Beiträge von jacboy

    Nach Deinen Vorstellungen könnte man aus einem Vertrag mehr Gewinn rausholen als man Kosten hat. Das wird bestimmt nicht hinhauen.

    Das waar nicht Ziel der Sache, aber ich kann mir gut vorstellen, dass die Betreiber dann deutlich motivierter wären, die Netze stabil zu halten, wenn es einfach über den Geldbeutel geht.

    Enttäuschend, welch zahnloser Tiger daraus geworden ist. :thumbdown:


    Sehe ich auch so.



    Mittlerweile ist die Störung behoben, ich habe online den Antrag auf Entschädigung gestellt, mal schauen, was passiert.

    Kann mir kaum vorstellen, dass das klappt. Wer will denn in ein Unternehmen investieren, was von heute auf morgen den Verkehr einstellt (sowohl Schiene als auch Straße)? Dann haste da die Assets (Züge) rumstehen, ohne dass was fährt und Umsatz macht. Spannend ist auch der Preis von ca. 19 Millionen EUR pro Stück; der RailJet der ÖBB hat damals 10,5-12,3 Mio EUR gekostet; der Polen-Pendolino glaube ca. 18 Mio EUR.


    Interessant wirds auch, wenn die Russen die Zulassung in Deutschland machen wollen. Da haben ausländische Unternehmen ja immer wieder mal Prbleme, bspw. beim PESA Link hat man das gesehen.

    Kann mir nicht vorstellen, dass das was wird.

    Geht es darum einen Laptop oder ein Tablet mit Internet zu versorgen? Warum dann nicht das bereits vorhandene Phone als Hotspot betreiben?

    Zu betreibende Endgeräte sind hier völlig irrelevant. Das vorhandene Smartphone leidet unter Dual-SIM, stetig hohem Akkuverschleiß, auch kann das Tethering beim Telefonieren meist nicht verwendet werden und das Telefon kann ich nicht mal eben so weitergehen wie einen mobilen Router.

    Vielleicht ist ja schon ein LTE-Modul im Laptop? Die meisten Firmen die ich kenne kaufen ausschließlich solche Geräte.

    Nein.

    Hallo,



    hat hier jemand im Forum schon Erfahrungen mit dem neuen § 58 TKG seit 01.12.2021 gemacht? Konkret geht es um folgenden Sachverhalt:


    Ich bin Kunde bei o2 und an meiner Vertragsadresse, die gleichzeitig auch mein Hauptwohnsitz ist, besteht seit dem 07.01.2022 eine Netzstörung, die Telefonie und Datenverbindungen unmöglich macht. Auch WLAN Call funktionierte einige Tage im Januar nicht, sodass ich komplett vom Telefonieren ausgeschlossen war. Ich habe einen Zweitvertrag bei der Telekom, mit dem ich die Störung bei o2 telefonisch gemeldet habe. Man sagte eine Störungsbehebung innerhalb der nächsten zwei Tage zu, es passierte allerdings nichts. Weitere, mehrere Störungsmeldungen pro Woche brachten keine Besserung, bis heute besteht die Störung fort. Am 10.01.2022 schrieb ich einen Brief an o2 und bat um schnellstmögliche Behebung, mir wurde per Brief nur mitgeteilt, ich möge das Anliegen mit der Kundenbetreuung klären. Weitere Versuche waren erfolglos, man verweist immer https://www.o2online.de/service/entschaedigung/ - nach einem Antrag dort, bekam ich heute folgenden Brief:



    Gibt es im TKG einen solchen Passus, dass die Entschädigung erst nach der erfolgten Entstörung vorsieht? Da diese nun einen Monat besteht, würde ich auf Basis des TKG (siehe unten) folgende Entschädigung berechnen.


    Zitat
    • § 58 Abs. 3 S. 2 TKG-neu: Gemäß § § 58 Abs. 3 S. 1 TKG-neu können Verbraucher ab dem dritten Kalendertag nach Eingang der Störungsmeldung für jeden Tag des vollständigen Ausfalls des Dienstes eine Entschädigung verlangen. Dieser Anspruch besteht nicht, wenn der Verbraucher die Störung zu vertreten hat, die Diensteunterbrechung auf gesetzlichen Maßnahmen nach dem TKG beruht oder bei höherer Gewalt. In Satz 2 wird die Höhe der Entschädigungspauschale festgelegt:
      • am dritten und vierten Tag beträgt sie 5 EUR oder 10 % der vertraglich vereinbarten Monatsentgelte
      • ab dem fünften Tag beträgt sie 10 EUR oder 20 % der vertraglich vereinbarten Monatsentgelte


    • Tag 1 und 2 der Störung: keine Entschädigung
    • Tag 3 und 4 der Störung: 5,00€ oder 10% des Monatsentgelts, je nachdem, welcher Betrag höher ist
    • jeder weitere Tag: 10,00€ oder 20% des Monatsentgelts, je nachdem, welcher Betrag höher ist


    Das tatsächlich entrichtete monatliche Entgelt des Vertrags beträgt 39,99€ brutto. In beiden Fällen ist also der benannte Betrag höher.

    Folglich komme ich also auf 290,00€ Entschädigung, berechnet aus den bis jetzt 28 Tagen mal 10,00€ und zwei Tagen je 5,00€.


    Ich hab jetzt in § 58 TKG keine Aussage dazu gefunden, dass die Entschädigung für eine Störung auf das tatsächlich bezahlte Entgelt beschränkt ist. Weiß jemand was dazu?



    LG

    Jay