Beiträge von 01833

    [USER="2108"]NoIdea[/USER] Sarah Wagenknecht kenne ich persönlich und als eine der besten Analytikerinnen des Hier und Jetzt. Ihre Ableitungen in Richtung Vergemeinschaftung sehe ich nach 2 Jahrzehnten DDR eher kritisch. Einen zweiten Durchgang bitte ohne mich.


    Gysi halte ich zwar auch für blitzgescheit, aber auf Grund seiner DDR-Vergangenheit habe ich da eine erworbene Aversion.


    Ich sehe aber auch einige sehr Gescheite in FDP und AfD und kann nur den Kopf darüber schütteln, was Grüne und Hellrote dagegen in ihren Parteien hochkommen lassen.


    Ich möchte aber nicht mehr politisch diskutieren, bin deshalb hier schon mehrfach von an Beissreflexen Leidenden als AfD angegriffen worden... Warum eigentlich AfD?

    [USER="983"]Anja Terchova[/USER] ganz ganz armes Weltbild einer hedonistischen Generation, die die Früchte der Arbeit ihrer Vorgänger verzehrt. Da man statistisch kaum mehr eigene Kinder hat, kann man die Zukunft lächelnd mit „Fuck off“ begrüßen. Aber: auch der fetteste Vogel fällt eines schönen Tages vom Ast, wenn der Blödmann, der ihn fütterte Lust verspürt, das Miststück verrecken zu sehen.


    Andere drücken sich gewählter aus, beschreiben die Konsumidioten aber auch ganz gut: Wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen, von Geld, das wir nicht haben, um Menschen zu beeindrucken, die wir nicht mögen.


    Wenn ich in meinem Auto sitze, sehe ich täglich die Laufleistung. Was die Menschen außen über mein Auto denken, ist mir dabei komplett egal. Bei deinen Autos scheint ja aber der Kilometerzähler draußen dran zu sein, damit du dein eigenes Elend nicht sehen musst. Eigentlich eine ganz traurige Lebensweise. Plumper Selbstbetrug, bei dem sich die Würstchen gegenseitig blenden, obwohl jeder für sich weiß, dass er ein armes Würstchen ist. Finanziell und leider auch geistig arm. Letzteres, weil du sonst nicht dermaßen infantil handeln würdest.


    Im Prinzip eiferst du ja aber nur der Seescheide nach. Wenn die ihren Platz im Leben gefunden hat und sesshaft wurde, verdaut sie als ersten Beitrag zum Energie sparen das eigene Gehirn. Du hast es hoffentlich nicht verdaut, sondern nur ganz hinten im Schrank unter ganz viel Konsumentenscheissdreck begraben. Das Hirn nicht zu nutzen spart zwar einen Haufen Energie, aber so richtig sinnvoll ist dieses Handeln bzw. Unterlassen nicht.

    [USER="2108"]NoIdea[/USER] Ich halte nichts von Abgrenzung. Ich halte viel von Diskussion. Ich halte nichts von Gedankenburka. Ich liebe meine Freiheit, sehe deren Grenze aber dort, wo sie die Freiheit anderer beschneidet. Das sehen Rote und Grüne und Schwarze und Blaue anders, die wollen kräftig in meine Freiheit einschneiden. Deshalb nix CDU, SPD, Grüne oder AfD. Soviel dazu.


    Hat man beim Sparmobil vom weltoffenen Händler einmal ein kapitales Desaster erlebt, sollte das dann für ein Leben reichen. Bescheissen die sich gegenseitig, ist das so, wie wenn die sich gegenseitig malträtieren. Nicht schön, aber meine Position dazu ist, sagen wir mal so: neutral. Soll doch deren Staatsschutz ermitteln.


    Denen wird mit der Elektrifizierung die Handlungsgrundlage entzogen. Mit der zunehmenden Digitalisierung auch. Das Internet ist transparent, Bewertungen töten dauerhaft. Nicht belastbare Referenzen grenzen die Spreu vom Weizen ab. Schwierig für jeden neuen Einsteiger. Tödlich für Betrüger. Klappt doch bei eBay und Amazon und Hotels und Pensionen und Gaststätten auch wunderbar. Einmal betrogen wurden, Bewertung gepostet. Die Kacke klebt für immer an der Jacke. Das tötet diese Art Geschäftsmodell.


