Beiträge von Tomcat007

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    Original geschrieben von Pooz
    Verstehe. Das heißt also, nach der Ortsvermittlungsstelle ist es ohnehin wieder eine IP-Leitung. Dann bedeutet es ja für mich als noch ISDN-Nutzer praktisch, dass wenn die DSL-Leitung ausfällt, meine Telefonie ebenfalls ausfällt? Das wäre dann ja noch ein Grund gewesen, ISDN zu behalten, da die Telefonie weiter funktionieren würde im Falle einer Störung der Internetleitung.


    Was du als ortsvermittlungsstellen kennst, gibt es in dem Sinn schon lange nicht mehr.


    Das sind heute Grossrechner die eh nur Digitalsignale verarbeiten. Im Fest- und Mobilfunkbereich wird von der klassischen Vermittlungstechnik eh komplett weggangen und VoIP-Technik eingesetzt und das sind auch nur Rechnersystem. Ich denke, das es in 5 Jahren keine ISDN-Technik mehr geben wird, sondern alles auf VoIP umgestellt ist - was am Ende der Kunden dann zuhause stehen hat, ist davon erst mal unabhängig.


    Wichtig ist bei VoIP und DSL, das die Hardware, also der Router und auch der Provider ein ordentlichen QoS ( Qiality of Service ) anbieten und entsprechende VoIP-Signale bevorzugt durch Netz schicken. Gänge FritzBoxen machen das eh, auf der Providerseite hat das erst nach und nach Einzug gehalten. Das sollte aber das minimum sein.


    Somit wird dem Telefonsignal immer die erforderlich Bandbreite gegeben und evtl. Datenverbindungen bekommen dann entsprechend weniger.
    Aber wie gesagt, wir reden hier von rund 100 KBit/s pro Sprachkanal, damit kann man alle derzeitigen Codecs problemlos abwickeln.
    Wir geben unserne Kunden bei VoIP 88 Kbit/s und selbst das reicht aus.


    Wie geschriebe, ich telefoniere seit über 5 Jahren nur noch per VoIP und seit 2 Jahren haben wir in der Firma auch nur noch eine VoIP Telefonanlage und darüber telefonieren ein paar tauschen Leute problemlos.


    Die Qualität ist aber stark vom Provider und seiner Tehcnik abhängig. Bei Unitymedia habe ich keinerleit Probleme und bekommen auch meine entsprechenden Konfigdaten zur Verfügung gestellt, bei SipGate ist es genauso.
    Von Congstar und 1&1 habe ich durch Bekannte schon mehrfach von Störungen während der Telefongespräche mitbekommen - die kenne ich garnicht.

    Tach,


    die Qualität hängt nicht nur von der Bandbreite ab, sondern auch und ganz gewaltig sogar, von der beim Provider verwendeten Technik.


    Ich habe VoIP seit einigen Jahren und keinerlei Probleme damit, ich nutze Unitymedia und Sipgate und telefoniere von zuhause recht viel damit. Ich nutze eine FritzBox 6360 vom Kabelprovider dazu.


    Bekannter von mir hat Congstar und die Qualität ware teilweise in Gesprächen erschreckend schlecht - alle 20 bis 30sec totale Störgeräuche drin - er hat das mal als Störung gemeldet, mal sehen was draus wird.



    Man kann rechnen, das man für einen VoIP-Kanal knapp unter 100 KBit/s benötigt, bei zwei gleichzeitigen Gesprächen eben dann unter 200 KBit/s.

    Der Subway bei uns hat nach nicht mal einem Jahr wieder dicht gemacht.


    Ich war zweimal da, aber so begesitert war ich weder vom Essen noch von der dortigen Atmosphäre, Sauberkeit usw.



    Ich habs bei Subway aber auch schon anders erlebt, das die Qualität stimmte und auch der Laden richtig sauber war.

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    Original geschrieben von DC01
    ...denn VoLTE ist doch eine recht komplexe Angelegenheit...da wird man sicher versuchen auf einen einzigen Zulieferer zu setzen.


    Ohja, hab gestern eine Presentation dazu bekommen, wie das ablufen soll. Gewaltig aufwendig im Hintergrund.

    Hallo,



    ich nutze auf meinem Server zuhause ownClound und das funktioniert mit den alten Android-Geräten wunderbar, dank APP, sollte aber auch mit Apple keine Probleme mache, gibt ja auch ne App dafür.
    Testen kann ich aktuell nicht, weil mein iPhone noch nicht geliefert und das iPad noch bei Apple liegt :)



    Ich nutze die allerdings nur das Datengrab, Kalender, Adressen usw. speicher ich aktuell nicht drin, da ich noch keinen funktionierenden Weg gefunden habe, die aus meinem Windows.-Outlook dahin zu bekommen.



    Hardware: Eigenbauserver unter VMWare vSphere Server 5.5, ownCloud läuft dann in einer virtuellen Maschine unter Ubuntu linux 14.x


    Habe aber schon eine Bastellösung mit einem BananaPi und externe SATA-Platte zum laufen bekommen, rein zum spielen :)

    Re: Vodafone Netzausfall seit 6 Tagen - Was kann ich tun?


