Beiträge von DUS-Tim

    Zusammen mit der Politik könnte man vielleicht schon Wege finden wie man mehr Personal bekommen würde.


    Weil die Ausbildung ja relativ teuer ist lohnt es sich bislang für EVUs oft nur wenn die Bewerber dauerhaft bei ihnen bleiben und möglichst Vollzeit arbeiten.

    Aber Teilzeit vorrangig abends wäre auch gut für Studenten oder Leute in Elternzeit geeignet und könnten dann das Vollzeitpersonal durchaus deutlich entlasten. Statt der acht, neun Monate in Vollzeit müssten wohl auch 15-20 Monate Teilzeit funktionieren, und vielleicht würde manche dann doch länger als nur ein paar Jahre dabei bleiben und dann vielleicht sogar stundenmässig hochgehen.


    Ich glaube du unterschätzt die Komplexität der bahnbetrieblichen Ausbildung für Triebfahrzeugführer und selbst für Zugführer. Das geht nicht mal so nebenbei und die Durchfallquote und Abbrecherquote ist bei den Quereinsteigern extrem hoch. Jede Prüfung kann nur maximal zwei Mal wiederholt werden und es darf kein einziger sicherheitsrelevanter Fehler auftreten. Straßenbahn kann man als Student vielleicht noch fahren, aber bei der Eisenbahn sind die Regelwerke viel zu komplex.

    Wie hier im Forum bereits festgestellt wurde fahren die verbliebenen Beamten nicht ewig weiter. Daher müssen feste Mindestensstandards definiert werden, die auch im Streikfall eingehalten werden.


    Ansonsten ich wie schon erwähnt inzwischen an dem Punkt angekommen, dass ich denke die DB soll das einfach aussitzen. Es gab genügend Versuche der DB das am Verhandlungstisch zu lösen, aber Weselsky will es auf die harte Tour. Gut, dann soll er auch die harte Tour bekommen. Merke: Die DB kann faktisch nicht pleite gehen, die GDL aber schon.

    Ich mache mir keine Sorgen um die Zukunft des Personals. Sollte die DB weiterhin diese Verweigerungshaltung einnehmen und mit Scheinangeboten um sich werfen, wird das Personal über kurz oder lang mit den Füßen abstimmen. Die Wettbewerber haben ja durchaus attraktive Abschlüsse mit der GDL erzielt und auch außertariflich kann man als Tf sehr gut verdienen.

    Das eine schließt das andere nicht aus. Hinter Krankenhäusern stehen auch Privatunternehmen. Dennoch muss hier im Streik eine Mindestversorgung gewährleistet sein. Bei der Bahn sollte das nicht anders sein, und damit meine ich nicht den "Wenn man Glück hat kommt der Zug, wenn nicht, dann nicht"-Notfahrplan.

    Vielleicht hat sich bei der DB langsam aber sicher die Erkenntnis durchgesetzt, dass man das jetzt einfach aussitzen muss. Je länger das ganze dauert, und je härter die Streiks werden, desto mehr kippt die öffentliche und (viel wichtiger) politische Stimmung im Lande gegenüber der GDL. Die Streikkasse der GDL ist auch nicht unendlich. Die Uhr tickt gegen die GDL.


    In Krankenhäusern geht es um Leib und Leben, das kann man bei der Bahn wohl kaum behaupten. Außerdem gibt es einen Notfallfahrplan, der im übrigen, mehrheitlich von den verbliebenen Beamten gefahren wird.

    Die DB ist der Rechtsform nach eine AG. Die kann nicht verbeamten. Außerdem unterliegen Beamte einem Streikverbot. Das habe ich nicht verlangt, sondern nur das sorgsamer mit dem Streikrecht bei der Bahn als Teil der Daseinsvorsorge umgegangen wird, z.B. wie schon erwähnt durch die Festlegung von Mindeststandards, die auch im Falle eines Streik gewährleistet sein müssen.

    Naja man kann aber nicht das eine fordern ohne das andere zu haben. Entweder man führt die DB als privatrechtliche AG mit allen Konsequenzen, die das Streikrecht mit sich bringt, oder man hält den Eisenbahnverkehr für einen so elementaren Teil der Daseinsvorsorge, dass man (mindestens im Infrastrukturbereich) wieder eine Rolle rückwärts macht. Diese Luftnummer InfraGO ist doch auch ein Rohrkrepierer.


    Interessanterweise hat die DB keinen Versuch mehr unternommen den Streik gerichtlich zu verhindern. Er scheint ja dann nicht so unverhältnismäßig zu sein, wie vom DB Vorstand behauptet.

    Ja, z.B. die Forderung nach einem Streikgesetz, dass für systemrelevante Infrastruktur besondere Maßstäbe anlegen soll, unter denen gestreikt werden darf. Die Bahn ist schließlich nicht irgendein Betrieb, sondern Teil der Daseinsvorsorge. Dann müsste Streiks deutlich eher angekündigt werden, und auch z.B. Notdienste sichergestellt werden. Das Streikrecht braucht "Leitplanken" damit solche Ausuferungen, wie sie Weselsky seit Beginn seiner Amtszeit immer und immer wieder provoziert nicht zum Standard werden.

    Das hatten wir doch schon einmal. Zu Bundesbahnzeiten wurde verbeamtet.

    Also persönlich freue ich mich ja am meisten darauf, dass das O2 Netz bald entlastet wird und kann mir vorstellen, dass VF dafür an einigen Stellen echt zu kämpfen haben wird.

    Vodafone sind die Meister der Optimierung. Holen immer das maximale aus ihren wenigen Sendern raus und in meiner Gegend in NRW wird auch immer rechtzeitig erweitert, bevor gar nichts mehr geht. Einzig und allein den Neubau und flächendeckenden 5G-(Plus)-Ausbau mit Intersite CA bei 5G NSA haben sie nicht im Griff.

    Ich denke in Düsseldorf weiß man, worauf man sich eingelassen hat und wird mit Montabaur bereits jetzt ausknobeln, wo kurzfristig Kapazität nachgelegt werden muss.

    Ich warte jetzt mal entspannt ab und nutze bis dahin eine 50Gb BLACKSIM zum ausgiebigen Testen von neuen 1&1-Sendern.

    Die probebahncard wurde immer bei Kauf als PDF zugeschickt, da die Karte per Post etwas gebraucht hat. Nun bekommt man sicherlich die PDF und kann die PBC in der App hinterlegen.

    So ist es. Zusätzlich verringert sich dadurch die Kündigungsfrist von 6 auf 4 Wochen, was gerade für Unentschlossene sicherlich einen Vorteil darstellt.

    Welche Region war das?


    Finde es auch etwas überzogen, dafür die CB zu verwenden.

    Hab die CB Message auch bekommen im Zug zwischen Frankfurt und Mainz. Mir kam direkt der gleiche Gedanke, dass mir dieser Anwendungsfall sicherlich nicht in den Sinn gekommen wäre.

    Ich hoffe, dass das System zukünftig nicht so verheizt wird. Der Alarm ist ja wirklich penetrant und schlafende Schichtdienstler werden sich bedanken….


    Das liegt an der künstlichen Beschränkung von Google. 5G wird für 1&1 nur ab dem Pixel 6 unterstützt. Bei den anderen Netzen gehen auch ältere Geräte.