Erst einmal sind Windkraftanlagen WKA nicht grundsätzlich des Rätsels Lösung, sondern nur ein Beitrag.
Zu behaupten, es wäre nicht genügend Platz, ist einfach absoluter Blödsinn. Es gibt genügend Platz für Windräder, ohne die Menschen großartig zu beeinträchtigen.
Ich wohne an der Ostseeküste, und arbeite in der Nordsee - jede Menge Windparks, Onshore und Offshore - ich denke das weiß wohl jeder. Das gehört mittlerweile zum "Lokalkolorit".
Besonders die Bayern wollen aus ideologischen Gründen keine Windkraftanlagen, und haben darum auch keine, im Vergleich zu SH. Sie verbrauchen aber mit am meisten Strom in Deutschland.
Wir hier oben produzieren jede Menge Stromüberschüsse. Aber die CSU blockiert seit Jahrzehnten, auch aus ideologischen Gründen, selbst die Stromtrassen.
Führt dazu, dass die WKA regelmäßig ruhen müssen, und keinen Strom produzieren.
Die CSU unterstützt die Atom-Lobby enorm. Wenn ich in Bayern an das veraltete, bis vor kurzem noch in Betrieb befindliche, AKW bei Plattling vorbeifahre, dreht sich mir der Magen um. Das Ding sieht aus wie eine heruntergerockte Dorf-Gaststätte. SO etwas einer WKA vorzuziehen, sagt mir alles über die Ideologie dieser Partei! Auch und gerade, weil der Bereich um Deggendorf/Plattling - sagt der Name schon - flach ist - und sich anbietet für so etwas.
Grundsätzlich gestehe ich es den bayerischen Bürgern zu, wenn sie keine WKA möchten, aber dann sollte man sich wenigstens für die Leitungen einsetzen, und sich aus dem Norden versorgen lassen. Leitungsverluste hin oder her. Ich bin davon überzeugt, dass die bayerischen Bürger grundsätzlich nichts gegen WKA haben, aber ihnen wird von den erzkonservativen Kräften in dem Bundesland einfach nur Angst gemacht.
Zum Mix gehören WKA erst einmal einfach dazu. Diese zu verhindern, und zu meinen, seinen Atommüll in Norddeutschland entsorgen zu können, entspricht der typischen bayerischen Arroganz. Zumindest der politischen . . .