    Wegen des Tachobetrugs haben wir vor Jahren von Jahrestagen auf Neuwagen umgestellt. Fahren die aber konsequent ab und kaufen in Europa ein. Da, wo die Hersteller gerade irgendwelche Aktionen zünden. Da gibt es dann Berligos, Kangoos etc. für <9000€ netto. „Richtige“ Autos kaufe ich schon lange nicht mehr, da wir zumeist per Flugzeug reisen und dann je nach Bedarf mieten.

    Nur dass nach der Garantie dann die Kulanz abgeht...


    Garantie? Ok. Wer da aber zu große Problem hat, radiert sich als OEM selbst aus.
    Kulanz? Habe ich nach 1990 bei diversen deutschen Marken nie, wirklich nie kennengelernt. Man konstruiert offensichtlich falsch bzw. mit deutlich zu geringen Standzeiten und wälzt die Kosten ab. Gnadenlos.


    Unter dem Strich wird es wohl eher so werden, dass viele junge Leute, die in Städten wohnen, sich mit Carsharing bescheiden werden (müssen). Da tendenziell deutlich mehr als 50 % der Bevölkerung in Städten wohnen werden, könnte diese Abweichung von der bisherigen Nutzung für die OEMs schwierig werden. Über autonomes Fahren müssen wir gar nicht erst sprechen, denn das zerlegt den Markt komplett. Dauert aber noch ein Weilchen.


    Man muss sich nur den Terz anschauen, der derzeit in Düsseldorf läuft. Da ist seit kurzem UBER am Werk. Einer meiner Kollegen wurde dort letzte Woche von zwei klassischen Taxifahrern regelrecht bedrängt, als er in das Uber-Auto einsteigen wollte. Das sind Verhältnisse, wie
    [USER="2108"]NoIdea[/USER] sie bezüglich der in Westdeutschland ansässigen "zertifizierten" Gebrauchtwagenhändler beschrieben hat. Das wollen wir hier nicht und das haben wir hier bis dato auch nicht. Dafür müssen wir uns aber eben als Dunkeldeutschland beschimpfen lassen. Das stehen wir aber locker durch... Ich frage mich nur, warum es Kunden gibt, die bei der oben beschriebenen Praxis bei diesen Herren überhaupt ein Auto kaufen. Zu einem solchen Geschäft gehört nämlich auch immer einer, der sich bescheissen lässt. Kauft man nicht, gehen diese Händler ein. - Aber auch diese Praxis wird durch das zunehmende "Wissen" in der Bevölkerung und die Transparenz des Internets ausgemendelt. Langfristig war es noch nie tragfähig, seine Kunden zu betrügen.

    Bei Umsatzrenditen im unteren einstelligen Bereich werden die klassischen Händler als Reaktion auf diese Meldung sicher jauchzen und frohlocken: https://www.golem.de/news/kunden-id-...10-137178.html


    VW versucht den Tesla zu machen und wiegt parallel die Händlerschaft erstmal in Sicherheit bzw. verstreut Dummpulver. Wer eAuto-Fahrer kennt, weiß, wie oft bzw. selten die in die Werkstatt müssen. Und zur Abholung der Neuwagen reichen ein paar Auslieferzentren pro Bundesland + diverse Showrooms in Fußgängerzonen locker aus.


    Es wird beim Auto zu einer Aufspaltung des Geschäfts kommen, die mit der Presse vergleichbar ist. Dort wurden redaktionelle Inhalte auch radikal von Stellenanzeigen, Kleinanzeigen und massenhaft lukrativer Werbung abgeschnitten bzw. übernahmen Spezialisten diese Aufgaben. Beim Auto wird es am Ende wohl OEMs, große Händler, große Schrauberketten für Lapalien und kleine Spezialbetriebe für knifflige Fehler geben. Der Allrounder wird keine Luft mehr zum atmen haben. Heute schon sieht man, dass viele freie Autohäuser den Handel mit Gebrauchten einstellen, weil sie schlichtweg nicht mehr die kritische Größe erreichen, um unter Beachtung der Gewährleistungsrisiken sinnvolle Renditen zu erwirtschaften.


