Es ist einfach unerträglich wenn Du bei einem Mord der traurig genug ist, und ein Thema aufwirft, das man diskutieren könnte, mal wieder versuchst DEINE politischen Ansichten unterzubringen.
Du willst keine Diskussion, sondern einfach nur Deine eigene Ideologie verbreiten.
Warst Du schonmal dabei als jemand einen "Femizid" begangen hat? Das ist einfach nur ein Modewort, und Du möchtest uns gerne mitteilen, dass Du dieses Wort kennst? Alleine die Definition dieses Wortes sagt gar nichts über das ursächliche Problem aus. Als mehrfach Betroffener kann ich sagen, dass es richtig ist Gewalt gegen Frauen zu thematisieren. Es bringt aber nichts, wenn Wichtigtuer und "Rächer der Enterbten" nun die Gesellschaft in jeder Sekunde belehren, statt sich tatsächlich zu dem Thema äussern.
Wenn diese Definition stimmt,
https://www.20min.ch/story/sie…-frauen-sind-340981238202
dann ist jede Art von Gewalt gegen Frauen femizid. Aber was soll ich mit einem Fremdwort, das an der Situation nichts ändert?
Warum Männer gewalttätig werden gegen Frauen, hat immer sehr unterschiedliche Ursachen, es gibt übrigens auch Frauen, die das provozieren und als Mittel einsetzen, das wird hier eher nicht der Fall sein, aber es kommt vor. In den überwiegenden Fällen liegt die Ursache IM HINTERGRUND der Männer. Und genau dort muss man wühlen, und solche Taten nicht einfach als Modewort abtun. Denn das verhindert den ganz genauen Blick.
Dieses Wichtigtuerische Wort verhindert, sich mit dem eigentlichen Thema zu beschäftigen.
Der Täter hat mit Sicherheit ein psychologisches Problem, wenn die Eckdaten stimmen, viel schlimmer sind aber die Männer, die durch Gewalt Macht über Frauen ausüben, oder sie einschränken - das wäre dann für mich "femizid". Aber nicht wenn ein Gestörter auf Frauen losgeht. Das eine machen die Arschlöcher bewusst, der andere ist ein Getriebener, weil er ein Problem hat. Und jetzt muss erst ermittelt werden, welche Ursache vorliegt.