Beiträge von flamesoldier

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    Original geschrieben von Anja Terchova
    Schoen waere es, aber ich kann nicht mehr wirklich daran glauben. Jedenfalls nicht bis Dezember 2018 was mal als Frist fuer die Konsolidierung angesetzt war.


    Viel ist bis jetzt ja eh nicht konsolidiert worden, und wenn dann fast immer nur von GSMonly zu GSMonly.


    Und jetzt waeren dann eh nur noch 14 Monate Zeit.


    Klar habe ich Quellen. Aber diese sind nicht über http ansprechbar... :rolleyes:
    Nun, die Konsolidierung, die du meinst, war auch nicht die komplette, sondern nur die Netzkonsolidierung GSM/UMTS. Dazu kommt ja noch der Netzausbau im LTE-Segment, die Kapazitätserweiterung im UMTS-Bereich und der ganze Halbstädtische/Städtische Bereich wurde zu 99 % bisher gar nicht angerührt.

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    Original geschrieben von LTE Max
    Ich hab noch keinen Gesehen. Wohl wieder zu viel pauschalisiert und auf Angaben der anderen gestützt. Woher sind deine Zahlen, bist du o2-Mitarbeiter, oder hast du alle STOBs in Deutschland? Wie viel Prozent GSM only wird deiner Quelle nach übrig bleiben?


    Prozent GSM-only die übrig bleiben: 0 %. Jeder Sendemast in Deutschland wird nach Abschluss der kompletten Netzkonsolidierung mindestens LTE800 haben. Nur über die Dauer des ganzen muss man sich noch gedanken machen :cool:

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    Original geschrieben von LTE Max
    Ist je nach Region unterschiedlich. Neu gebaut wird nur LTE. Rest wird modernisiert und umgebaut.


    Es wird auch öfters noch UMTS neu gebaut. Aber eben nicht überall. Man kann grob davon ausgehen, dass zwischen 70 und 75 % der Standorte nach Abschluss der gesamten Konsolidierung UMTS besitzen werden.

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    Original geschrieben von LTE Max
    Alles geht über die Datendichte. Wenn man kaum was überträgt, hat man viel länger noch brauchbare Daten. Die bräuchten doch aber eine höhere Sendeleistung, die sie beantragt haben könnten. Steht an dem Standort in der BNetzA-Karte eine sonstige Funkanlage? Zudem ist die Karte definitiv deutlich geschönt, steht sogar im Kleingedruckten.


    Das 863-870 MHz Band ist ein unlizensiertes, short range devices Frequenzband. Dafür braucht man keine Standortbescheinigung!

    Sigfox ist eine Firma, die Sensoren für alle möglichen Anwendungen herstellt und über ein unlizensiertes 868 MHz Funknetz betreibt. Wie genau man da mit 1200 Sendern eine deutschlandweite Abdeckung herstellen möchte, ist mir unklar, die maximale Sendeleistung in diesem short range device Funkband liegt zwischen 25 mW und 500 mW. Zum Vergleich: ein normaler 800 MHz Sender sendet in der Regel mit 20-100 Watt. Nimmt man die Kapazitäts-Erhöhungs-Stationen in den Städten mal raus, bräuchte man für eine reine 800 MHz Flächenversorgung doch schon um die 5000 Sender für Deutschland.

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    Original geschrieben von Anja Terchova
    Ein Standort mit GSM / LTE800 / LTE1800 aber ohne UMTS wundert mich schon etwas.


    Das groesste Problem bei Telefonica sehe ich in der Gegend aber eher in Boke und Thüle - das geht UMTS/LTE wohl garnicht und GSM auch indoor nur schwach. Da sollte eher was gemacht werden weil da Telefoncia garkeinen eigenen Standort hat.


    In Boke gibt es so insgesamt drei Standorte, der an der Mantinghauser Strasse hat aber neue Eintraege vom 29.9.2016 - waere schon gut wenn da dann Telefonica auch was bauen wuerde.


    Telefonica hat doch schon verlauten lassen, dass im Zuge der Konsolidierung erstmal keine Neubauten anstehen. Und Sender mit GSM/LTE ohne UMTS werden kein Einzelfall sein, man wird ja sicherlich nicht ganz Deutschland noch mit UMTS neu zupflastern.

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    Original geschrieben von FTTH
    Aus Wiesbaden kommen oft schlechte Ergebnisse mit unter 1 Mbit/s, nicht nur am Hauptbahnhof und Wiesbaden hat "nur" ca. 300.000 Einwohner. Es gibt viele größere Städte, ich glaube nicht, dass es dort so viel besser funktioniert.


    Stuttgart hat 600.000 EW, hier gibt es außerhalb der 17 Tage Volksbesäufnis keine totale Überlast wie anderswo. Auch Bielefeld mit 320.000 EW hat keinen solchen Ort. Wie genau es in Wiesbaden ist, weiß ich nicht, ich war dort noch nicht vor Ort und konnte großflächig testen. Hier im Forum verallgemeinern einige Leute gerne Ergebnisse auf ganze Städte, wenn sie es an drei Orten (zu Hause, auf Arbeit, beim Einkaufen in einem Einkaufszentrum) in der Stadt mal so erlebt haben. Das ist ja genauso dilettantisch wie der Teltarif-Netztest, wo man im Spessart, in der Frankfurter Innenstadt und am Berliner Hbf drei Speedtests durchführt und das auf ganz Deutschland beziehen möchte... da schenke ich ja der Connect tausend mal mehr Glauben!

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    Original geschrieben von FTTH
    Wie kommt man denn dann ohne CA in B7?


    Mit einem Samsung-Gerät oder gar nicht :D
    Gebiete ohne LTE1800, aber mit LTE2600 Versorgung gibt es bei der Telekom meines Wissens nach nur in nennenswerter Zahl an den Grenzgebieten, da man sich dort nicht traut, 1800 aufzubauen...

    Diese Komplett-Überlastung mit weniger als 0,5 Mbit/s tritt aber meiner Erfahrung nach nur an wirklichen Brennpunkten (Hauptbahnhof, Volksfeste oder ähnliches) auf. Eine Großstadt ist aber wesentlich größer als nur der Hauptbahnhof, auch wenn man das von Stuttgart manchmal gar nicht denkt :D :cool:
    Hier hat z.b. die Innenstadt zwei 2600er (ohne 800, Sender mit 800 UND 2600 gibt es in Stuttgart bisher nicht :confused: ) in Betrieb, dort hat man dann auch Datenraten > 20 Mbit/s, muss dafür aber indoor rund um die Königstraße mit H+ vorlieb nehmen. In den Gebieten um das Stadtzentrum herum hat man nur 800, das mal mehr, mal weniger gut läuft. Aber so eine extreme Überlastung < 3 Mbit/s hat man dort nicht mehr. An meiner Uni liegt z.B. die erreichbare Geschwindigkeit an der grottenhaften Signalqualität des empfangenen LTE800-Signals. Der RSRQ ist dort bei -15 und schlechter, der SNR im negativen Bereich. Wenn man im Nah-Bereich der empfangenen 800er eNodeB ist, erreicht man dann 8-12 Mbit/s.