Beiträge von sputnik04

    [USER="220827"]sputnik04[/USER] versuche es mal im Shop. Je nachdem wie Korrekt der Shop ist macht er die VVL denke nicht das es dann ein negatives Downgrade wäre.


    Danke dir, die Vertragsinhaberin hat sich aber bereits für den Free S Boost + Speedoption für 10,49 € entschieden. Und hier ist es sowohl von der unrabattierten GG also auch vom rabattierten Endpreis her ein Downgrade (29,99 -> 24,99 // 13,50 -> 10,49). Von daher war ich über das Angebot, ausgehend vom Ausgangstarif so verwundert. Aber wenn beide Seiten glücklich sind, ist es okay :)

    Dann berichte ich mal über die Angebote, welche am Wochenende im Rahmen eines Kündigungsvormerkungstelefonats gemacht worden sind:


    Ausgangstarif: All in M mit 2 GB für 13,50 €. Ex-Base-Kundin. Laufzeit noch bis Januar 2019. Kündigung online vorgemerkt und angerufen.


    Angebot 1: Free S Boost + Speedoption (+1 GB). Also 3 GB Free für 10,49 €. Das Angebot kam sofort.
    Angebot 2: All in XL mit 6 GB für 14,99 €. Angebot kam erst nach ausdrücklichem Nachfragen nach mehr Datenvolumen.


    Die von [USER="219848"]Bielefelderaner[/USER] genannten 10 GB im alten XL wollte/konnte der Agent nicht anbieten. Auf konkrete Nachfrage nach dem Free M mit 10 GB schaute er und konnte hier lt. eigener Aussage im System nur auf 24,99 € heruntergehen. Also absolut uninteressant. Die Vertragsinhaberin hat sich für Angebot 1 entschieden.


    Festzustellen bleibt, dass das System der Winback-Angebote in der Tat sehr merkwürdig ist. Eine im Moment 13,50 € zahlende Kundin (Grundpreis 30 €) bekommt als erste Offerte direkt einen Downgrade zum schmaleren Preis 10,49 € (Grundpreis 24,99 €) angeboten. Die wohl eine zeitlang per Sprachcomputer praktizierte automatische Bestätigung der Kündigung scheint es offenbar nicht mehr zu geben. Zumindest hatte ich bei zwei Verträgen in den letzten Monaten immer einen Menschen in der Leitung bzw. musste auf diesen warten.

    [...] ein Auto in der 8.000€ bis 15.000€ Klasse ist eben das Typische Ziel der Mittelschicht.

    Nein, ist es (hoffentlich) nicht.


    Statussymbole, vorallem solche, die mittelfristig, sagen wir innerhalb von 2-10 Jahren erreichbar sind, sind doch das was uns antreibt.

    Dich treiben Statussymbole an? Das tut mir leid.


    Geschenke sollen nicht sinnvoll sein, sondern sollen Freude machen.

    Geschenke sollen deiner Meinung nach ausdrücklich nicht sinnvoll sein? Aha. Schon mal in Erwägung gezogen, dass das eine das andere nicht ausschließt?


    An einem Auto kann man schon so drei, vier Jahre Freude haben. Jedesmal wenn man irgendwo parkt und zurückkommt bekommt man dann die optische Bestätigung das man damit zumindest zur Mittelschicht gehört. Und das ist schon viel wert und schöne Alltagsmotivation.

    Ein Auto motiviert dich also durch seine Optik für drei bis vier Jahre durch den Alltag zu kommen? Auch das tut mir ganz ehrlich leid. Was machst du dann im fünften Jahr?

    Bei meiner letzten Bestellung im Dezember leider nicht. Da waren die Tarife schon umgestellt, online war die Karte nicht auswählbar auch der Hotliner konnte/wollte o2 SIM Plus nicht buchen. Momentan haben in meinem Umfeld drei Leute aktive o2 SIM Plus-Karten im Einsatz. Finde ich schade, dass sie die Karte aus dem Portfolio genommen haben. Gerade für Ältere, die eher wenig telefonieren war die kostenfreie netzinterne Flat ein willkommenes Goodie.

    [USER="220827"]sputnik04[/USER] danke erstmal für den link zu dem Dokument


    von kostenfreiem Laden für den Arbeitnehmer kann ich dort aber nichts erahnen. Wie soll das realisiert werden, gerade bei kleineren Firmen und sobald mehrere Fahrzeuge geladen werden müssen ? Es ist a nicht so, daß der Staat etwa das Geld verschenkt. D.h. es muss auch erst einmal von den Firmen erwirtschaftet werden bevor die steuerlichen Vorteile dann geltend gemacht werden können.


