieren.

    Hilft dies?

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    Original geschrieben von MK70
    Ich nutze noch schöne alte analoge Telefone.

    Wenn Du nicht mehr als 6 Telefone nutzt, dann wäre eine Lösung, alles auf DECT umzustellen:


    A) Du nimmst die DECT-Basis in der Zugangsbox. Diese Box baust Du in der Mitte des Hauses auf (Telefonanschluss mittels Telefon-, ISDN- oder Ethernet-Kabel verlängert). Und/oder Du setzt einen DECT-Repeater, um den letzten Winkel mit DECT zu versorgen. Hierfür empfehle ich eine Box von AVM (beispielsweise die FRITZ!Box 7412 in eBay für 30 €) oder mit CAT-iq 2.0 (keine, die ich bisher empfehlen könnte). Das ersetzt Deine Vodafone EasyBox. Fax machst Du direkt über die Box. Hast Du viele Faxe bzw. nutzt Du den Anrufbeantworter auch mal länger, dann rate ich zur [amazon=B0117ZTDSG]AVM FRITZ!Box 7430[/amazon], weil Du dort mittels USB den internen Speicher erweitern kannst.


    B) Wenn Du unbedingt einen traditionellen Hörer ohne Funk haben möchtest, könntest Du auch ein SIP-Telefon mit DECT-Basis nehmen – beispielsweise die [amazon=B003Z8J1WW]Gigaset DX800A[/amazon] (Ethernet-Kabel) oder Gigaset DE900 IP Pro (WLAN).


    C) Willst Du ausprobieren, wie das mit DECT so geht, kannst Du die Gigaset DX800A auch erstmal über ISDN anschließen. Oder Du holst Dir eine [amazon=B00TG2C0TC]Gigaset S850A GO[/amazon], welche Du erstmal über Analog anschließt. Wenn bezüglich DECT alles klappt, schaltest Du dann den VoIP/SIP-Client in Deiner Zugangsbox aus und schließt diese Gigasets per Ethernet an. Kannst Du kein Ethernet-Kabel legen, holst Du Dir einen [amazon=B00CS2M7OU]WLAN-Adapter für 20 €[/amazon].


    Warum das modern ist: Nur über DECT (oder SIP-Telefone) bekommst Du HD-Telefonie (G.722). Einer der (wenigen) Vorteile eines IP-basierten Anschlusses.


    Das war ein kurzer Abriss über ein paar Möglichkeiten. Kurz zusammengefasst: Entweder Du tauchst ein in die Produktwelt von
    A) AVM FRITZ!Box und deren DECT-Telefone, beispielsweise FRITZ!Fon M2
    oder
    B) Gigaset DX-Telefon bzw. GO-Box und deren non-HX-Mobilteile, beispielsweise [amazon=B00TG2C1Z0]Gigaset S850H[/amazon]
    oder
    C) CAT-iq 2.x fähige Zugangsbox und Gigaset HX-Mobilteile, beispielsweise [amazon= B013QFRBDO]Gigaset S850HX[/amazon]


    Theoretisch existieren noch viele weitere Alternativen. Die obigen drei Kombinationen sind jene, die ich für den „Hausgebrauch“ empfehlen würde. Ansonsten schließe ich mich Hans_Vader an: Solange noch alles läuft, würde ich nichts ändern. Auch nicht drüber nachdenken, weil nächstes Jahr die für Dich beste Lösung wieder eine ganz andere sein kann. Wenn Du was ändern willst, würde ich alles in einem Schwung ändern, also nicht nur die Eumex sondern auch die EasyBox und die Telefone. Wenn Du noch keinen IP-basierten Amtsanschluss hast (VoIP) sondern noch echtes ISDN, würde ich auch das ändern. Dann hast Du alles aus einem Guss, durchgängig gleiche Qualität und für viele Jahre wieder Ruhe.

    Zitat

    Original geschrieben von VolkerD
    Darf in einem WPA2-Passwort so manches Sonderzeichen – wie bei mir das „+“ – nicht enthalten sein?

    Sowohl im WLAN-Namen (SSID) als auch im Passwort darf der ganze Zeichenvorrat von US-ASCII ausgenutzt werden. Damit ist das Plus-Zeichen erlaubt. Zeichen wie ä, ü, ö, ß oder € sind nicht erlaubt.

