Beiträge von DUS-Tim

    Bei o2 war eine Umwidmung ja aber nie ein Problem, da LTE quasi schon immer für alle zur Verfügung stand und somit für alle Kunden nur Vorteile hatte (ausgenommen die, die kein 4g fähiges Gerät hatten). Auch bei Vodafone hat diese Umwidmung erst begonnen, als selbst Dritte Tarife im LTE Netz schalten durften.

    Bei o2 gab es bis ganz zum Schluss Load-Balancing mit UMTS, sodass es schon eine Rolle spielte, wenn man in einer überlasteten Zelle gelandet ist.

    Wie gesagt geht es auch nicht nur um die Umwidmung. Es reicht schon, dass neue Frequenzbereiche (700MHz/3600MHz) nur noch für 5G verwendet werden. Bei steigendem Datenverbrauch wird das Netz ohne Verdichtung dann zwangsläufig langsamer.

    1. Kommen wir hier sehr weit weg vom eigentlichen Thema hier
    2. Wurden meines Wissens nach doch bei 3G keine Frequenzen zugunsten von LTE weggenommen? 3G lief doch durchgehend nur auf den Bändern die damals so teuer versteigert wurden. Alle später kommenden Frequenzpakete dienten dann direkt der LTE-Verbreitung. Sprich selbst wenn du mit deinem Punkt richtig liegst, dass die Verwendung der bisherigen LTE Frequenzen für 5G zu Engpässen führen könnte ist der historische Verweis falsch.

    1. Ja das stimmt, aber es kam nun einmal die Frage auf, die ich ungerne unbeantwortet lasse.

    2. Bei 3G wurden die Frequenzen bis zur kompletten Abschaltung bei Vodafone und o2 zu LTE umgewidmet. Dass das bei der Telekom nicht der Fall gewesen ist stimmt. Hier greift aber das Argument: Steigender Datenverbrauch. Das Netz wird also trotzdem tendenziell langsamer, wenn man Optimierungen wie 256 QAM und 4X4 MIMO außen vor lässt.

    Könntest du das bitte mal erläutern, wie das funktioniert bzw. was da der technische Hintergrund ist? Ich habe da wenig Ahnung und würde es gerne verstehen.

    Vereinfacht gesagt ist es so: Der Datenverbrauch und die damit benötigte Bandbreite bzw. Standortdichte steigen jedes Jahr um rund 50%. Derzeit nutzt die Telekom neben 5G auf 3600 MHz z.T. die alten UMTS Frequenzen auf 2100 MHz und die bislang weitgehend ungenutzten Frequenzen auf 700 MHz. Sollte es in den kommenden Jahren mehr Nutzer mit 5G Endgerät und Telekom-Vertrag geben, muss die Telekom weitere Frequenzen für 5G nutzen, damit die Geschwindigkeit gleich bleibt und die Premiumkunden sich nicht veräppelt fühlen.

    Bei LTE werden diese Frequenzen dann fehlen und es wird - wie damals bei UMTS auch - langsamer und in Szenarien mit vielen Nutzern auf kleinem Raum auch mal nicht mehr nutzbar werden.

    Warum 5G? Der Umstieg von 3G auf 4G brachte praktische Vorteile, im Sinne von mehr Geschwindigkeit und besserer Netzabdeckung, da die 800er Frequenzen weiter kommen als die 2100er, die früher für 3G genutzt wurden. Ähnliche Vorteile sehe ich bei 5G im Vergleich zu 4G nicht, zumindest nicht bei gedrosselten Angeboten wie Fraenk.

    Mit 5G SA wird sich das ändern. Spätestens wenn die Telekom anfängt die 1800er Frequenzen umzuwidmen und LTE künstlich langsamer macht.

    Vodafone ist nicht knapp vor o2, wie die aktuellen Informationen der Bundesnetzagentur zeigen. o2 hinkt sogar sehr weit im Highspeed-Netzausbau zurück.

    Das sind Angaben der BNetzA, die auf Angaben der Netzbetreiber beruhen. Das hat nie jemand kontrolliert! Wenn ich mir die Vodafone Netzabdeckungskarte anschaue und mit der Realität abgleiche, kann ich mir denken, woher der angebliche Vorsprung kommt.

    Hi, ich nochmal. Ich hatte vor einigen Wochen hier beschrieben, dass unser Mast nur noch wenig Leistung hat und es deutet alles darauf hin, dass ein Antennenstrang am Mast ausgefallen ist. Wir haben zwar noch Internet, aber eben nur mit halber Leistung.

    Ich bekomme O2 nicht dazu, festzustellen, dass der Mast kaputt ist. Ich vermute, dadurch, dass noch Internet ankommt, die immer davon ausgehen, dass alles okay ist. Ich hab jetzt schon 5 Störungsmeldungen in Auftrag gegeben, an unterschiedlicher Stellen (Per Chat, in der Hotline, bei der Technik und übrigens nie eine SMS bekommen, super!) aber am Ende kam immer raus, dass keine Störung vorliegt. Wir haben jetzt sogar mit einem 2. neuen Router getestet, der natürlich genau das gleiche wie der alte Router anzeigt.

    Deshalb meine Frage: Wie bekomme ich O2 dazu, dass die mal jemand zum Mast schicken? Gibt es jemand, an den man sich hier wenden kann oder gehe ich zur Bundesnetzagentur? Oder kann ich das Ganze bei O2 irgendwie eskalieren?

    Ohne dir da zu viele Hoffnungen zu machen, gehe ich davon aus, dass o2 sich dem technischen Zustand wahrscheinlich bewusst ist und es nur nicht zugibt. Die Reparatur von Basisstationen wird bei o2 nach Anzahl der versorgten Kunden priorisiert und der momentane Ersatzteilmangel kommt zum Faktor Kosten noch hinzu. Eigentlich bleiben dir nur zwei Optionen: Warten auf Besserung oder Netzbetreiberwechsel.

    Sehr geiler Hinweis von Goody! Dass heißt, ich könnte das auch in Deutschland mit einem anderen Netz ausprobieren:

    • wenn ich einen Standort finde, an dem das Telekom-Netz keine Abdeckung hat UND
    • O2 oder Vodafone LTE-Abdeckung haben UND
    • auf der 2 SIM idealerweise ein High-Speed-Datenpaket gebucht ist?

    Hat jemand soetwas schon einmal getestet? Ansonsten würde ich mal gucken, wo ich so einen Standort in meiner Nähe finde...

    Oder du simulierst das mit der zweiten SIM, indem du in die manuelle Netzwahl gehst und ein verbotenes Netz wählst. Das sollte den gleichen Effekt haben.