Beiträge von autares

    Meine Erfahrung aus den Banken ist, dass es diese Chinese Walls gibt. Natürlich hindert mich als Händler niemand daran, auf Bloomberg zu lesen, dass ein Kollege ein Aktie herabgestuft hat.


    Und wenn es bei Merrill irgendwelche Zusammenhänge gibt, dann sollte die Börsenaufsicht dagegen etwas unternehmen.


    Als Händler kann ich jedenfalls dem zustimmen, was ein anderer Händler zu diesem Thema bereits auf NTV gesagt hat: Wenn ich mit einem Analysten sprechen will, ist immer jemand von der Rechtsabteilung bzw. Compliance dabei...

    Zitat

    Original geschrieben von Siemensanier
    Ganu das SIE ist entscheident!


    Denn wenn der eigentliche Ursprung dieses Deals gar nicht in Wolfsburg liegt!
    Stuttgart? Könnte der Hauptanteilseigner da mitreden. Was will eine Sportwagenbauer mit einem LKW Bauer? Stuttgart, da gibt es doch noch Salzburg mit einer Holding. Ein Familenbetrieb wie der der Quandt. Keiner bringt sie aber mit Scania direkt in Verbindung.


    Und? Es entscheidet letzendlich der Hauptanteilseigner...ich verstehe das Problem immer noch nicht.

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    Original geschrieben von Siemensanier
    Zu Frage 1, wenn ich Pech habe muß ich für den Deal kurzeitig den Kapitalmarkt hinzuziehen.


    Zu Frage 2. Siehe das Porsche Geländewagen Beispiel


    zu 1.: Das beantwortet immer noch nicht die Frage, woher das Geld kommt!


    zu 2.: Es kommt zu keiner Wertsteigerung! Dein persönlicher Nutzen wird evtl maximiert, das ist aber keine Wertsteigerung!

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    Original geschrieben von Siemensanier
    wir sind zwar schon sehr weit OT, aber dennoch.
    Wird wirklich jede Anteilsübereignung kenntlich gemacht? Das Wertpapier A gehört XY. XY gehört Z. Nun weckselt XY den Besitzer, besser gesagt Z verabschiedet sich. Wird bezogen auf A irgendetwas gemeldet? Eigentümer von A ist immernoch XY. Und wenn XY nicht börsennotiert ist, erfährst du gar nichts von dem Deal. Obwohl er für A sehr von zukünftiger Bedeutung sein könnte.


    Hä? Ja, und? Als Anteilsherausgeber kannst du dir deine Anteilseigner nun mal nicht aussuhen - zumindest wenn es um börsennotierte Unternehmen geht.


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    Original geschrieben von Siemensanier
    Zum Nullsummenspiel Golf und Porsche. Darf ich den Golf im Beispiel mal durch einen hochwertigen Geländewagen ersetzen? [usw. usf.]


    Sorry, aber das ist doch jetzt blabla. Hast du Geisteswissenschaften oder so studiert?
    Was du hier jetzt versuchst ist eine persönliche Präferenz in einen Marktwert umzuwandeln. Im Endeffekt wird aber alles monetär bezahlt, auch dein "Nutzwert". Jetzt versuchst du hier den Nutzwertwert "Jagd" mit dem Nutzwert "schnelles Fahren" zu vergleichen.
    Ich kann das hier jetzt um sämtliche spieltheoretische Ansätze erweitern, was aber vollkommen unerheblich ist.


    Sorry, aber mir häufig nachgesagt, dass ich doch nicht ganz so dumm sei, aber der Sinn deiner Postings hier erschliesst sich mir in keinster Weise.


    Worum genau geht es dir denn jetzt?

    Sorry, aber du scheinst das ganze Prinzip des Handels nicht ganz verstanden zu haben. Es ist egal, ob etwas auf dem Parkett oder im Computerhandel gehandelt wird. Gehandelt bzw. eine große Bewegung gibt es immer, sobald eine Nachricht über den (Nachrichten) Ticker läuft. Hast du ein bilaterales Geschäft, wird dieses erst am Ende des Tages angemeldet - sofern über eine Börse ausgeführt. Handelt es sich um bedeutende Käufe von Anteilen, muss dieses der Börsenaufsicht bekannt gegeben werden - egal ob börslich oder bilateral.


