Beiträge von uwest

    Aber genau das ist keine Privatkundenanwendung, sondern eine berufliche Nutzung, die entsprechend auch professionelle Infrastruktur erfordert.

    Woher weißt Du, ob der abgehackte Gegenüber Privatanwender, beruflicher Anwender im Homeoffice oder irgendwas im Firmenbüro ist?

    Zitat

    Also Geräte mit LAN-Buchse gibt es ja durchaus noch, aber das Kabel endet dann auch nur im nächsten Mesh-Node.

    Echos und Echo Dots haben keine LAN-Buchse, obwohl sie stationäre Geräte sind. Den FireTV hatte ich mal mit Buchse, aber den gibt es nicht mehr (nur noch den teuren Cube). Die kleinen Raspberry Pis haben keine Buchse.

    Da ist schon was dran, aber so schlecht ist WLAN dann doch nicht. Ich war etwas überrascht, als ich nach unserem Umzug mal bei meiner Frau nach der erreichten Netzwerkgeschwindigkeit gesehen habe. Ihr NUC ist per WLAN angebunden, weil es in dem betreffenden Raum einfach nicht besser ging. Die Verbindung besteht dort regelmäßig mit >800Mbit/s, die sich dann unter Last bei etwa 600Mbit/s einpendeln. Mit Videocalls gibt es da keine Probleme.

    Mein Arbeitsplatz ist zwei Stockwerke darüber. Die Access Points in beiden Stockwerken haben sich völlig problemlos per WLAN miteinander verbunden. Auch damit waren Videocalls kein Problem. Mir war es dann aber doch wichtig, das ganze per Kabel angebunden zu haben - und dann haben wir vor etwa einem Jahr CAT7 in ein bestehendes Leerrohr gezogen.

    Wahrscheinlich kommt es bei WLAN stark darauf an, was für Geräte man verwendet. Von den 1EUR-Adaptern von Ali darf man wahrscheinlich nicht so viel erwarten wie von vernünftiger Markenware, die dann eben mehr kostet.

    Es gibt beide Modelle. Durch die Gestattungsvereinbarung erhält der Kabelnetzbetreiber das Recht, die Hausleitung zu betreiben. Im Gegenzug übernimmt Vodafone Service und Wartung.

    Angeboten wurde von Vodafone auch die Einzelvermarktung ohne Gestattungsvereinbarung. In diesem Fall hätte Kabelfernsehen 20,99 EUR pro Wohneinheit gekostet - das entspricht etwa dem bisherigen Preis. Service und Wartung hätte dann aber der Hauseigentümer übernehmen müssen.

    Aber die Vermarktung läuft doch jetzt in Bezug auf kabel TV über Vodafone direkt und eben nicht mehr über die Nebenkostenabrechnung.

    Die Nebenkostenabrechnung hat nichts mit Vermarktung zu tun. Bisher konnte der Kabelnetzbetreiber aber seine Produkte gegenüber den Vermietern vermarkten. Mit den Mietern selbst hatte er nichts zu tun. Durch den Wegfall des Nebenkostenprivilegs muß der Kabelnetzbetreiber aber seine Produkte direkt an die Mieter vermarkten. Da der Kabelnetzbetreiber die Mieter nicht kennt, möchte er sich vom Vermieter helfen lassen.


    In der Gestattungsvereinbarung von Vodafone ist zum Beispiel folgender Absatz enthalten:


    "Die Vertragsparteien werden bei der Kommunikation an die Bewohner zusammenarbeiten, um eine optimale Information über die zukünftige Versorgungsart, den Service und die Produkte von Vodafone sicherzustellem- Hierzu wird Vodafone dem Vertragspartner frühzeitig vor Versorgungsbeginn eine Auswahl an möglichen Informations- und Marketingmaterialien (Informationsmaterialien) bereitstellen und in der Folge jährlich mit dem Vertragspartner die Einzelheiten und weitere Maßnahmen zur Bewohnerkommunikation abstimmen. [...] Der Vertragspartner wird seine Bewohner mit den von Vodafone bereitgestellten Informationsmaterialien und -Inhalten informieren. [...]"


    Als "Belohnung" für die Unterstützung beim Marketing bekommen die Bewohner den günstigeren Tarif (9,99 EUR statt 20,99 EUR ohne Gestattungsvereinbarung) und die BewohnerPlus-Vorteile.


    Warum unser Hausverwalter keine Flyer und Infomaterial das er verteilen könnte von Vodafone bekommen hat, weiß ich jetzt auch, denn so was wird von Vodafone gar nicht verschickt.

