Beiträge von Frank73

    Komisch, dass es die von dir verlinkte Expertin nicht ansatzweise so problematisch sieht, wie du. Sie sieht und beschriebt die Lösungen und Optionen. Letztlich skizziert sie eine denkbare Lösung für die heute schon real existierende phasenweise Überproduktion an erneuerbarer Energie.

    Es geht doch nicht um ein paar Prozent erneuerbare Energien, sondern es geht um E-Fuels in Massenproduktion, die im Kriegsfalle eine Armee versorgen könnte. Es werden nur dann die notwendigen Kapazitäten aufgebaut, wenn eine entsprechende Nachfrage da ist. Das ist ein Fakt den du ebenso wenig weg diskutieren kannst, wie die Tatsache dass gerade politisch alles dafür getan wird, dass diese Nachfrage, die es wie bereits beschrieben brächte, in absehbarer Zukunft nicht mehr stattfindet. Nimm doch einfach mal die Realität zur Kenntnis.

    Nämlich: Energiewende und Verteidigungspolitik können sich wunderbar ergänzen und Letztere resilienter machen.

    Nochmal zum mitmeißeln. Damit so eine große Kapazität an E-Fuels aufgebaut wird, dass es für eine Armee im Falle eines Falles reicht, muss eine garantierte Abnahme da sein. Die ist aber nicht da, wenn wir alle elektrisch fahren und heizen sollen. Das ist für einen denkenden Menschen doch nicht sooo schwer zu verstehen, oder?

    Sollte es zum Krieg in Europa kommen, braucht das Militär Kraftstoff, sehr viel Kraftstoff. E-Panzer und E-Kampfflugzeuge wird es genau so wenig geben wie eine E-Marine. Damit konstant hohe Kapazitäten für fossile Kraftstoffe erhalten bzw. für E-Fuels geschaffen werden, braucht es eine hohe garantierte Abnahmemenge. Wer aber investiert in den Erhalt oder die Schaffung dieser Infrastruktur, wenn wir alle bald nur noch mit E-Autos fahren und mit Wärmepumpe heizen sollen. Lange rede, kurzer Sinn. Ist die Energiewende aus verteidigungspolitischer Sicht ein Denkfehler?


    Die europäischen Treibstoffvorräte reichen für drei Monate Krieg

    Das ist in Neustadt regelmäßig der Fall und wegen der Nähe zu Frankreich und der Zugverbindungen dorthin auch nicht so außergewöhnlich.

    Die französische Ansagen liefen auf allen Bahnsteigen, und nicht nur bei der Verbindung nach Wissembourg. Es ist auch nicht so, daß die Grenze direkt um die Ecke wäre. Die RB 53 von Neustadt nach Wissembourg fährt 52 Minuten.

    In Neustadt an der Weinstraße Hbf werden jetzt alle Ansagen am Bahnsteig noch mal auf französisch wiederholt. Das war bei meinem letzten Umstieg in Neustadt vor zwei Wochen noch nicht der Fall.

    Als diese Woche die Faschingszeit in die heiße Phase ging hatte ich Spätschicht, zum Rosenmontagszug habe ich Frühschicht, und dann ist die ganze Chose im wesentlichen vorbei. Dannach hat man es wieder einmal nur noch mit echten und nicht mit gespielten Narren zu tun.

    Wenn die nein sagen lass ich den Joghurt einfach an der Kasse stehen. Dann können die den eigentlich nicht mehr verkaufen, da Kühlkette durchbrochen. Ist halt für die ein größerer Verlust als wenn sie einfach ihren Preis korrigieren.

    Der Mann oder die Frau an der Kasse, die irgendwas um 15€ brutto pro Stunde oder weniger bekommen, interessiert das nicht die Bohne ob da ein Verlust entsteht oder nicht.