Beiträge von fräulein vom amt

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    Original geschrieben von 0676
    https://www.teltarif.de/o2-fre…n-buchbar/news/65753.html


    (grammatikalisch richtig wäre jedoch meiner Meinung nach: auf welcheM Weg ... Hinweis an das Fräulein vom Amt)


    Vielen Dank für den Hinweis, hast natürlich recht! Das korrigiere ich schnell.



    BTW: Die 10-GB-Option werde ich nicht melden, weil das offenbar ein reines Kulanzprodukt ist.


    Ich habe grundsätzlich auch den Anspruch, keine Preisfehler, technischen Lücken etc. zu melden. Das ist wie bei Zero-Day-Exploits: Man teilt die dem Hersteller mit, nicht der Öffentlichkeit.


    Im Falle der Free-Option für TH-Tarife sah es für mich nach einer offiziellen Buchbarkeit aus. Die Gründe wurden hier von vielen verstanden. ;)


    Dass es ein Fehler ist, habe ich dem Netzbetreiber daher zunächst gar nicht geglaubt, weil es sich mit vorhergehenden Aussagen biss. Der Widerspruch steht eigentlich bis heute noch im Raum.

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    Original geschrieben von trinec
    In so fern ist das schon in Ordnung, wenn auch "insider Infos" aus anderen Foren/Portalen aufgeschnappt werden...


    Danke, das ist durchaus richtig. Es ist ja wie gesagt öffentlich. Wichtig ist die Quellenangabe. Wenn ich telefon-treff als Quelle nutze, dann gebe ich das in allen (!) Fällen an.


    Nicht zu vergessen: Es gibt ja noch viel mehr Quellen. Ich teste gerne selbst, worüber ich schreibe, erhalte Zuschriften per Mail, teltarif-Forum, Kontaktformular, sogar (echte analoge) Briefe - so voll retro "on paper", wie Oettinger sagen würde. Wenn dann aber Informationen in meiner Meldung mit denen auf telefon-treff übereinstimmen, wird damit doch keinesfall notwendigerweise eine Abhängigkeit sichtbar. Das ist doch reine Logik.

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    Original geschrieben von sailing2capeside
    Also ich finde ihr macht das bei teltarif sehr gut und fast immer ausgewogen (Ausnahme: Digitalradio Astroturfing...).


    Das Motzen im TT muss und soll man vielleicht auch nicht immer Ernst nehmen: Wenn Pressesprecher Auskünfte nicht geben möchten oder schlichtweg keine Ahnung von ihrem Chaosladen haben, kann man das einem Medium nicht anlasten.


    Was man im TT auch immer wieder merkt, ist, dass die unterschiedliche Bedeutung von Wörtern wie "offenbar", "anscheinend" und "scheinbar" nicht so bekannt ist...


    Vielen Dank für das Feedback!


    Ja, in Bezug auf das Motzen muss ich mir noch eine dickere Haut wachsen lassen. Das gehört ganz offenbar zum Lernprozess. Wobei wir beim "offenbar" sind: Ja, solche Signale sollten Leser nicht überlesen.


    Aber: Ich verwende solche einschränkenden Adverben selbst und muss mir dabei auf die Finger hauen. Denn nur eine gesicherte Information ist eine gute Information. Mit schlechten, weil ungesicherten Informationen sollte, nein, muss man vorsichtig umgehen und sie nur verwenden, wenn es sein muss.


    Interessant wäre, wie dies die Leserseite sieht: Weniger Gerüchte, auch wenn sie mit relativierender Sprache markiert wird?
    Oder können Meldungen durchaus mal ungesicherte Infos enthalten und das Mögliche aufzeigen?

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    Original geschrieben von 0676
    Und trotzdem seltsam, dass es alles relativ zeitgleich mit dem Ausschluss der BASE Kunden passierte.


    Das ist in der Tat ein Punkt, der weitere Fragen aufwirft. Reicht für ein Indiz. Wir werden da dran bleiben. Versprechen, dass es Info-mäßig für weitere Meldungen reicht, kann ich leider nicht. Ein gut bekannter Kollege kümmert sich vorrangig um das Thema. :)


    Es ist nicht unüblich, dass Entscheidungen auf der Management-Ebene Zeit brauchen, bis sie alle anderen Stationen durchlaufen haben und tatsächlich umgesetzt sind. Das war bei der Tarifhaus-Free-Geschichte ja hervorragend zu beobachten. Entscheidung, Kommunikation, technische Umsetzung und Internalisierung beim Support drifteten sichtbar auseinander. So schien die Buchung der Free-Option für TH-Kunden per Chat leichter zu sein als online. Vorgesehen war sie nach Telefónica-Aussage jedoch nicht.