    Unterm Strich ist die Planung von VW die einzige Chance, möglichst viel vom weniger werdenden Geld im eigenen Laden zu halten. Das geht letztlich nur, wenn der OEM selbst den Kontakt zum Kunden hält. Kollateralschaden ist dabei dann leider der Händler, wobei es für Kunden nicht schlecht sein muss, wenn eine Stufe der Kette herausfällt. Das senkt die Kosten und hält den Druck im Kessel hoch. Wenn dann noch der OEM selbst, wie Tesla, Flagshipstores unterhält und die Variabilität senkt, kann das für beide Seiten ganz angenehm werden. Der weinende Dritte ist dann aber raus. Letztlich aber logisch, da es keinen Sinn macht, ins Gewerbegebiet zu tigern und herum zu feilschen, um dann ein Auto zu bekommen, das man auch im Internet zusammenklicken kann. Außerdem muss der Glaspalast dann nicht mehr auf die vergleichsweise wenigen umgeschlagenen Autos umgelegt werden.


    Ich habe für meine Firma als Nachnutzer schon zwei derzeit bereits Not leidende Autohäuser im Auge... Nach einem Kapitalschnitt rechnen sich diese Paläste dann auch langsam.

    Das blockieren die Lobbyisten. Gerade wurden die Hybriden kassiert. Da bleibt nix übrig, was die Regierung subventionieren möchte.


    Ich glaube, ehrlich gesagt, nicht, dass diese Regierung irgendetwas möchte, was nicht auch die Lobbyisten wollen. Merkel & Co. haben in Tateinheit mit der deutschen Autoindustrie hoch gepokert und sich nun ganz offensichtlich verzockt. Alle drei großen OEMs haben Gewinnwarnungen rausgehauen. Nun ist bald absehbar, dass auch Jobs wackeln werden, nachdem Leiharbeiter und Werkverträge schon radikal reduziert wurden.


    2019 kommt die 10%-Quote in China, spätestens dann wird klar, wo das neue Vorn ist.


    Bezüglich der 0,5% für Dienstwagen hatte ich eigentlich auch auf eine Entscheidung gehofft. Wozu sollte man aber fördern, wenn die deutschen OEMs gar nichts im Programm haben, was man wirklich nutzen könnte. Wer glaubt, es ginge um Ressourcen, Luftsschadstoffe etc. der glaubt auch, dass drei Dummbeutel mit Luftgewehr einen Umsturz durchziehen. Es bleibt, wie gehabt. Man verlässt sich beim Staat am besten darauf, dass man sich auf den nur verlassen kann, bezüglich des in fremde Taschen Greifens und seine Klientel zu füttern.


    Wir werden ab 01.01. zwei unserer Gesellschaften nach Tschechien verlegen. Steuerlich reizvoll und, wer weiß, was hierzulande noch so aufgefahren wird, wenn zur aktuellen Glaubwürdigkeits-Not noch das wirtschaftliche Elend kommt.


    Von den Wartburgs finde ich den 311er als Cabrio und als Camping wunderbar. Designtechnisch. Davon haben wir jeweils einen eingelagert. Außerdem auch eine 500er Pappe, ein paar DKW und einige Daimler aus den 1930ern. Der 353 und der 1.3 sind nicht nach meinem Geschmack. Einzig den 353 mit Knüppelschaltung = Quirl könnte man wegen des Quirls einlagern. Der ist was fürs Augen, wenn auch im negativen Sinn.

    https://www.teltarif.de/5g-auk…teigerung/news/74329.html


    Telefonica: "Seit Jahresbeginn wird zu diesem Thema zwischen Politik, Kommunen, Interessenverbänden und Telekommunikationsindustrie eine leidenschaftliche Debatte geführt. Völlig zurecht, geht es doch um nicht weniger, als den Anspruch, Deutschland als größte Wirtschaftsnation Europas auch in der digitalen Infrastruktur für Unternehmen und Verbraucher an eine Spitzenposition zu bringen. Dies ist die Grundlage für die kommende zunehmende Digitalisierung aller Lebens- und Wirtschaftsbereiche und damit für den Wohlstand der Zukunft." - Ganz ehrlich? Das liest sich wie direkt auf dem 10. Parteitag der SED abgelassen. Nur hat man "Sozialismus" und "Arbeiterklasse" durch Neusprech ersetzt.