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    Original geschrieben von Cyberbull1
    Was ist denn bei Vodafone bitte "Hochdruck"??? :mad: :mad: :mad:


    Ganz einfach - Ticket geschrieben an Ericsson und weg damit.


    Es arbeitet von Vodafone keiner mehr selber an den Basisstationen, Folge des outsourcing. Die Verantwortung dafür liegt bei Ericsson und die haben Verträge mit Vodafone und glaube mal garnicht, das die nur einen Finger krumm machen, was nicht Bestandteil des Vertrages ist.


    Rechtlichte Möglichkeiten hat du kaum, kannst auf Instandsetung drängen mit 14 Tagen Fristsetzung und das zweimal und danach mal über eine Sonderkündig wegen nicht erbrachter Leistung nachdenken ( das war keine Rechtsberatung und daher ohne Gewähr ).


    Und nun zur Realtität: Keine Netzbetreiber, egal ob Mobil- oder Festnetz, garantiert die eine 100% Netzverfügbarkeit und mit Ausfällen muss du rechnen, auch wenn diese mehrere Tagen dauern.

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    Original geschrieben von iAcer
    Ich würde der Bahn ja wünschen, dass (sofern es sich bewahrheitet) Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden können.


    Vor allen aus der Industrie, die auf Warenlieferungen angewiesen sind.


    Wenn bei uns ein Kunden durch unser Verschulden nicht mehr produzieren kann, wird das teuer für uns.



    Aber die werden sicherlich gestraft genug, wenn viele Firmen von der Bahn abspringen und wieder den guten alten LKW für ihre Warentransporte nutzen.

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    Original geschrieben von Percy
    Ich hab das gerade bei Vodafone durch. Da gab's dieses Freiwilligenprogramm, ich habe nach 5,75 Jahren etwa 1,35 Monatsgehälter Abfindung pro Jahr Betriebszugehörigkeit bekommen. Das fühlte sich auch eher nach friss oder stirb an.


    I Know, ich arbeite (noch) da - wollte gerne übers Freiwilligenprogramm gehen, aber bei uns durfte keiner - wahrscheinlich hatten die Angst, das die halbe Technik geht.
    Führt den Namen Freiwilligenprogramm ziemlich absurdum


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    Original geschrieben von roamer
    Ein Faktor >1 /Jahr ist aber ziemlich hoch. Gab es generelle Deckelung bei der Abfindung, oder wurde der Faktor kleiner mit höherer Betriebszugehörigkeit?


    Nunja, mit 1/2 Monatsgehalt pro Jahr wie das Gesetz es vorsieht kannst du bei einem Freiwilligenprogramm.


    Der Faktor wurde mit 10 und 15 Jahren BEtriebszugehörigkeit sogar höher, plus ab einem alter von 50+ und Kindern nochmal. Aber es gab eine Deckelung, ich weiss nicht mehr genau, ich meine die war bei 4 Jahresgehältern.

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    Original geschrieben von newage_02
    Warten wir ab was passiert.Wenn Telefonica den Geldhahn zudrehen will, werden wohl die Kunden schon entsprechend reagieren.Andererseits sollte man durch geschicktes Zusammenschalten aber Einiges am Gesamtnetz rausholen können.


    Man kann nicht mal eben zwei Netze zusammenschalten.


    Alleine schon unterschiedliche Hersteller bei de rSystemtechnik machen das komplett unmöglihc, also wird O2/E+ gezwungen sein, erst mal gewaltig Gehirnschmalz zu investieren, wo und wie überhaupt eine Zusammenschaltung aussehen wird.


    Ein Netz mit gemischter Hardware ist die schlechteste Voraussetzung für gute Qualität.


    Ganz einfaches Beispiel au dem GSM:


    alle BTS einer Region hängen in der Regel an einer BSC, die steuert den komplette Radioteil mit Handover usw.
    Fährst du jetzt von einer Zelle durch die nächste und wieder nächste, wird dein Gespräch vom BSC immer wieder auf die nächste Zelle übergeben, das ist relativ unspektakulär.


    Eine Ericson BTS läuft aber nicht an einem Nokia BSC und umgekehrt. Hast du wie es bei O2/E+ nun mal ist, unterschiedliche Technik rumstehen, brauchst auch unterschiedliche höheren Netzebene und wechselst du dann bei deiner Fahrt noch neben der Zelle auch die Hardware darunter, wird der Handover deutlich komplexer, der muss dann nämlich im Switch gemacht werden. Das sorgt für einen deutlich massivere Signalisierungsaufwand und vor allen eine weit aus komplexere Netzplanung.


    Das beste was O2 machen kann, alle Regionen zu bereinigen und dort nur Technik eines Herstellers zu betreiben, das reduziert auch den Wartungsaufwand und damit die Kosten.


    Und das geht nicht mal eben von heute auf morgen sondern nur über Jahre und mit ist mit viel Kosten verbunden.
    Wenn die das nicht machen und ein Mischnetz betreiben, sage ich denen das grösste Schrottnetz Deutschlands voraus.