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    Original geschrieben von VolkerD
    Gibt es so eine Eierlegendewollmilchsau?

    Für USA bräuchtest allein in UMTS bereits Penta-Band.


    Für UMTS bietet die Wikipedia eine kompakte Übersicht. Bei LTE ist die Situation noch schlimmer. USB-Sticks und WLAN-Router werden oft nur lokal benutzt. Daher wird an allen Enden gespart – besonders an den unterstützen Frequenzen. Folglich rate ich genau wie Mr.Cool eher zu einem Mobiltelefon – das spannt dann einen WLAN-Hotspot auf.


    Aber weil das nur die USA betrifft und Du nicht sofort nach Verlassen des Flugzeugs/Schiff mit dem Surfen beginnen musst, könntest Du Dir vor Ort einen lokalen Stick holen. Denn auch bei den Mobiltelefonen ist UMTS-Pentaband so eine Sache. Bleibt eigentlich nur das Apple iPhone. Im Android-Lager das Huawei P8 (Lite), Sony Xperia X (Compact), Samsung GALAXY S7 (Edge) – wenn ich Android Nougat (vielleicht) plus microSD als Kriterien nehme. Oder halt was Gebrauchtes nur für den Zweck: [url=http://www.gsmarena.com/results.php3?nYearMax=2015&s3Gs=UMTS850,UMTS900,UMTS1700,UMTS1900,UMTS2100&sOSes=2&sOSversions=2510]Google Nexus 4[/url].

    Was ist draus geworden?

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    Original geschrieben von Geoffrey123
    1&1 Anschluss in meiner Wohnung

    Ist das ein VoIP/SIP-Konto?


    1&1 erlaubt die Registrierung mehrerer Geräte von der ganzen Welt aus. Du brauchst lediglich einen VoIP/SIP-Client auf Deinem Telefon und trägst dort Deine Daten ein: 1&1 » Control-Center » Vertrag » (Telefon) Einstellungen » Passwort » Telefonie und Anleitung. Dann klingelt Deine FRITZ!Box daheim und Dein Handy parallel. Theoretisch kannst Du so sogar die Telefonie in der FRITZ!Box ganz ausschalten: fritz.box » Telefonie » Eigene Rufnummern » Bearbeiten » Internetrufnummer verwenden » Aus.

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    Original geschrieben von Geoffrey123
    Allerdings sagte man mir, dass eine VoIP-Verbindung bei mir nicht abschließbar wäre, …

    Wer sagt das? Wie lautete die Frage damals genau? Wenn Du noch einen Alt-Vertrag mit echtem Analog/ISDN hast – also kein VoIP/SIP –, dann kannst Du irgendeinen SIP-Anbieter nehmen und Deine Rufnummer als Absendekennung verheiraten. Um eingehende unter der Nummer erreichbar zu sein, müsstest Du dann allerdings eine Rufumleitung auf das Handy programmieren. Das kostet Geld pro Minute. Wenn Du viele Anrufe bekommst, lohnt sich daher vermutlich eher die bereits erwähnte VPN/FRITZ!Fon-Lösung. So verhält sich dann Dein Handy wie eine Telefon direkt an der FRITZ!Box (Nebenstelle). Ist das Telefon daheim überhaupt an der FRITZ!Box angeschlossen?

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    Original geschrieben von VoIPTom

    Da braucht es keine grosse Rechenleistung zu, [denn] DPI-Systeme können problemlos […] HTTPS-Verbindungen aufbrechen.

    Bei HTTPS existiert in dem Sinne kein Master-Key.


    Denkbar ist, dass ein Zertifikatsaussteller (CA) auf Wunsch jedes Zertifikat ausstellt. Wenn der Geheimdienst dann auch noch den Datenverkehr umleiten kann (beispielsweise mittels DNS), könnte er sich dazwischen quetschen. Das ist ein gezielter Angriff auf Dich. Ich bezweifele, dass irgendein Geheimdienst sowas jemals machen wird, weil die Aufdeckungsgefahr hoch ist. Eine Folge wäre nämlich, dass der Zertifikatsaussteller danach wertlos ist. Dagegen hilft HTTP-HPKP und/oder DNSSEC/DANE und/oder Certificate-Transparency. Das Gleiche gilt für Deep-Paket-Systeme – VoIPTom, das meintest Du DPI? – hierbei liegt auf dem verwundbaren Computer eine vom DPI-Hersteller selbstgestrickte CA. Dadurch kann der DPI-Hersteller alles mitlesen. Das war Stümperei. Viele von denen wurden durch die obigen Techniken bereits entlarvt.