    Die Bundesregierung beschwört seit nunmehr 13 Jahren (!!!) die Breitbandoffensive. Mit der Ernennung von Dorothee Baer hat man auch eine Art amputierten Digitalminister mit Instagram-Account. Damit kann man einen Haken an die Digitalisierung machen und sich den wichtigen Dingen zuwenden. Schließlich müssen nach gestern wieder hunderte Parteiangestellte mit neuen Posten versorgt werden.


    An 5G und wirkliches Breitband glaube ich erst, wenn im Briefkasten ein Flyer liegt, der 1 Gibt/s offeriert. Bis dahin ist das alles für mich nur hohles Geschwätz ohne jeden Biss. Und die Konzerne schwatzen mit, weil 3 Große in einem ganz großen Markt ein sicheres Auskommen haben und sich leider nicht täglich zur Decke strecken müssen, um ein paar Trauben abzubekommen.

    Selten sind und waren Kadett B wirklich, aber ich denke das liegt eher daran das er eben schon fuer die damalige Zeit schon zu sehr 08/15 war und deshalb oftmals als nicht erhaltenswert eingestuft wurde.


    Seit 1990 haben wir bestimmt 10 Kadett A und B restauriert. Die Klientel, die solche Autos sammelt hat aber ein eher begrenztes Budget. Mehr geht beim Opel Kapitän oder den Klassikern von Benz und Porsche.


    Die Dreizylinder-Zweitakter haben vom Lauf her aber durchaus mit einem Sechszylinder-Viertakter vergleichbar.


    Den Wartburg 311 und 312 koennte man durchaus als Vorfahren eines BMW 125i / 130i sehen. ;)


    "3 = 6" war ein Werbeslogan aber nicht wirklich realitätsnah. Der Wartburg hieß in meinem Umfeld nicht umsonst Pufftrommel. Im Vergleich zum Wartburg liefen auch die kleinen Ladas wesentlich ruhiger. Bei Wartburg und Trabant muss man aber sehen, aus welcher Zeit sie kommen. Wenn man dann stehenbleibt, ist es natürlich doof.


    ***


    Irgendwie scheinen die deutschen Hersteller sich unter Zugzwang zu sehen: https://www.finanzen.net/nachricht/a...off-an-6705245 Wasserstoff wird 2022 sicher ebenso durchschlagend erfolgreich, wie Holzgaser oder in den 60er Jahren erträumte Atomantriebe. Aber zumindest können ja die Angestellten in den exorbitant mit Steuern gepäppelten Wasserstofftankstellen dann den eigenen "Sprit" verheizen, sofern sie nicht zum Mindestlohn hinter dem Tresen stehen müssen.


    Ankündigungen für in 4 Jahren halte ich für beinahe lachhaft. Besser wäre, ab 2040 fliegende Autos anzukündigen. Das wäre visionär. Alles andere liest sich eher wie "Uns kocht gehörig das Wasser im Arsch.". Zusammenfassend kann man leider sagen: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. - Und wenn man dann noch bedenkt, dass wir am Ende eines 9-jährigen Aufschwungs stehen, könnte man schon ins Nachdenken kommen.

    [USER="983"]Anja Terchova[/USER] Geschmäcker sind verschieden. Zum Glück.


    Auch heute fahre ich keinen Porsche oder sowas, was ich mir in guten Jahren trotz Budgetregel durchaus leisten könnte. Wozu bitte auch. Aber es ist gut, dass eine große Masse noch so denkt, wie du. Der Traum vom Auto lebt bei einem großen Teil der Leute noch immer. Heute im Garten eines Freundes haben sich zwei Jungs unterhalten, beide um die 12 Jahre alt. Beide träumen von so tollen Autos wie ihre Väter fahren. Der eine Cayenne, der andere Tesla. Solange das so ist, kann man seine Autoaktien beruhigt behalten.