    Mal ganz ehrlich: Dass ich die Macht hätte, einen Netzbetreiber durch ein paar Meldungen zu einer solchen Entscheidung zu drängen, glaube ich einfach nicht. Bei aller Liebe zur schreibenden Zunft.

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    Original geschrieben von mario.meininger
    Äm, wie jetzt, teltarif weiß im Vorfeld Sachen, die erst gar nicht passiert sind? Über die die Pressestelle gar nicht berichtet hat? Die sogar in der Fachabteilung nicht bekannt waren???


    Mal ehrlich, eine korrekte Berichterstattung würde die Frage aufgreifen wieso o2 die Free Optionen erst per Hand durch die Technik für TH Kunden aufgebucht hat, um sie dann wieder nach 2 Wochen per Hand zu kündigen.


    Es ist doch nicht so schwer: Zwischen Mitteilung und Veröffentlichung einer Information vergeht Zeit. Und die Antwort einer Pressestelle auf eine Frage kann sich auch auf Vorgänge in der Vergangenheit beziehen. So ist es in diesem Fall gewesen. Alles andere ist Spekulation und falsch.

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    Original geschrieben von 7650w
    Ich korrigiere auch:


    Der Fehler wurde bei TT bemerkt und von der Community ausgenutzt, vom Teltarif-Spion bei TT aufgefangen und dann bei Teltarif als investigative Recherche und Glanzleistung ausgeschlachtet mit anschließender Anbiederung an Telefonica.


    Das ist absolut falsch!


    Schon bevor o2 Free offiziell bekannt war, hatte ich den Test mit der Tarifhaus Flat 3000 geplant und danach durchgeführt.
    Meinen Informationen nach hat Telefónica zudem schon vor meinen Meldungen geplant, die Free-Option für Tarifhaus unzugänglich zu machen.

    Ich lese aus verschiedenen Threads auf telefon-treff.de Gesprächsbedarf von verschiedenen Seiten heraus und eröffne daher dieses Topic, damit diese Fragen nicht themenfremd diskutiert werden müssen:


    Was stört Euch an Presseberichten / was findet Ihr gut?
    Was sollen Journalisten berichten dürfen und was nicht?
    Was wolltet Ihr schon immer über den Alltag von Journalisten wissen?
    Was fehlt in der Berichterstattung?
    Wer schreibt da eigentlich?



    Es gab ja in der Vergangenheit diverse Kritik und Unzufriedenheit mit Presseberichten, Journalisten und ihrer Berichterstattung. Diese wurde teilweise harsch und in der Regel off-topic geäußert. Ich sehe dies als Herausforderung im positiven Sinne und nehme sie daher an. Auch wenn Medienschelte derzeit in Mode sind, ist die große Chance des Journalistenberufs, dass hier an vielen Stellen immer wieder gestritten wird. Dieser Thread ist dafür gedacht, dass diese Kritik geäußert und diskutiert werden kann.


    Ich werde nach meinen Möglichkeiten den Thread beobachten und in der Diskussion reagieren, aus dem Alltag berichten und die Seite der beruflich Schreibenden darstellen. Natürlich kann ich nur für mich sprechen und werde keinesfalls stellvertretend für andere schreiben. Kolleginnen und Kollegen sind daher ausdrücklich eingeladen, sich hier zu beteiligen.


    Ich gehe davon aus, dass viele Vorstellungen auch aus übersteigerten Erwartungen an den Alltag von Journalisten erwachsen. Gleichzeitig ist ein Austausch für Journalisten wichtig, um nicht betriebsblind zu werden.


    Zu meiner Person: Ich bin Quereinsteiger im Journalistenberuf. Schon länger habe ich im Dunstkreis gearbeitet, seit Kurzem arbeite ich vollzeit als Redakteur bei teltarif.de. Weiteres zu mir und meinen Berichten dort:
    http://www.teltarif.de/tag/autor/daniel-molenda/


    Ich freue mich auf eine rege und konstruktive Beteiligung!

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    Original geschrieben von HolgerBln
    Teltarif hat wohl gerade ganz schön Muffensausen, den auch ich bekam vom "fräulein vom amt" eine PN, wo man wiederholt alles abstreitet, und mich natürlich in der Aufregung total Missverstanden hat. Wir sollten alle "Teltarif" boykottieren, keine Links mehr von "Teltarif" hier im Forum, andere Seite haben ähnliche News. Wenn dann erstmal die Werbeeinahmen wegen weniger Zugriffe zurückgehen, dann merkt "Teltarif" das man ein wenig über das Ziel hinausgeschossen ist. Aber Hauptsache das "fräulein vom amt" hat seine Tarifhaus mit dem inoffiziellen Free-Pack.


    Damit ist klar, womit die Hater hier arbeiten: Boykottaufruf statt Argumente.