siehst vermutlich so aus als würdest du Handys verschicken und das tangiert den Paketdienst schon
Mehr auf Qualität achten und die Hersteller produzieren qualitativ immer schlechter?
1. eine sozial angepasst Meinung (was wird von mir erwartet das ich antworte) hat nichts mit dem tatsächlichen handeln zu tun
2. Es gibt viele Beispiele das den guten Worten keine Taten folgen. Aktuell zum Beispiel die Unverpacktläden welche wohl deutschlandweit größere Probleme haben
Dass die Hersteller qualitativ immer schlechter produzieren kann ja sein, aber die Überwachung und die Aufklärung ist heutzutage eine andere. Die Kunden sind aufgeklärter. Bzw. man muss zugeben - nur die Kunden, die sich tatsächlich einen Kopf machen. Kunden können heutzutage viel aufgeklärter sein - das Problem ist - es interesssieren sich noch zu wenige. Auch wenn es immer mehr werden.
"Mehr auf Qualität achten": Wie soll ein normaler Käufer das heute bei einem technischen Gerät noch feststellen können?
Und wenn es dann eine Internetanbindung mit Cloud benötigt, kann der Hersteller in ein paar Jahren einfach sagen, wir unterstützen diese Modellreihe nicht mehr. Da nützt dann auch die Qualität des Geräts nichts.
Im Mobilfunkbereich z. B. fallen mir da spontan Windows Phones und Blackberrys ein.
Also - ich rede von Lebensmitteln und evtl. noch Energie. 😅😂
Aber was die Qualität von technischen Geräten angeht - dafür gibt es doch Foren und eigene Erfahrungen, das ist nun wirklich kein Problem mehr. Darum laufen hier ja überwiegend Apple-Huren rum. Mittlerweile. 😜😂
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Also unverpacktläden interessieren mich gar nicht. Finde es teilweise auch etwas ecklig, wenn Emma da ihr versifftes Wachspapier über den Tresen gibt.
Bioläden: Ja, das stimmt, keine Frage. Ich habe bisher 50%-70% meines Bedarfs darüber abgedeckt. Ich kam von der Firma aus immer direkt vorbei. Jetzt mache ich eine Auszeit, muss also aufs Geld achten, und komme nicht mehr so oft dort vorbei, muss also bewusst in den Bioladen fahren.
Das führt dazu, dass ich viel preisempfindlicher geworden bin. Hinzu kommt, dass auch die Biopreise schon länger sehr anziehen. Als ich dann für ein Stück Hähnchenbrustfilet gebraten von der Frischetheke fast 10,-€ bezahlte, war ich schon ziemlich enttäuscht. Alles hat seine Grenzen.
Mein Bioladen ist eine Genossenschaft mit eigenen Höfen und eigener Bäckerei, die kaufen aber auch Backwaren von anderen Biobäckereien dazu. Also ein echter Biodealer, der weiss woher seine Produkte kommen.
Der Rückgang bei den Bioläden hat natürlich mit dem Spareffekt zu tun, keine Frage. Aber es wird auch die Konkurrenz größer. Z.B. durch Bioketten wie Denns (Denz?) usw. Und - sehr viele Supermärkte haben eigene Abteilungen oder wenigstens Regale mit Bio-Sachen. Hierbei rede ich nicht von „Bio“ nach EU. Das ist alles, aber kein Bio im herkömmlichen Sinne, sondern von zertifizierten Bioprodukten.
Selbst Lidl hat Produkte von Bioland.
Der Rückgang bei den Bioläden bedeutet also nicht zwangsläufig weniger Verkauf von Bioprodukten.