Ich kann mir nicht vorstellen, dass so eine Pipeline so schwer zu sprengen ist. Da sind ja keine 50cm Stahl drumrum. Vermutlich reicht eine Standard-Sprengladung.
Die paar m (60?) Tiefe sehe ich auch nicht als Problem. Zwei Tiefseetaucher runter, Ladungen anbringen, mit Zeitzünder/ Fernzündung auslösen, fertig.
Nein! Unmöglich!
Man braucht pro Sprengung ca. 500 Kg Sprenstoff damit es die Leitung wirklich schädigt, so meine ich gehört zu haben, dann gab es mehrer Explosionen an verschiedenen Leitungen, und da auch wieder an mindestens zwei Stellen jeweils, weil man kein Loch reinsprengt, sondern ein Stück der Leitung abtrennt.
Dann braucht man speziellen Sprengstoff für Unterwassersprengungen und sehr spezielle Zünder, die auch gerne versagen. Also Mehrfachzünder.
Dann müssen die Taucher unauffällig abgesetzt werden usw.
Die Ostsee ist zwas nicht tief, weil ein Brackwassermeer, aber selbst 60 Meter Tiefe kann kein normaler Taucher. 60 m Wassersäule sind um die 6 Bar Druck. Dabei arbeiten, und montieren usw. Dafür würde die Luft auch nicht wirklich reichen.
Ein Freizeittaucher kann das auf keinen Fall, nur Profis, und die haben das Equipment zum Tauchen, aber dann noch immer nicht den Sprengstoff, und auch noch immer nicht das Know how.
Man kann unter Wasser nicht mal eben etwas sprengen.
Wenn ich bei uns auf das Wasser gucke, wohne an der Ostsee, dann liegt da eigentlich jeden Tag ein Marineschiff, dort üben die Marinetaucher. Das hat seinen Grund. Das sind absolute und sehr gut trainierte Leute. Manchmal liegen dort auch 2-3 Schiffe, dann tauchen die von Schiff zu Schiff, oder setzen Minen an die Schiffe usw. Natürlich keine scharfen Minen.
Es gibt auf youtube ein super Video dazu von dem Prof. Rieck, in dem er einen ehemaligen Srenstoffspezialisten der Bundeswehr interviewt. Der hat auch Aussagen zu den gezeigten Unterwasservideos gemacht, die Spezies können da viel draus lesen. Z.B. anhand der Kraters die Menge des Sprengstoffes usw.
Diese Sabotage haben mit Sicherheit keine Anfänger gemacht.