    Und zu deinem Beispiel:
    Das ganze ist ein Nullsummenspiel. Selbst wenn du sagst, dass deine Anteile für €1 im Endeffekt €100 wert sind, kann dein Gegenspieler statt der €100 nur €1 haben. Es handelt sich hierbei um ein stinknormales Aktientauschgeschäft. Ich weiss nicht, was daran falsch/illegal/unmoralisch sein sollte? Wenn ich bereit bin, meinen Porsche gegen deinen Golf zu tauschen, dann gewinnst du und ich verliere.


    Ich verdiene gut, ja. Stiftung habe ich mich noch nie drum gekümmert. Warum auch?

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    Original geschrieben von Siemensanier
    Auch am Pinkelbecken? ;) Dürfen Krümellesser dieses mit benutzen?


    Eingepreist ist es dann ,wenn es übers Parkett floß. Gehen alle Transaktionen übers Parkett? Wenn ja, habe ich wirklich keine Ahnung vom Geschäft.


    ROFL! Es wird so gut wie gar nichts mehr übers Parkett gehandelt. Eingespreist ist es, sobald es über die Ticker läuft.


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    Original geschrieben von Siemensanier
    Dann Gründe ich eine Anteilsfirma, Holding oder eben doch bereits geannte Stiftung, bringe die Anteile dort ein, verkaufe diese für 1€ samt der Anteile Dann ist nämlich nichts eingepreist. Wenn du jetzt meinst, bei 1€ wäre ich ja schön doof, die Anteile mit zu verkaufen. Du weist ja nicht dass ich im selben Zug ebenfalls etwas für 1€ erwerbe.


    Und? Dann hast du etwas für €1 verkauft und gleichzeitig etwas für €1 erworben. Macht also ein Nullsummenspiel.

    Zitat

    Original geschrieben von Siemensanier
    PS Ach, hätte ich doch auch nur den Glauben daran, dass alles was sich an den Finanzmärkten abspielt sich innerhalb der allgemein anerkannten Spielregeln befindet. Aber was heißt in diesem Zusammenhang schon allgeimein anerkannt.


    Schätzchen, ich bin Händler!!!

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    Original geschrieben von Siemensanier
    Ich baue ein erfolgreiches Unternehmen auf, verkaufe es morgen, bekomme dafür ein nicht zu vernachlässigendes Anteilspaket des Käufers. Übermorgen verkaufe ich dieses. Welches Licht fällt dann auf den Käufer. Ich als jemand, der es geschaft hat ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen, scheine vom Käufer keine allzu hohe Meinung zu haben. Es ist nicht immer nur eine frage wieviel verkauft werdem sondern auch wer.


    Es fällt gar kein Licht auf den Käufer. Der Preis ist bekannt und der Markt hat bereits eingepreist, ob der Kaufpreis zu hoch, zu niedrig oder auch gerade richtig war. Zumal Verkäufe sowieso erst im Nachhinein bekannt gegeben werden.

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    Original geschrieben von Siemensanier
    Nochmal zu Google
    Wäre es einfach gewesen ohne Marktreaktionen die Anteile loszuschlagen, so hätte es keiner Sperrklausel im Übernahmevertrag bedurft. Denn schon das kleinste Gerücht eines Verkaufes hätte ausgereicht um das Papier entgegen dem allgemeinen Trend des Marktes zu bewegen. Gibt es etwas hellhörigers als den Wertpapiermarkt? Wieviel Prozent der Geschäfte dort basieren auf Gerüchten?


    Solche Sperrklauseln sind vollkommen normal. Sie sollen lediglich dazu dienen, dass die Personen in die Verantwortung genommen werden können. Der Bilanzskandal bei Worldcom sei hier als Beispiel genannt.


    Was ist denn bitte der Unterschied, ob du deine Aktien sofort oder erst in 2 Jahren verkaufen darfst? Die Menge - und deiner Meinung nach die Markteinflussfaktoren - bleiben gleich.


    Und zu New York: Ich bevorzuge die Gegend um den Meatpacking District...fyi