Beiträge von FTTH

    Zitat

    WLAN call habe ich nicht finden können, würde ich aber auch nicht nutzen wollen ...

    VoWifi kann man unter dem Menüpunkt "Anrufe über WLAN" aktivieren, dort kann man auch einstellen, ob Telefongespräche bevorzugt über Mobilfunk oder über WLAN abgewickelt werden sollen. Daneben unterstützt das Moto Z2 Force natürlich auch VoLTE. Mit meiner o2-SIM-Karte funktioniert VoLTE problemlos, VoWifi leider nicht, das kann aber ein individuelles Problem sein. Außerdem hat mein Gerät Probleme mit NFC und die Installation von Updates schlägt fehl, das kann allerdings auch mit Magisk zu tun haben. Was LTE angeht, unterstützt das Z2 Force die LTE-Bänder B1-B5, B7, B8, B12, B17-B20, B26, B28, B34, B38, B39-B41 und B46 (LTE-U) (Network Signal Guru entnommen). 3CA und 256/64 QAM funktionieren, 4x4 MIMO zumindest mit meiner Software-Version leider nicht, die Hardware kann es aber eventuell. In den USA gibt es eine Version des Z2 mit 4x4 MIMO.


    Nach rund einem halben Jahr habe ich übrigens noch keine Probleme mit einer sich ablösenden Display-Schutz-Folie, davon wird in anderen Foren teils berichtet. Ich verwende allerdings auch eine überstehende Hülle und eine Kunststoff-Schutzfolie (etwas kleiner als der Bildschirm), sodass weniger Reibung auf die Kanten der werksseitigen Folie wirkt.

    Zitat

    2019 ist einfach viel zu spaet und bis 2019 warten inakzeptabel!

    Dann lass Telefonica endlich in Ruhe und geh zur Telekom.


    Zitat

    Bei o2 läuft ja auch 2019 noch stellenweise GPRS, z.B. in Niederwalgern bei Marburg oder am Frankfurter Flughafen.

    Die Versorgung am und im Flughafen hat sich 2018 deutlich verbessert. Es gibt aber noch ein paar Standorte, die umgebaut werden müssen. Du meinst wahrscheinlich die Tunnelversorgung für den Regionalbahnhof (?), dort sind alle Netze miserabel ausgebaut. EDGE würde bei dem überlasteten UMTS sicher kaum einen Unterschied machen.

    Zitat

    Wasserstandsmeldungen zur Konsolidierung sind eh erst dann wieder interessant, wenn sich GfTD selbst (und allein) einen Überblick über den Stand verschafft hat und diesen an Telefonica berichten konnte.

    Denkst du, Telefonica wüsste nicht exakt, wo welche Standorte mit welcher Technik existieren?


    In Frankfurt sind übrigens noch einige Dutzend E-Plus-Standorte im Netz, die dringend umgebaut werden müssen. Das wird sich sicher noch bis mindestens Ende März hinziehen, andere Regionen sind wesentlich weiter und natürlich sind auch schon die allermeisten Standorte des ehemaligen E-Plus-Netzes konsolidiert.

    Wieso schaltet Telefonica 25 MHz Spektrum, wenn man weiß, dass man das, vom Backbone her, nicht abführen kann?


    OT, aber warum aktiviert VF DC-HSPA+, wenn die Technik nur eine 2-Mbit/s-Anbindung hat?



    Bei Telefonica verschwinden diese Anbindungsprobleme teilweise nach einiger Zeit, eventuell weil zwischen dem betroffenen Standort und dem Übergang auf Glasfaser noch eine Richtfunkstrecke bearbeitet wird.


    Von den 25.000 Basisstationen in Deutschland sollen schon 2016 über 90% mit hoher Kapazität (wahrscheinlich über 1 Gbit/s) ans Backbone angeschlossen gewesen sein.


    Das halte ich für extrem unwahrscheinlich. Vodafone hat an deutlich unter 90 % seiner Standorte überhaupt LTE, die meisten der LTE-Standorte sind nur mit LTE 800 oder LTE 2100 ausgestattet, womit hierfür höchstens 300 Mbit/s abgeführt werden müssen. Überbuchung ist branchenüblicher Standard, in Festnetz und Mobilfunk. Ich schätze, dass maximal 15 % der Vodafone-Standorte Anbindungen mit mehr als 1 Gbit/s haben.

    Die EMF-Datenbank ist teilweise massiv veraltet, was die Daten anbelangt. In Wiesbaden war aber auch eine LTE 1800 Station von Vodafone wohl nicht legal aktiv und musste abgeschaltet werden.


    Es waren in Wiesbaden sogar zwei L18-Standorte. Die zweite eNB wurde noch nach der Zwangsabschaltung der ersten ohne passende Standortbescheinigung aktiviert. Aber ich glaube nicht, dass das Einzelfälle sind/waren, das kommt in allen Netzen gelegentlich vor.

    Konnte den Umbau Anfang des Monats mitverfolgen. Ist genau auf dem Haus gegenüber.


    Hatte auch die ganze Zeit GSM. Gesehen habe ich nichts, aber die müssen die GSM Antennen auf dem Dach liegen gelassen haben. :-)

    Die GSM-Versorgung kam in der Zeit des Umbaus sicher nicht von diesem Standort, aber es gibt ja relativ nahe umliegende.


    [USER="217238"]Manfred2[/USER] eNB 73597 ist korrekt positioniert, aber nicht mehr in Betrieb.

    Oder so wie die Telekom L8+L18. Früher oder später wird man auf dem Land eh noch mal nachlegen müssen. Ja man bleibt mit LTE800 knapp unter den 100 Mbits, nur merkt man heute schon vielfach dass die Zellen an ihre Grenzen stoßen. Ich glaube kaum dass das so ausreicht bis 2022. Da werden die Anbieter eh mit LTE auf 700/900 oder 1800 zusätzlich noch nachlegen müssen. Und dann kommt man auch sehr bequem deutlich über die 100 Mbits pro Antennensektor.


    Vodafone und Telefonica können nicht so einfach überall LTE 1800 oder LTE 700 aktivieren, das geht mit den Antennen oft nicht. Bis 2022 kann man nicht (nochmal) alle Panels tauschen. Vielleicht einigt man sich mit der BNetzA, dass 10 MHz mit 256 QAM ausreichen.

    Darum vernachlässigt man vorerst Standorte die nur wenige Haushalte versorgen und erstmal eine Anbindung brauchen.


    In der letzten Liste gab es einige Standorte die sowohl das Ziel Autobahn als auch Bevölkerungabdeckung voran bringen.

    Es kommen aber auch ganz viele Standorte, die kaum zusätzliche Bevölkerungs- oder Autobahn/ICE-Abdeckung bringen.