Deutschlandticket für 2025 finanziell abgesichert
Aber eben nur für 2025. Ein dauerhafte Finanzierung, und damit ein Ende des Dauerstreits, der bereits mit dem Ende des 9€-Ticket im September 2022 begann, ist damit weiterhin nicht in Sicht. Das ist, völlig unabhängig davon wie man zu dem Ticket als solches steht, beschämend.
Kostet uns Steuerzahlern 3 Milliarden pro Jahr, plus der Überschuss aus 2024, da das Ticket 2024 nur 8 Monate gültig war, seit Mai, sind dann 3,5 bis 4 Milliarden Euro.
Die 3 Milliarden sind 1,5 Milliarden Euro vom Bund, und 1,5 Milliarden Euro von den Ländern, wenn ich richtig zugehört habe. Und die Ländern wollen sich wie so oft immer gerne drücken, und der Bund sagt zurecht - das ist eigentlich Ländersache.
13 Millionen Kunden nutzen das D-Ticket, 90% davon sind sowieso Öffifahrer, jeder von denen würde normalerweise mindestens 150,- bis 200,- Euro pro Monat zahlen - also sind lt. Aussage des Experten 58,- Euro nicht zu viel, und die kaufen das Ticket trotzdem, auch wenn es noch teurer wird. 10% der Nutzer höchstens sind hinzugewonnene Nutzer für die Öffis - da ist auch die Frage ob die das Ticket tatsächlich dauerhaft nutzen, oder eben ausschließlich für Spaßfahrten (meine Meinung) - so wie Du, Frank?
Der Experte sagte, wenn das D-Ticket einen Nutzen haben soll, dann muss man gerade die anderen, die keine Öffis nutzen dazu animieren, und da reicht das D-Ticket nicht, sondern der Ausbau der Öffis und dass sie funktionieren, Regelmäßigkeit usw.
Jedenfalls bin ich absolut dagegen anderen die Gurkerei zu finanzieren! Ich zahle meine Fahrerei auch selbst.
Quelle: Interview mit einem Leiter eines Fahrverbundes, in dem zahlreiche Unternehmen zusammengeschlossen sind, keine Ahnung, jedenfalls jemand der es wissen sollte. NDR info müsste es gewesen sein, heute Mittag.