Beiträge von autares

    Dann meinst du das Verteilernetz. Ich meinte das Hochspannungsnetz. Schau dir mal an, womit Eon zurzeit noch Geld verdient. Deine Argumentation stützt sich hier halt auch auf Intuition.


    Wie gesagt, schau dir mal das Prinzip des Stop Loss genau an. Und spätestens im Falle einer Korrektur, wie du sie ja selbst vorhersiehst, wirst du ziemlich schnell erkennen können, wie ein SL hilft. Deine Argumentation mag bisher ziehen, spätestens wenn wir Bewegungen wie in 2000 oder 2008 haben, wird es richtg teuer.

    Wir können auch Short gehen und von uns wird erwartet, in jeder Marksituation Gewinne zu machen.


    Mit "Technik" meinte ich nicht Charttechnik, sondern die technischen Möglichkeiten der Broker, stop orders, Trailing Stops usw eingeben zu können und somit beinahe automatisiert handeln zu können. Das war vor 10 Jahren noch ganz anders.


    Ich ärgere mich eigentlich ganz selten. Wenn ich falsch gelegen habe, hat der Markt es eben anders gesehen. Ich bin auch eher der Typ, der "ein Ende mit Schrecken" statt ein "Schrecken ohne Ende" bevorzugt. Von daher doppel ich auch nie, wenn ich schon hinten liege, sondern eher, wenn ich bereits vorne liege. Ich stelle lieber Verluste möglichst schnell glatt, lies ein bisschen Zeitung, gehe gut essen und am nächsten Tag sieht die Welt schon besser aus. Schlafe so wesentlich besser als wenn ich immer und immer wieder gucken und zittern muss, ob ich noch mehr verloren habe.

    Ähhhh...dahindümpeln? Das Ding hat eine Vola von knappen 120%? Die Fracking Story beginnt ausserdem gerade erst. Schau dir mal die Quoten des Bakken Fields an und recherchiere mal, was für ein Potential die USA momentan aufbauen.


    Eon hat sein Netz doch inzwischen auch verkauft? Und die Versorger machen NOCH Gewinne. Du solltest auf die Zukunft schauen, nicht die Vergangenheit. Und ich sehe die Margins der Versorger immer weiter fallen. Kraftwerke sind nicht mehr rentabel, die Energiewende haben sie verschlafen und sind eben nicht so flexibel wie andere Branchen. Sollte jetzt auch noch die Finanzmarkttransaktionssteuer auf die angewandt werden, wird selbst das Hedging teurer. Im Endkundengeschäft wird nur noch Geld gemacht, weil man als quasi Monopolist auftreten kann. Auch das sehe ich im Zuge der erneuerbaren Energien schwinden. Die Konzerne müssen sich neu erfinden und tun sich dabei sichtlich schwer. Die Kurse sprechen dabei Bände. Wenn jetzt schon die effizientesten Gaskraftwerke stillgelegt werden müssen...


    Edit:
    Zu Eon: http://www.handelsblatt.com/un…chen-ableger/7631182.html


    Da ist imho noch zu viel Arbeit notwendig um das Geschäftsmodell auf solide Beine zu stellen. Und wenn ich den Preisverfall der letzten 2 Wochen sehe...

    Der Gaspreis vllt nicht, aber die Margen sind momentan noch extrem hoch und der Boom hat gerade erst begonnen. Ist bei den Ölmultis ähnlich. Dort sind die Margen selbst bei einem Ölpreis von 50$ immer noch hoch genug.

    Chesapeake ist aber halt im Gegensatz zu den Versorgern ganz vorne beim Fracking usw dabei.


    Edit:
    Und deine Strategie solltest du evtl einmal überdenken. Dieses Verluste laufen lassen ist einer der größten Fehler. Du kannst mit Stops ebenso all-in gehen und deine Gewinnchancen sind sowieso immer die gleichen.

    Bin mir halt nicht ganz sicher, wenn es um gaslastige Versorger geht. Ich sehe den Gaspreis in Zukunft aufgrund Frackings, immer mehr zunehmenden LNGs usw nicht wirklich steigen. Ebenso die Strompreise.


    Tieferer Einblick bedeutet, dass man sich in den Branchen auskennt, am besten in ihnen arbeitet. Dass man nicht nur einzelne Unternehmen beurteilen kann, sondern auch Wachstumstreiber der Branche und diese dann ins Verhältnis setzen kann zu einzelnen Titeln dieses Bereichs. Dass man Zusammenhänge erkennen kann, die auf ein Unternehmen einwirken könnten.


    Wo ist denn dein Stop bei EON?


    Edit:
    Hatte GdF nicht die Probleme mit den AKWs in Belgien (Doel usw.)?