Wenn es keine Gastherme ist in der Wohnung, sondern tatsächlich einer dieser alten Gasöfen ist, dann ist es Steinzeit, und dann hat man schon sehr lange den Anschluss verpasst.
Die hohen Kosten haben also rein gar nichts mit irgendeiner aktuellen Regelung zu tun, sondern mit vernachlässigter Modernisierung, und das holt einen natürlich früher oder später ein. Das ging uns allen so, und irgendwann war der Zeitpunkt gekommen von Holzofen/Ölofen/Gasofen auf eine Gastherme umzustellen. Wir haben das bereits in den 1980er/1990er Jahren gemacht, bzw. meine Mutter in ihrem Haus. Die hat mittlerweile die zweite moderne Gastherme.
Wahrscheinlich sind die Gasöfen noch drin, weil sie Bestandsschutz haben. Der Komfort einer Therme ist viel höher. Jetzt aber teuer.
Ein Kumpel von mir hat eine in seiner Eigentumswohnung eine Gastherme auf seiner Etage, irgend so etwas in der Richtung sollte dann auch für die alte Butze möglich sein, da der Gesetzgeber dafür auch Lösungen vorhält, hoffe ich. Ansonsten mal Angebote von verschiedenen Betrieben einholen. Hier wird es nur eine ewige Diskussion ohne Lösung geben.
Fernwärme wäre die charmanteste Lösung. Im Unterhalt macht man sich aber abhängiger, und kommt aus der Nummer meist nicht wieder raus.
So wie es sich anhört sollte in dem Haus, in der Wohnung auch das Stromnetz saniert werden. Die Wohnung hat durch den Sanierungsstau eh kaum noch Wert, wenn es nicht allerbeste Lage ist, also kann sie bei einem Verkauf nicht mehr viel verlieren.
Die Nerven schont man, wenn man es jetzt so lässt, oder wenn man die Butze verkauft.