Beiträge von autares

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    Der Stromverbrauch schwankt im Laufe des Tages. Z. B. werden in den Morgen-, Mittag- und Abend-Stunden Stromspitzen gemessen. Bei kleinen Verbrauchern wird ein statistisch ermitteltes durchschnittliches Lastprofil angenommen; größere Verbraucher haben spezielle Stromzähler, die den zeitlichen Verlauf der Stromentnahme festhalten. Anhand der Daten kann der Übertragungsnetzbetreiber für jeden Zeitpunkt die eingespeiste der verbrauchten elektrischen Leistung gegenüberstellen. Hat der Versorger zu gewissen Zeiten weniger Energie eingespeist als seine Kunden verbraucht haben, so musste - da Strom an sich nicht speicherbar ist - zu diesen Zeiten die verbrauchte Strommenge von anderen Kraftwerken geliefert werden, was dem Versorger nachträglich in Rechnung gestellt wird.


    Ein Kunde eines Versorgers, der z. B. einen Strommix von "100% Wasserkraft" angibt, welche mengengleich eingespeist wird, bekommt in Wirklichkeit zu Spitzenzeiten einen gewissen Prozentsatz Strom unbekannter Herkunft. Nur ein zeitgleich einspeisender Versorger kann weitgehend garantieren, dass der Kunde mit dem Bezahlen seiner Stromrechnung ausschließlich jene Arten von Stromerzeugung unterstützt, welche im Strommix deklariert sind. Die unvermeidbaren Netzverluste in der Höhe von ca. 5-10% der eingespeisten elektrischen Energie werden von den Netzbetreibern ersetzt, worauf der Stromlieferant keinen Einfluss hat.


    Quelle: Wikipedia


    Ist jetzt alles gesagt?


    EDIT:
    Und um das noch ein letztes Mal klarzustellen: Lichtblick kauft Strom aufgrund der ermittelten Durchschnittslastzeiten. Ist der Verbrauch höher, wie z.B. durch diesen Jahrhundertsommer, muss dieser zusätzliche Strom irgendwo eingekauft werden (Spot). In regenerativen Energien gibt es keinen Handel. Um nun den Strombedarf decken zu können (und müssen, denn das steht in dem Zertifikat), muss dieser Strom hinzugekauft werden.


    Alle anderen Argumente, warum man den Stromanbieter wechseln sollte u.a. sind mir und jedem anderen hier klar. Mir ging es nur darum, dass dieses "100% Ökostrom" eine Mogelpackung ist.

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    Original geschrieben von aikhoch
    Er verkauft auch nur soviel Ökostrom wie lokal produziert wurde. So kann es passieren das ein Ökointeressent den Tarif nicht abschliessen kann, da die lokalen Anlagen nicht mehr produzieren.


    Und genau hier liegt das Problem. Strom ist nicht lagerungsfähig und der Unterschied zwischen Spitzen- und Basislstzeit extrem. Wenn kein Wind weht, wird er nicht produzieren können, wenn die Sonne nicht scheint, wird er nicht produzieren können. Insofern wird er auf andere Energieträger zurückgreifen müssen.


    Zitat

    Original geschrieben von aikhoch
    Ansonsten erwarte ich von einem Händler das wenn er Ökostrom anbietet diesen auch liefert. Ob er den Selbst produziert ist mir egal. Wenn ich z.B. 4.500kwh/Jahr benötige dann erwarte ich das in seiner Bilanz 4.500kwh/Jahr zusätzlich aus Ökostrom eingekauft wurden. Und so scheint es ja auch zu sein.


    Sorry, aber das ist naiv zu glauben! Deshalb verstehe ich es auch nicht, dass Ihr sonst der Werbung nicht glaubt, aber in diesem Fall denkt, dass es wirklich so ist, dass alles alternativ ist. Reinen Ökostrom kann es nur geben, wenn du direkt am Netz einer Windanlage o.a. hängst. Ansonsten wird der gesamte Strom (alternativ und Brennstoff) über ein und die selbe Anlage eingespeist. Haben wir starken Wind, wird der Anteil an dieser Energie höher sein, aber du wirst nie 100% Ökostrom bekommen. Auch der Ökostrom wird in das deutsche Stromnetz eingespeist und dort wirst du einen Mix aus allen Arten finde, also ist leider nichts mit 100% Ökostrom...

    Re: Re: Noch mal wegen Autogas - Richtigstellungen


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    Original geschrieben von led-store@com
    Das Gas kommt ebenso aus Fossielen Brennstoffen, und um daraus Energie zu gewinnen, wird ebenso die gleiche Menge an CO 2 produziert.


    Das stimmt so nicht ganz. Bei der Verbrennung von Gas wird am geringsten CO2 gegenüber allen anderen fossilen Brennstoffen ausgestoßen.


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    Original geschrieben von led-store@com
    Sinn macht es dagegen, nachwachsende Rohstoffe zu verwenden (z.B. Mais, Hanf), daraus gewonnener Kraftstoff ist preislich absolut unabhängig von irgendwelchen Erdöl bzw. Erdgasquellen.


    Auch das stimmt so nicht ganz, da es sich um Substitutionsgüter handelt. Steigt der Preis des einen Gutes, wird auch der Preis des anderen Gutes steigen, Vergleich mit den Preisen von Butter und Margarine ;)


    Das sieht deshlb gleich aus, weil der Dax negativ zum Öl korreliert ;)

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    Original geschrieben von mungojerrie
    Was sollen eigentlich diese permanenten Vergleiche mit dem Ölpreis? Der hat doch mit dem Spritpreis rein gar nichts zu tun...


    Das würde hier bereits mehrmals ausführlichst diskutiert! Oder woher glaubst du, wird Benzin gewonnen?