Beiträge von autares

    Ich kann ISCH eigentlich nur zustimmen.


    Ich habe mir Guitarre im Jugendalter selbst beigebracht, zuerst auf eine Akustik, später kam dann E dazu. Ich wrde dir raten, mit einer Akustik zu beginnen. Sie verzeiht weniger Fehler und deine Griffhaltung wird dadurch genauer. Der Umstieg von Akustik auf E ist ziemlich einfach.
    Auf dem Höhepunkt meiner "Karriere" konnte ich eigentlich fast alles von Metallica spielen. Ich finde Guitarre ist ein sehr einfach zu lernendes Instrument, was aber wie immer von deinen Fähigkeiten abhängt. Hast du denn schon einmal ein anderes Instrument gespielt? Wenn du dich selbst als unmusikalisch bezeichnen würdest, kann besonders die erste Zeit sehr frustrierend sein.


    Als Übung empfehle ich das Intro von "Nothing else matters" ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Ja dann braucht man diesen Vorschlag ja gleich nicht weiter bedenken...


    Wobei: wieviele Leute arbeiten denn überhaupt und haben somit Lohnnebenkosten? Kinder, Rentner, Erwerbslose, Ehefrauen, Hausmänner, Studenten, .... haben von solchen Maßnahmen nichts, leben aber auch als Bürger in diesem Land und ärgern sich über die finanziellen Verhältnisse. Also muss eine Maßnahme her, von der JEDER etwas hat - und da ist eine MwSt-Senkung durchaus richtig, denn davon profitiert jeder, der Geld ausgibt.


    Und du meinst, dass ein Bürger, der ein solch geringes Einkommen hat, dass er keine Lohnnebenkosten hat, durch eine MwSt-Senkung mehr konsumiert. Das finde ich aber mehr als optmistisch gedacht.
    Wenn ich da an meine Schul- und Studienzeit zurück denke, war es mir scheiss egal, ob die MwSt. 15% oder 17% betrug. Ich habe mir das gekauft, was ich haben musste. Jetzt, da ich mehr Geld verdiene, rege ich mich nur noch auf, wieviel von meinem Gehalt übrig bleibt. Und wieder ist es mir scheiss egal, ob die MwSt 15% oder 17% beträgt. Stattdessen freue ich mich jedes Mal, wenn ich Netto mehr habe aufgrund gesunkener Abgaben - und dies ist der psychologische Effekt, der hilft. Du brauchst mehr Geld in der Tasche um es überhaupt ausgeben zu können! Der MwSt Effekt verpufft vor allem mit der Zeit, da die Inflation die Senkung ziemlich schnell auffressen...

    Zitat

    Original geschrieben von IGGY
    Von einer Mwst-Senkung können aber 80 Millionen Bundesbürger profitieren.
    Auch werden die Gegenstände des täglichen Lebens biliger, wo auch sozial Schwache mehr konsumieren können, da mehr übrig bleibt am Monatsende.


    Das ist ein häufig genannter Irrglaube. Eine MwSt-Senkung bewirkt nichts, dies wurde schon häufig bewiesen. Zumal MwSt-Senkungen/Erhöhungen sehr selten auf den geminderten MwSt-Satz angewandt werden.


    Wenn du den Konsum antreiben willst, musst du die Lohnnebenkosten senken. Dies führt dazu, dass nicht nur Menschen mit einem bestimmten Steuersatz profitieren, sondern alle Lohnempfänger. Zudem hat jeder Geldempfänger deutlich sichtbar mehr Gehalt - im Gegensatz zu der MwSt, die weiterhin nicht auf dem Lohnzettel sichtbar ist, egal ob sie bei 16% oder 19% liegt.


    Leider sind Kürzungen der Lohnnebenkosten in diesem Staat nicht möglich - wo wir wieder am Beginn unseres Kreislaufs wären...

