Der Strom war hier nicht weg, mein PC lief während des gesamten Unwetters durch.
Hier mal wie es bei aktivem Störer aussah:

und als der Störer dann offline war:

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Der Strom war hier nicht weg, mein PC lief während des gesamten Unwetters durch.
Hier mal wie es bei aktivem Störer aussah:

und als der Störer dann offline war:

Hier am Niederrhein zog grade ein kleines Unwetter durch, und wie nicht anders zu erwarten gabs mal wieder den ein oder anderen Stationsausfall. Bei mir zu Hause in Willich fiel mein Haussender komplett aus (GSM900+1800, UMTS) und in Schiefbahn fiel zwischenzeitlich LTE1800 aus, GSM900+1800 und UMTS vom selben Sender liefen weiterhin. Dazu hab ich seit einigen Wochen hier einen ziemlichen Störsender bei LTE1800, mein RSRQ ist von -7 auf -12 abgeschmiert. Seit dem kurzzeitigen Netzausfall grade eben ist der RSRQ wieder bei -7 und die Datenrate im Dachgeschoss ging von 3-4 Mbit auf 45 Mbit hoch. Zwischenzeitlich empfing ich sogar eine UMTS-Band-4-Cell-ID, die ich hier in der Gegend noch nie gesehen habe und die auch noch keiner im Netmeterproject gesampelt hat (ich war nicht in 262-07, also O2, eingebucht, sondern weiterhin in 262-03). Mittlerweile ist LTE1800 vom Schiefbahner Sender wieder on air und auch mein Haussender läuft wieder, aber der Störer ist weiterhin offline. Ich vermute ja, dass mein Haussender der "Störer" ist, denn nur der kommt im Dachgeschoss so stark an, dass er ein -96 dBm Signal aus Schiefbahn von 45 auf 3-4 Mbit runterstören könnte.
Re: Ist Constar.Kostenkontrolle überhaupt möglich? Vergleichbare T-mobile Verträge?
ZitatOriginal geschrieben von Christian1234567
Sind solche Tarife wie im Link tatsächlich im Vergleich zur t-mobile-Verträgen vergleichbar von der Leistung oder werden t-mobile-Kunden präferiert, wenn es um Netzabdeckung/Überlastung geht?
Nein, da wird nichts präferiert. Alle Kunden erhalten dieselbe Priorität im Netz, allerdings ist bei Congstar Prepaid kein LTE dabei, sodass man tlw. an nur mit EDGE und LTE versorgten Gebieten als Congstar Prepaid Kunde nur EDGE hat, während der T-Mobile Kunde dann dort LTE hat.
ZitatOriginal geschrieben von Stromae
Ich weiß nicht in wie weit E+ neue Sender vom restlichen Netz abschottet, normal gehen die Dinger ans Netz und können genutzt werden.
Kann sein, dass das Ding noch im Techniker-Testbetrieb läuft, mein aktuell nutzbarer LTE-Sender ging ja auch August vergangenen Jahres erst ans Netz und lief im Juni schonmal eine Woche im Testbetrieb (also nutzbar für mich), dann war er wochenlang nicht nutzbar (ob er weiter lief oder nicht, weiß ich nicht) und dann im August war er dann durchgehend wieder da.
ZitatOriginal geschrieben von Stromae
Wenn er nicht On Air wäre würde er nicht stören xD
Und Fremdnetzte (nur Telekom möglich) werden da sicherlich nicht stören da die ja eine anderes Frequenz nutzen.
Ich meinte jetzt im Sinne von für alle Nutzer freigegeben. On Air ist der mit Sicherheit schon, aber ob ich mich als Nicht-Netztechniker da schon einbuchen kann steht ja auf einem anderen Zettel. Ich vermute ja, dass das Teil einfach schon läuft, aber noch nicht ins für mich nutzbare Live-Netz integriert wurde, sonst würde sich mein S4 wahrscheinlich auch in den Sender einbuchen und nicht in den dann vermutlich schwächer empfangbaren jetzigen Sender.
ZitatOriginal geschrieben von Stromae
Ist mit Sicherheit ein neuer Sender in der Umgebung welcher Stört oder bei dem die Sendeleistung erhöht wurde.
