Beiträge von DUS-Tim

    Klar ist das die Telekom. S. auf dem Schild (auf dem Foto) unten: DFMG und hätte meisterroerig auch den oberen Teil des Mastes fotografiert bzw. das Bild verlinkt, würde man wohl die Mobilfunk-Antennen sehen (die sollten doch schon hängen?).

    Und dann ggf. die gelbe Verkabelung, wenn es die Telekom ist.

    Ich frage mich nur, warum das im Netzqualiäts-Thread von TEF gepostet wird. Das ist doch kein Telefónica-spezifisches Problem. Vodafone baut seit geraumer Zeit 5G auf n28 und (zumindest in Wuppertal/Ruhrgebiet) kaum n78. Hat sich da mal jemand drüber beschwert? Die Telekom ist dank flächendeckendem n1 noch etwas besser aufgestellt, was die reale Verfügbarkeit angeht, aber auch dort gehen ja die Tendenzen zu n28.

    Das beste Statement gegen überhöhte Preise ist die Nichtnutzung. Aber solange es Leute gibt, die sich aus egal ob aus Gleichgültigkeit oder Nichtwissen abzocken lassen, wird das nicht funktionieren. Wie man am Beispiel EU Roaming sieht klappt das nur über Regulierung.


    fraenk würde vermutlich gerne Auslandstelefonie in Deutschland im Tarif abbilden. Aber die bekommen das wahrscheinlich mit den momentanen Einkaufskonditionen nicht in die 10€ integriert.

    Kosten sind vermutlich nicht das Problem. Vielmehr hat die Telekom sicherlich kein Interesse ihre Einnahmen von Auslandstelefonaten über eine preiswerte Flat aus dem eigenen Hause zu kannibalisieren. Aber die Abzocke hattest du ja oben bereits passend beschrieben.

    Bei o2 war eine Umwidmung ja aber nie ein Problem, da LTE quasi schon immer für alle zur Verfügung stand und somit für alle Kunden nur Vorteile hatte (ausgenommen die, die kein 4g fähiges Gerät hatten). Auch bei Vodafone hat diese Umwidmung erst begonnen, als selbst Dritte Tarife im LTE Netz schalten durften.

    Bei o2 gab es bis ganz zum Schluss Load-Balancing mit UMTS, sodass es schon eine Rolle spielte, wenn man in einer überlasteten Zelle gelandet ist.

    Wie gesagt geht es auch nicht nur um die Umwidmung. Es reicht schon, dass neue Frequenzbereiche (700MHz/3600MHz) nur noch für 5G verwendet werden. Bei steigendem Datenverbrauch wird das Netz ohne Verdichtung dann zwangsläufig langsamer.

    1. Kommen wir hier sehr weit weg vom eigentlichen Thema hier
    2. Wurden meines Wissens nach doch bei 3G keine Frequenzen zugunsten von LTE weggenommen? 3G lief doch durchgehend nur auf den Bändern die damals so teuer versteigert wurden. Alle später kommenden Frequenzpakete dienten dann direkt der LTE-Verbreitung. Sprich selbst wenn du mit deinem Punkt richtig liegst, dass die Verwendung der bisherigen LTE Frequenzen für 5G zu Engpässen führen könnte ist der historische Verweis falsch.

    1. Ja das stimmt, aber es kam nun einmal die Frage auf, die ich ungerne unbeantwortet lasse.

    2. Bei 3G wurden die Frequenzen bis zur kompletten Abschaltung bei Vodafone und o2 zu LTE umgewidmet. Dass das bei der Telekom nicht der Fall gewesen ist stimmt. Hier greift aber das Argument: Steigender Datenverbrauch. Das Netz wird also trotzdem tendenziell langsamer, wenn man Optimierungen wie 256 QAM und 4X4 MIMO außen vor lässt.

    Könntest du das bitte mal erläutern, wie das funktioniert bzw. was da der technische Hintergrund ist? Ich habe da wenig Ahnung und würde es gerne verstehen.

    Vereinfacht gesagt ist es so: Der Datenverbrauch und die damit benötigte Bandbreite bzw. Standortdichte steigen jedes Jahr um rund 50%. Derzeit nutzt die Telekom neben 5G auf 3600 MHz z.T. die alten UMTS Frequenzen auf 2100 MHz und die bislang weitgehend ungenutzten Frequenzen auf 700 MHz. Sollte es in den kommenden Jahren mehr Nutzer mit 5G Endgerät und Telekom-Vertrag geben, muss die Telekom weitere Frequenzen für 5G nutzen, damit die Geschwindigkeit gleich bleibt und die Premiumkunden sich nicht veräppelt fühlen.

    Bei LTE werden diese Frequenzen dann fehlen und es wird - wie damals bei UMTS auch - langsamer und in Szenarien mit vielen Nutzern auf kleinem Raum auch mal nicht mehr nutzbar werden.