    Das mit der Rechenleistung ist auch so eine Sache. Manche Internet-Apps erlaubten noch veraltete TLS-Cipher-Suites. Forscherteams können mit viel Rechenpower on-the-fly eine HTTPS-Sitzung kapern. Wenn solche alten Cipher-Suites zum Einsatz kommen. Seit Ende der 90er-Jahre – also seit mehr als 15 Jahren – bieten uns Internet-Apps die Cipher-Suites 3DES und AES-128. Wenn Dein Anbieter mehr als 2048 bit starke Zertifikate nutzt, bei jeder Verbindung einen neuen Schlüssel erstellt (PFS) und TLS in Version 1.2 bietet, surfst Du nach heutigem Wissen sicher. Leider findet man solche Infos nur versteckt, wenn man auf das Schloß-Symbol in der Browser-Adresszeile klickt. Die Browser-Hersteller konnten sich bisher noch nicht durchringen, statt einem geschlossenen Schloß in solchen Fällen ein offenes Schloß anzuzeigen. Aber das wird in den nächsten Jahren kommen. Dann kapiert das auch der letzte System-Administrator. Problematisch sind heute fehlendes Wissen bei Administratoren, fachliche Überforderung aber auch Fehler in einzelnen Implementierungen. Daher dauernd diese Sicherheits-Updates und Meldungen über Passwort-Klau.


    Durch HTTPS (bzw. genauer das darunter liegende TLS; ehemals SSL) ist die Verbindung zwischen Dir und Deinem Web-Anbieter gesichert. Du redest wirklich mit Deinem Anbieter und die Daten können auch hinterher nicht geknackt werden. Allerdings musst Du weiterhin Deinem Anbieter trauen, was der mit den Daten macht (bzw. ob seine Systeme auf dem neusten Stand und abgesichert sind). Außerdem bist Du nicht anonym, sondern lediglich die Inhalte sind versteckt. Und all das schützt Deinen eigenen Computer nicht, gegen Übergriffe von Malware.


    Kurzum: Führe keine EXE aus, die nicht wenigstens vom Hersteller code-signiert ist (bei macOS die Standard-Einstellung in Systemeinstellungen » Sicherheit » Allgemein » Apps-Downloads erlauben, bei Windows diese rote/gelbe Frage, bei mobilen System die Standard-Einstellung). Achte beim Betriebssystem und Web-Browser auf die neusten Updates; kommt nichts mehr installiere Mozilla Firefox. Achte beim Surfen auf das Schloß-Symbol in der Adressleiste; wenn nicht vorhanden, ändere das http:// am Anfang auf https://. Lasse Dir Zeit beim Internet-Surfen. Plane mindestens die doppelte Zeit ein. Wenn Du etwas nicht verstehst – auch nachdem Du die Meldung gelesen hast –, klicke nicht auf OK sondern auf Abbrechen. Und das Allerwichtigste: Frage Andere, wenn etwas unklar ist.


    Frank, problematisch ist im heutigen Internet die Trackerei durch Firmen, die keinerlei Kontrolle unterstehen. Für uns Nutzer ist bereits unklar, warum überhaupt getrackt wird (Verhältnismäßigkeit). Was diese Firmen dann mit den Daten machen, ist dann eher schon die letzte Frage. Hier wären die Datenschutzbeauftragten Deines Web-Anbieters gefragt. Nach empirischen Studien von mir, ist aber bezüglich Tracking ebenfalls nur Überforderung anzutreffen. So kann oft nicht einmal die Frage nach der Verhältnismäßigkeit beantwortet werden. Frank, nach Deiner Frage zu urteilen, dürfte dieses Problemfeld Dein größtes persönliches Angriffsziel sein. Daher mein Tipp, Dich in dieses Themenfeld einlesen… dann verstehst Du vielleicht auch, warum auch manch normaler Bürger auf TOR setzt.