Beiträge von DUS-Tim

    Der letzte Streik der EVG ist gar nicht mal lange her.Ich frage mich daher gerade, warum die EVG und die GDL ihre Tarifverhandlungen nicht zeitlich zusammen legen. Das würde den Bahnkunden zumindest ersparen, zwei mal binnen weniger Monate diesen Zirkus ertragen zu müssen.

    Weil die Bahn sich geweigert hat, vor Ablauf der Friedenspflicht Gespräche zu führen. Die GDL hatte ihre Forderungen bereits vor Monaten formuliert.

    An der o2 eNB 62679 habe ich neue Panels entdeckt, die wohl von 1&1 stammen dürften. Die Stob wurde am 28.12.23 aktualisiert und habe ich bei der BNetzA mal beantragt. Standort ist noch nicht aktiv. Interessant ist, dass auch dieser Standort nicht direkt in der Stadt liegt, sondern eher ein dünn besiedeltes Wohngebiet und landwirtschaftliche Nutzfläche versorgt.


    Standort bei Google: 7492+7WP Wuppertal


    Kleiner Erfahrungsbericht aus Brüssel: Dort gibt es, außerhalb der U-Bahn, wegen Strahlungsbedenken kein 5G (in keinem Netz) und auch 4G wurde dort sehr spät ausgebaut. Diese Politik, die man eigentlich in Deutschland erwarten würde, rächt sich jetzt für die belgische Hauptstadt: Dort war die Datenübertragung zwischen 0 und 3 Uhr teilweise in allen drei Netzen komplett zusammengebrochen und auch VoLTE-Telefonate waren nicht möglich. Teilweise sprang es auf GSM um, teilweise gar kein Verbindungsaufbau.

    Für die europäische Hauptstadt jedenfalls unwürdig. Es beruhigt mich einigermaßen, dass wir in Deutschland noch nicht überall auf dem letzten Platz sind. ^^

    Ich bin da grundsätzlich bei dir, allerdings wirkt sich eben häufig ein Streik bei der Bahn spürbarer auf das Leben der Menschen aus. Wenn ein Amazon Paket mal einen Tag später kommt, ist das üblicherweise leichter zu ertragen, als wenn der Zug einen Tag später kommt ;)


    Die Leute müssen ihre Anreise z.B. zur Arbeit organisieren - das kann mitunter in Stress, Zeitverlust und Problemen für den einen oder anderen ausarten. Das dann noch gepaart mit den (zumindest in meiner Region) seit Monaten gefühlt ständigen, mitunter erheblichen Verspätungen, Zugausfällen, defekten Heizungen (hatte ich selbst diese Woche schon zwei Mal - bei 2 Fahrten, also 100 %) - fertig ist das Feindbild.


    Dass die Lokführer wenig bis nichts für die marode Bahn können, wird da eben schnell mal ausgeblendet. Das ist nicht richtig, aber menschlich.

    Korrekt, das ist für mich ein zusätzlicher Grund auf diese wichtigen Berufe bei der Eisenbahn oder auch im ÖPNV aufmerksam zu machen. Denn wenn die Gewerkschaften hier nicht für substantiell bessere Arbeitsbedingungen streiken, kommt demnächst sowieso kein Zug und kein Bus mehr. In einer Vielzahl von Städten wurde der Busverkehr bereits erheblich eingeschränkt durch anhaltenden Personalmangel. Schichtdienst muss sich angesichts des derzeitigen Arbeitsmarktes wieder lohnen und das tut er momentan nicht. Die Arbeitnehmer stimmen mit den Füßen ab. Was ist uns der SPNV/ÖPNV als Gesellschaft also wert? Oder wollen wir wieder alle aufs Auto umsteigen und uns im Stau beklatschen?