    Vodafone verschickt durchaus Informationsmaterial. Es gab vor ein paar Wochen eine Aussendung von grauen A4-Umschlägen an die Vermieter, in denen je ein Flyer und ein Auftragsformular enthalten waren.

    Zitat

    Nur eines ist mir immer noch nicht klar, warum man unter TV Connect Start für meine Adresse nichts buchen kann, und angezeigt wird, dass derzeit versorgt ist, was letztendlich auch im Vodafone Shop angezeigt wird.

    In diesem Fall ist die Immobilie noch nicht für EInzelvermarktung freigegeben. Warum das so ist, wird wahrscheinlich nur eine Rückfrage bei Vodafone klären können.

    Da der Mieter proaktiv einen Vertrag mit Vodafone schließt, hat der Eigentümer damit relativ wenig zu tun. Ich verstehe allerdings auch nicht, inwiefern die Hausverwaltung etwas verhandelt, erhalten die eine Provision pro Abschluss?

    Der Eigentümer muß mit dem Kabelbetreiber die Rahmenbedingungen aushandeln. Es geht dabei darum, was der Kabelbetreiber im Haus technisch umsetzen darf und wer für die Vermarktung zuständig ist.

    Kündigung fand er nicht, neuen Vertrag auch nicht, sagte aber dass er was für 9,99 Euro monatlich je Einheit abgeschlossen hat. Dass da aber jeder selbst entscheiden könne ob er da mitmacht oder nicht.

    Was ich eben nicht glaube, sondern glaube, dass diese Kosten auf die Eigentümer umgelegt werden und somit jeder zahlt und nur die Mieter ablehnen können.

    Dann ist es ein "Mehrnutzervertrag OUT-Option": "Sie erhalten für Ihr Objekt eine Vertragsverlängerung (24 Monate). Ihre Leistungen und Konditionen bleiben unverändert. Alle Verträge enthalten eine an/abmelde Option für einzelne Wohnungen. Jede Wohnung kann sich abmelden wenn keine TV-Versorgung mehr gewünscht."


    Es geht also nicht um Mieter oder Eigentümer. Jede Wohnung kann sich an- und abmelden. Wer für die An- und Abmeldung zuständig ist, weiß ich allerdings nicht.


    Auf der Vodafone-Webseite gibt es rechts oben die Möglichkeit, einen Ansprechpartner zu finden. Vielleicht kannst Du da was rausfinden.

    Da wird bei meiner Adresse angezeigt, dass ich nichts tun muß, weil von Vodafone bereits versorgt wird, über Vermieter oder Hauseigentümergemeinschaft.

    Heißt das nun dass das für mich als Eigentümer kostenpflichtig ist oder nicht.

    Das ist total irritierend.

    Dann hat die Hausverwaltung zumindest keine Versorgungsvereinbarung mit Einzelvermarktung abgeschlossen, bei der Du einen eigenen Vertrag mit Vodafone abschließen kannst. Die einzige Alternative, die Vodafone (mir) angeboten hat, ist der "Mehrnutzervertrag OUT-Option", bei dem Du Dich von der TV-Versorgung an- und abmelden kannst. Ich weiß aber nicht, ob für diese An- und Abmeldung die Hausverwaltung zuständig ist oder Vodafone direkt.


    Vielleicht ist es gut, wenn Du mal in den nächsten Vodafone-Shop gehst. Die sollten auf die Daten des Hauses Zugriff haben.

    Jetzt wurde bekannt, dass die Hausverwaltung anscheinend eigenmächtig mit Vodafone einen Folge-Vertrag abgeschlossen hat, für monatlich 9,90 Euro pro Wohnung

    Vermutlich handelt es sich um die Option "Mehrnutzervertrag OUT-Option". In diesem Fall kann sich jede Wohnung abmelden, wenn sie keine Versorgung mit Kabelfernsehen mehr wünscht.

    Von Provisionszahlungen ist mir nichts bekannt. Mir wurde jedenfalls keine angeboten.


    Also wo soll ich mich erkundigen, ausser über den Buschfunk ?

    Mir würde es ja schon reichen, wenn ich im Web was über diese 9,90 Euro Verträge und deren Bedingungen von Vodafone was finden würde, aber nur ein Blog, wo die Leute sich austauschen, aber nichts offizielles, handfestes von Vodafone gefunden.

    https://forum.vodafone.de/t5/K…digen/td-p/2997632/page/2

    Du kannst bei Vodafone nachsehen, ob Dir für Deine Adresse TV Connect Start angeboten wird. Falls ja, hat die Hausverwaltung eine Versorgungsvereinbarung mit Vodafone geschlossen. Falls nein - mußt Du nachhaken.