Der Upload wird nicht gestört da dieser ja nur von anderen Endgeräten genutzt wird und die sich kaum stören.
Ich habe den selben Effekt seit längerem, RSRQ bei -11/-12 DL liegt bei 15-18 MBits und der Upload bei 25 MBits. Der Sender ist knapp 500m entfernt.
Wenn der Sender noch nicht on air ist hab ich aber keine Chance herauszufinden, welcher Sender da stört? Weil Outdoor hat man hier so ziemlich überall LTE-Empfang, d.h. mit LTE only landest du immer im E-Plus Netz und siehst keine Fremdnetze, es sei denn du stellst auf Band 20 oder Band 7 only.
ZitatOriginal geschrieben von Stromae
Gut möglich das es ein neuer Sender ist der in der Umgebung aktiviert wurde. Ich hab das selbe Problem im Büro mit einer LTE UHS welche das Signal des Senders welcher nur 500m entfernt steht stört.
Nur wenn E+ die Sendeleistung des anderen Senders reduziert ist mit einer Besserung zu rechnen.
An einer UHS kanns nicht liegen, hier gibts zwar eine in 3 Kilometer Luftlinie Entfernung, aber die ist schon seit Beginn im März 2014 aktiv und ist nur im Dachgeschoss empfangbar, und auch dort eher schwach, am Fenster etwas stärker. Im 1. Stock bzw. Erdgeschoss ist die nicht mehr empfangbar, kann daher das Signal dort nicht so heftig stören. Mein Haus-DC-H+ Sender wurde meines Wissens nach immer noch nicht aufgerüstet, der steht in 1 km Luftlinie Entfernung, der kanns also nicht sein. Der bisher empfangbare LTE-Sender steht in 1,4 km Luftlinie Entfernung, die zwei nächstgelegenen Sender (beide mit LTE in der STOB) stehen in 1,67 km bzw. 1,62 km Luftlinie Entfernung.
Bisher lag der RSRQ im Dachgeschoss und im 1. Stock stets bei -7 oder -8, im Erdgeschoss bei -7 bis -9, Datenraten lagen bei 30-55 Mbit im Dachgeschoss, 15-30 im 1. Stock und 10-20 im Erdgeschoss. Jetzt überall nur noch maximal 5...
Für die Sendertheorie spricht, dass der UL keinerlei Störung hat, denn ein neuer Sender wird ja erstmal nur den DL-Frequenzbereich nutzen.
ZitatOriginal geschrieben von Stromae
Bei so einem hohen RSRQ hast du ein starkes Störsignal auf der Frequenz, dadurch wird die Modulation schlechter, die Fehlerkorrektur braucht mehr Bandbreite dadurch steigt der Ping und die Bandbreite geht in den Keller.
Bei dir kann dir Verbindung aktuell gerade noch aufrecht gehalten werden, ab einem RSRQ von -15/16 bringt die Verbindung in der Regel zusammen.
Da fragt man sich, was da so stark stört. Kann das ein neuer Sender von E-Plus sein, der noch nicht ins Live-Netz integriert ist?
Mein Haus-Sender wird langsam richtig kurios, seit ein paar Tagen hab ich schon eine extrem schlechte Signalqualität (RSRQ -12) und die Downstreamwerte übersteigen die 10 Mbit nicht mehr. Heute teste ich erneut, und weder im Dachgeschoss bei -96 dBm, noch im Erdgeschoss bei -114 dBm komme ich über 5 Mbit hinaus. Im Upload sind im Dachgeschoss 11 Mbit drin. Im gesamten Haus ist der RSRQ zwischen -11 und -13. Über DC-H+ sind 15 Mbit down und 4 Mbit up locker drin. Der Ping über LTE ist weiterhin im 30er Bereich, der H+ Ping weiterhin bei um die 45-55 ms. Jemand ne Idee was da grade passiert?
ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von Senfdazugeber
Du schickst per HTTP-request im JSON-Format die folgenden Daten an den Google Maps API Server:
Und als Antwort bekommst Du die Koordinaten eines Punktes samt Radius, welche Deinen wahrscheinlichen Aufenthaltsort kreisförmig darstellen. Diesen Radius sieht man übrigens auch in der Google Maps App als blauen Kreis um den vermuteten Standort - schaltet man GPS and WLAN aus, sieht man schnell wie groß sein Radius bleibt.
Google seinerseits weiß, wo sich welche Mobilfunkzellen - und im übrigen auch wo sich welche WLAN-Netze - befinden, da die Google Maps App ununterbrochen im Hintergrund GPS-Standort, die aktuell genutzte Funkzelle sowie die verfügbaren WLAN-Netze an Google meldet, sobald die App aktiv ist und ein GPS-Fix vorliegt. Dadurch gewinnt Google praktisch eine Karte der Abdeckungsbereiche aller Funkzellen und WLANs.
In obigem Beispiel würde der Google Server aus der Datenbank alle Koordinaten der von Google Maps Benutzern gemeldeten Punkte abfragen, an denen die Zelle 2862-21532831 des Netzes 214-07 genutzt wurde, aus den resultiernden Punkten - nach Signalpegel gewichtet - einen Mittelpunkt bilden und - nach Bereinigung von Ausreißern nach irgendeinem Verteilungsmodell - die Distanz dieses errechneten Mittelpunktes zum entferntesten gemeldeten Punkt berechnen und diese beiden Werte als Antwort ausspucken. Das ist dann praktisch jener Kreis innerhalb dessen Google Maps Nutzer diese Zelle nutzen konnten und in der Du vermutet wirst.
Wie genau diese Standortbestimmung ist, hängt u.a. davon ab, wie groß der Versorgungsbereich der Zelle ist, wie lange diese schon existiert und wieviele Samples Google von Maps Benutzern aus ihrem Versorgungsbereich erhalten hat. Bei Pico- oder gar Nano-Zellen kann die Standortbestimmung durchaus auf 100m genau erfolgen, bei exponierten GSM900- oder LTE800-Standorten kann der von Google ermittelte Versorgungsbereich durchaus einen Durchmesser von 10km und mehr haben. Wenn die Zelle neu in Betrieb genommen wurde und Google noch keine Samples mit der LAC/CID dieser neuen Zelle erhalten hat, ist die Standortbestimmung bisweilen auch gar nicht möglich.
Analog zur Abfrage bestimmter Mobilfunkzellen, geschieht dasselbe auch mit WLAN-Netzen. Google läßt sich von allen aktiven Google Maps Nutzern Auskunft darüber geben, wo welches WLAN-Netz mit welchem Signalpegel empfangbar ist und aus den so gewonnenen Standortdaten können Sie einem Smartphone, das gerade kein GPS-Fix hat aber ein oder mehrere WLAN-Netze empfängt, auf oft wenige dutzend Meter genau prognostizieren, wo es sich befinden muß. Da diese WLAN-basierte Standortbestimmung recht genau ist, muß man GPS und WLAN ausschalten um in der Google Maps App das Ergebnis der alleine auf der Funkzelle basierenden Standortbestimmung zu sehen.
Also mich ortet die Gmaps App ohne WLAN und GPS erstaunlich genau. Selbst in Gebäuden werde ich meist noch auf weniger als 50 Meter genau geortet und wenn man nicht gerade die Antenne mit beiden Händen zuhält und so den Signalpegel um 20 dB verfälscht bekommt man teilweise sogar exakt angezeigt, in welchem Teil eines Gebäudes man sich befindet. Das ganze klappt bei mir hier sowohl bei GSM als auch bei UMTS oder LTE. Sobald man WLAN anschaltet, wird das Ganze noch genauer, dann kann man teilweise sogar bestimmen, in welchem Raum man sich gerade aufhält. Ich hatte mich immer gewundert, inwiefern mich die Gmaps App orten kann, wenn ich doch gar kein WLAN oder GPS aktiv habe, das erklärt jetzt aber einiges. Die Indoor-Ortung verwundert mich dennoch, denn die Gebäude, in denen ich mich aufhalte, dämpfen das Signal teilweise bis kurz vor Signalabbruch und müssten so die Position doch eigentlich verfälschen?