    Zitat

    Original geschrieben von IGGY
    Auch jetzt begreifen die Herrschaften es nicht, das ein gross Teil des Volkes ausgeblutet ist. Ein Grossteil der Bevölkerung kriecht auf dem Existenzminimum rum und hat keine Kaufkraft mehr. Das was geblieben ist, wird schlauerweise gebunkert um die wichtigsten Sachen des täglichen Bedarf sich noch leisten zu können.


    Aber statt dort einzugreifen, und z. B. die Mehrwertsteuer zu senken, damit der von der Regierung geforderte Konsum wieder in die Gänge kommt, werden lieber sinnlose Programme aufgelegt.


    Damit widersprichst du dir selbst. Jemand der am Existenzminimum lebt, wird nach einer MwSt-Senkung auch nicht mehr konsumieren.

    Es ist die Frage, auf welchen Zeithorizont du abzielst. Im Sommer hätte jeder normale Mensch sehen müssen, dass die Preise vollkommen übertrieben sind. Wir hätten es alle auf mittelfristige Sicht besser gehabt, wenn die Preise bei 150$ geblieben wären. So wäre uns der nächste Spike bis zur 200$ in den nächsten Jahren erspart geblieben. Denn eines hat sich nicht verändert: Das Angebot!

    a) technische Gegenreaktion auf den Verfall von 147$ auf 35$


    b) Einmarsch Israels in den Gaza-Streifen...und nein, so etwas gibt es nicht jeden Tag


    c) Gaskrise Russland/Ukraine


    d) kalter Winter in Europa


    Öl ist aber seit gestern wieder sehr deutlich gefallen. Die Gaskrise wird übers Wochenende gelöst, ebenso Israel. Technisch gesehen wie gesagt deutlich Luft nach oben. Und lasst Euch gesagt sein: Ob 1€ oder 1.18€ - so günstig werdet Ihr wahrscheinlich nie wieder tanken können.


    EDIT:
    Natürlich hängt auch der Ölpreis vom Gaspreis ab. Er ist nur nicht an dieses gekoppelt.

    Zitat

    Original geschrieben von Siemensanier
    Einem kalten Fluss ist es ziemlich egal, ob er ein Stück Treibgut mehr oder weniger mit sich zieht. Ein Baum im Wald sowie ein Strick ist auch ziemlich hart im Nehmen.


    Bei dem Führer eines Zuges, dem mitmal eine Person (und jetzt spreche ich sehr bedacht von einem Subjekt und nicht mehr von einem Objekt) in seinen Verantwortungsbereich springt aber bestimmt nicht.


    Naja, der Zugführer hat das ja gar nicht mitbekommen. Natürlich steht der unter Schock und ja, das hätte er sich vllt besser überlegen können, aber so ist es nun einmal. Drückt in meinen Augen nur die absolute Verzweiflung aus - und sicherlich der Wunsch, selber nicht leiden zu müssen oder es sich evtl noch einmal zu überlegen.


    Zitat

    Original geschrieben von Siemensanier
    Wenn nun aber die Geschäftspraktiken des Kopierens (nichts anders ist das Geschäftsmodell Ratiopharm)


    Ich kann nur hoffen, dass der mitschwingende negative Unterton nicht gewollt war.


    Zitat

    Original geschrieben von Siemensanier
    Natürlich kann der Zusammenbruch eines Lebenswerkes dann auch mal zu einer psychologischen Ausnahmesituation führen.


    Du beantwortest deine Frage doch selber durch den Begriff "Ausnahmesituation". So etwas kannst du vorher nicht wissen und wirst es auch nur sehr, sehr schwer erkennen können. Und solange du nach außen als Held dastehst, vermutet niemand, dass es innerlich eine Wüste ist.

    Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007
    Was für eine tolle Weisheit... :rolleyes: :D


    Ich hab auch eine für Dich: Wenn sich jemand freiwillig umbringt, dann ist das IMMER psychologisch bedingt.


    Genau. Und deshlab wäre ich mit Nachtreten und Unterstellungen immer vorsichtig.


    Ich wünsche dir, dass du nie in so eine Situation kommen wirst, in der du das Gefühl hast zu zerbrechen.


    @pflaume:
    Besser hätte ich es selber nicht ausdrücken können.