    Ein Scirocco nach 1990? Proletarier aller Länder vereinigt euch! Außerdem ein solches Auto für 100 DM? Never! Und mit den Ostblockautos, besonders dem 2-Takter hatte ich es nach 1990 nicht so. Der Kadett war ein erster Test der Restauration eines Westautos. Das war nach der Wende gleich das erste Gewerbe meines Vaters. Wir restaurieren bis heute deutsche Klassiker für Sammler. Das ist zwar nur eine kleines Geschäft, aber es läuft seit 1990 wie ein Uhrwerk, nahezu ohne Konjunkturdellen. Eher im Gegenteil.


    Der B-Kadett war damals auch im Westen schon sehr sehr selten und hatte bereits Oldtimerstatus. Das ist versicherungs- und steuertechnisch damals recht gut gewesen. Außerdem waren die Ostautobahnen bei uns in Sachsen bis etwa 1993 auf 100 km/h limitiert. Also kein Problem mit dieser lahmen Ente.

    Gabs den bei Genex oder erst nach der Wende? Da muesste aber schon der Kadett E aktuell gewesen sein, und zumindet der Kadett D guenstig.


    Ich finde man sollte auch die Vergangenheit allzu sehr verklaeren. So Sachen wie OBD Meldungen auslesen, Cadierungen aendern, Batterien oder Radsensoren anlernen ist alles kein Hexenwerk, sondern mann man relativ schnell lernen wenn man sich dafuer existiert.


    Motorprobleme ohne OBD-Diagnose nur durch Try&Error Methode loesbar, Oelwechsel alle 15.000km, Zahnriemenwechsel alle 90.000km, Reifenpannen bei denen man sofort auch bei miesem Wetter einen Radwechsel machen musste, das war alles auch nicht so toll. ;)


    Da kannste mal sehen... Ich hab mir damals als Student einen Kadett gekauft, der 2 Monate älter war als ich selbst. Einen Kadett B. Tatsächlich B. Den habe ich aus einer Scheune in Bayern für 100 DM gekauft und dann zu Hause restauriert. Ich bin gelernter Maschinenbauer und habe auch in der DDR ab etwa meinem 10. Lebensjahr mit meinem Vater Autos aufgebaut. Heute würde man restauriert sagen.


    Den Kadett habe ich dann 3 Jahre echt gefahren und anschließend an einen Sammler verkauft.


    Aktuell war zur Wende der Kadett E mit Facelift. Aber den hatten doch alle. Langweilig. Massenschrott. Damals wollte ich noch das Besondere für möglichst wenig Geld. Heute nur noch das beliebige Auto ebenfalls für wenig Geld.


    Das Preiswerteste am Kadett B war, dass er mit Waschbenzin/Testbezin für ca. 10 Pfennige je Liter fuhr.


    Der laienhafte Familienvater hat früher weder Reifen noch Batterie gewechselt, weil es ihn interessiert. Er tat es, weil er Geld sparen wollte oder musste. Heute werden die Hürden selbst Hand anzulegen immer höher gelegt und man kann eben nicht so einfach und schnell die Batterie wechseln.


    Wer früher Ölwechsel alle 15000 km machte, macht sie heute nach Serviceheft. Diesen Leuten kann und muss man nicht helfen. Wenn ich unsere Hundefängerflotte so sehe, kann man das Öl getrost 40-50000 km drin lassen. Trotzdem wird das Auto nicht an einem Schaden wegen des Öls sterben. Ich lasse grundsätzlich jede 2. planmäßige Wartung aus. Schon immer. Diese dienen nur der Auslastung der Werkstätten. Wenn man sich daran hält, passen Werkstatt und TÜV in einen Besuch. Zeit und Geld gespart. Dazu dann auch Allwetterreifen und das Auto kann 23 Monate und 28 Tage tun, wofür es gekauft wurde, anstatt sich irgendwo lüften zu lassen.


    Dieses Konzept geht natürlich nur, wenn man gebraucht kauft und abfährt bis zum Schluss. Der Schluss kann heute durch umfangreichere und billige Sanierungsarbeiten in Estland oder Lettland noch einmal um mehrere Jahre verschoben werden. Deshalb ist unter Ziel für unsere Euro5-Diesel überwiegend das Jahr 2025 bzw. das Erreichen der 500000 km.