Das ist dann aber mit französischer Nummer? Da schlägt es aus - nicht jeder dt. Teilnehmer hat die (noch teure) Auslandstelefonie freigeschalten. Ich denke für das in diesem Thread geforderte Nutzungsszenario ist eine dt. Nummer unerlässlich solange nicht auch die Auslandstelefonie einer EU-Roamingrichtlinie unterworfen ist.
Schon mal etwas von Dual-SIM-Handys gehört?! Gibts am Donnerstag für 89,99 € bei Aldi zu kaufen (Moto G5). Eine kostenlose Aldi-Talk SIM-Karte mit € 10 Guthaben liegt dem Handy schon bei.
Einfach die Aldi-Karte dann im Moto G5 für eingehende Telefonie einstellen und die Sosh-Karte für abgehende Telefonie und Datennutzung.
Und wenn die eingehende Telefonie im Fokus steht, dann - wie von Goyale geschrieben - eine RUL von der Aldi Talk Rufnummer auf Sosh legen und sich auf der AldiTalk Nummer anrufen lassen. Wenn man sich längere Zeit in einem ausreichend von O2 versorgten Gebiet aufhält, kann man die RUL ja wieder raus nehmen bis man wieder auf Achse ist.
Da lohnt sich der Kniff mit der roamenden Auslandskarte aber erst, wenn die ausgehende Telefonie auch mit einer dt. Nummer möglich ist. Gibt doch zahlreiche Firmentelefonanlagen, die Auslandstelefonie auch eingehend zum Spamschutz gesperrt haben.
Gibt es denn so etwas überhaupt? Ausländische SIM-Karten, die eine deutsche Handynummer signalisieren?
Ich denke das ließe sich nur per VoIP realisieren. Dann würde man die Datenleitung von Sosh nutzen (Telekom oder Vodafone), aber die eigentliche Telefonie über einen VoIP-Provider realisieren, z.B. easybell.
Das funktioniert aber nur bei 3G oder 4G Verfügbarkeit. Somit auch nicht wirklich optimal, falls man wirklich im letzen Loch landet, wo weder Vodafone 3G/4G noch Telekom 3G/4G verfügbar ist.
Im Übrigen halte ich das mit den gesperrten eingehenden Auslandstelefonaten für wenig realistisch. Heutzutage, wo sehr viel innerhalb des EU-Binnenmarktes gehandelt wird, würde sich eine solche Firma keinen Gefallen tun.
Hier in Baden und Elsass ist es ganz normal dass deutsche und französische Firmen beidseits des Rheins aktiv werden, ob das nun Baufirmen oder Handwerker sind. Auch mittelständische Händler sind meist auf binationales Publikum vorbereitet. Also im Ballungsraum Kehl-Strasbourg wäre man ziemlich blöd so eine Sperre in seine Telefonanlage rein zu hauen. Da wird vielmehr bei Neueinstellungen von Mitarbeitern drauf geachtet, dass sie nach Möglichkeit Deutsch und Französisch beherrschen, damit sie mit Kunden aus beiden Staaten zurecht kommen.