    Die Vereinigte Lohnsteuerhilfe hat dazu auch ein paar Erklärungen veröffentlicht.


    Und ja, natürlich muss das Geld für den Strom in den Unternehmen erst einmal erwirtschaftet werden, verschenkt wird da nix. Aber das lässt sich auch auf Essen- und Kita-Zuschüsse oder das Firmenhandy und den Dienstwagen übertragen. Und wieviele Unternehmen zahlen eigentlich Urlaubs- und Weihnachtsgeld? Es ist eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers und konkret dieser Zuschuss ist derzeit unabhängig von der Höhe steuer- und abgabenfrei.

    Ich kenne weder in meinem Umfeld Leute die sich fuer Elektroautos intressieren, [...]


    Da ist er wieder, der beschränkte Horizont und die ostbayrische subjektive Wahrnehmung. Es gibt aber unter den 82 Millionen auch Leute außerhalb deines Umfelds, welche sich aus den verschiedensten Gründen für alternative Antriebssysteme interessieren.


    Die Idee mit den Ladestationen bei Arbeitgebern finde ich nicht so wirklich sinnvoll. Für jemanden mit einer Garage und max. 35km Fahrtweg wuerde das zum Beispiel garnichts bringen.
    Hoechstens Leute ohne eigenen Stellplatz. Aber was ist dann bei Urlaub oder am Wochenende? Gerade dann faehrt man ja in der Regel eher weitere Strecken.


    Zum Laden beim Arbeitgeber: Dies finde ich überaus sinnvoll, da dieser geldwerte Vorteil komplett steuer- und abgabenfrei ist. Der Chef kann Betriebsausgaben geltend machen, der Angestellte lädt kostenfrei. Win-Win. Gerade für Pendler ist das Ladekonzept Heimstellplatz <-> Arbeitsstellplatz sinnvoll. Ganz ehrlich: Wie viele spontane Fahrten > 250 km unternimmst du jede Woche?


    Zu den Urlaubsfahrten: Stell dir vor, man kann im Bedarfsfall auch größere Autos (mit Verbrennungsmotor) mieten. Fiktives Beispiel: Im Alltag nutzt man für die tägliche Pendelstrecke auf Arbeit einen Klein(st)wagen (Verbrenner/Elektrisch) oder (sofern im Nahbereich verfügbar) den ÖPNV. Wenn man mit der Familie in den Urlaub fährt kann man über diverse Portale oder über ein Autohaus vor Ort einen T5 oder ein anderes größeres Fahrzeug mieten. Warum sollte man sich für wenige Tage im Jahr ein für den Alltag überdimensioniertes teures Fahrzeug anschaffen? Ich habe mich neulich mit einem Bekannten über Mobilität im Allgemeinen und sein Konzept im Besonderen unterhalten. Er und seine Frau haben gar kein Auto mehr. Beide teilen sich 1 (!) Abokarte für den ÖPNV (mit Mitnahmereglung am Abend und an den WE ganztags), nutzen zusätzlich das Fahrrad und Carsharing. Er ist meist im urbanen Raum unterwegs, sie als Musikerin auch zu Konzerten in ganz Deutschland. Die Konzerttermine sind weit im Voraus bekannt, sodass man problemlos sein Wunschfahrzeug reservieren kann. Auch die (nicht jedes Wochenende stattfindenden) Fahrten zur Verwandtschaft nach Passau unternehmen die beiden problemlos mit den Fahrzeugen des lokalen Carsharinganbieters. Es interessierte beide auch nicht sonderlich, als sie vor Pfingsten an der Autobahn für 1,999 EUR/Liter Diesel tanken mussten. Zugegeben: Dieses Konzept wird im sehr ländlichen Raum ohne Carsharing-Infrastruktur und mangelhaftem ÖPNV so nicht funktionieren.


    Beispiel 2: Freunde (nicht aus der Stadt, aber im Speckgürtel ein Haus bewohnend) besaßen bislang zwei Fahrzeuge (er einen großen Kombi, sie einen Kleinwagen). Den Kombi hat man vor zwei Jahren verkauft und nutzt im Alltag nur noch den Kleinwagen, für die Urlaube wird einfach ein großes Auto gemietet. Ich habe nachgefragt: Die Familie hat tägliche Abläufe etwas umorganisiert aber keinerlei Lebensqualität verloren!


    Du siehst, abseits von deinem Mikrokosmos gibt es unendlich viele verschiedene Bedürfnisse und genauso viele Optionen. Es ist IMHO ein (deutscher) Irrglaube, dass man nur mit einem eigenen Auto und ohne Tempolimit auf den Autobahnen uneingeschränkte Mobilität und Freiheit genießen kann.