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Ich wüsste nicht wie Telefonica mit den Kauf von 1&1 Geld verdienen kann. Aufgrund der Auflagen wird vermutlich wieder die Tür für einen vierten Anbieter geöffnet oder Telefonica muss das Netz superbillig für z.B. Freenet öffnen. Das Geld wäre in den Netzausbau oder Fusion mit anderen europäischen Netzbetreiber besser angelegt.
Dommermuth hat soviel Geld das es keine Rolle spielt wieviel 1&1 verdient. Das ins Projekt Mobilfunknetz investierte Geld ist besser angelegt als das was z.B. Bezos in seine Superjacht investiert hat.
Realistischer wäre das 1&1 LowBand von Telefonica kauft und Telekom & Vodafone einen Teil des Kaufpreises übernehmen damit die Bundesnetzagentur zufrieden ist.
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Der zweite Standort eNB ID 164549-4,5,6 in Aachen ist jetzt nutzbar. (erfast mit Cellmapper & Netmonster) Handover zum anderen funktioniert bereits. Das handy bucht sich recht aggressiv schon bei ~ -107dBm ein und hält die Verbindung bis ~ -117dBm. Vor paar Monaten wurde man bereits bei -103dBm wieder zu Vodafone geschoben.
12 eigene Stationen in der Umgebung sind noch inaktiv.
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Nächste Woche müsste das Update der Karte vom Gigabitgrundbuch mit Stand Januar 2026 kommen. Dann wissen wir wie viel Flächenabdeckung für ~27% Haushaltsabdeckung nötig sind. Woche darauf wird 1&1 die Zahl der Standorte melden.
Aus finanzieller Sicht dürfte wichtig sein das viel Datenvolumen über eigene Infrastruktur läuft. Da kann das Gewerbegebiet interessanter sein da man Zuhause WLAN nutzt.
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1&1 will bis Jahresende 35-40% Netzabdeckung erreichen. Damit wäre das 50% Ziel für 2030 fast erfüllt.
https://www.teltarif.de/1und1-…-lowband/news/102245.html
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Telefónica hatte aber in den letzten Jahren die gegenteilige Strategie und sich in Europa auf Spanien & Deutschland reduziert. Vodafone ist ebenfalls dabei sich Schritt für Schritt aufzulösen.
Großes Problem beim Bau eines starken europäischen Anbieters ist das es erstmal viel Geld kostet und erst langfristig Geld bringt (bessere Einkaufskonditionen). Die kurzsichtigen Aktionäre wollen schnelles Geld und keine langfristige Strategie auch wenn diese deutlich mehr Geld einbringt.
Bildung eines europäischen Anbieters schafft wohl nur Xavier Niel (u.a. Iliad & Holding NJJ) der unabhängig von kurzsichtigen Aktionären agieren kann. Niel ist bereits in Frankreich, Polen, Ukraine, Italien, Irland (Mehrheitsbeteiligung) , Monaco, Zypern, Malta & Schweiz aktiv. Dazu Beteiligungen an Tele2 (Schweden & Baltikum ) mit 19,8 % der Aktien und 30% der Stimmrechte.
Telefonica, Altice & Vodafone sind eher Futter für Mobilfunker die einen europäischen Mobilfunker bauen wollen.
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Ist das so?
Die Frage ist wer bucht das wirklich?
Telekomkunden. Travel&Surf ist der Hauptgrund warum ich bei der Telekom bin.
Die Preise sind noch unter der Schmerzgrenze. Für €49,95 bekommt man genügend Datenvolumen für 28t und hat zuverlässige Funktion. Gebucht mit paar Klicks.
Eine wacklige eSIM mit z.T. abenteuerlichen Routing ist natürlich billiger. Bei einen Urlaub der >€2000 kostet Spielen (für mich) mögliche €20 Ersparnis keine Rolle. Mir ist zuverlässige Funktion wichtiger als paar Groschen zu sparen.
Pfennigfuchser nehmen die billigste eSIM und beklagen sich über die Instabile Verbindung oder die chinesischen Zensur weil die Daten via China geroutet werden.
Jetzt wo SOGAR ComputerBILD und Chip über eSIMs berichten und fast jedes neuere Gerät eSIM unterstützt muss man als Mobilfunker Angebote machen die halbwegs attraktiv sind. (Und das ist Travel & Surf)
Die 60€ Kostenschutz kann man selten mehrfach kassieren.
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Bald gehen die Flugabwehrraketen zuneige, daher wird USA/Israel bald einen Waffenstillstand mit den Iran vereinbaren. (Wie im letzten Sommer)
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Man könnte die Cashcow der Telekom (Travel&Surf) übernehmen und damit erreichen das die Kunden eine Option bei Telefonica buchen anstatt einer eSIM. Dann bekommt Telefonica den Umsatz und nicht der Reise-eSIM Anbieter.
Telefonica sollte zumindest keine schlechteren Einkaufskonditionenals die Anbieter von Reise-eSIMs haben.
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SFR (Altice) hat wie Telefonica massive Schulden. Das wäre dann kein Kauf durch Telefonica, sondern eine Fusion mit Aktientausch. Die Hoffnung ist dann dass das gemeinsame Unternehmen eine bessere Bewertung auf den Anleihemarkt bekommt um die Kreditkosten zu senken und man durch Einsparungen mehr verdient.
also wie z.B. die Fusion von Vodafone UK & Three UK. Die Aktionäre von Telefonica & Altice bekommen Anteile an den neuen Unternehmen.
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Statt 1&1 zu übernehmen wäre es (wirtschaftlich) sinnvoller eine Fusion/Übernahme mit anderen europäischen Anbietern anzustreben.
In frage kämen da z.B. KPN oder Altice (SFR). KPN könnte als ehemaliger Staatskonzern problematisch sein. Ein Konsortium (Orange, Bouygues, Iliad) plant bereits eine Übernahme/Teilung von SFR für ~€17 Mrd. Aus kartellrechtlichen Gründen (keine Reduzierung des Wettbewerbs) könnte die französische Regierung eine Übernahme von SFR durch Telefónica bevorzugen.