Beiträge von Frank73

    Und es wurde eben nicht "die grobe Kelle" rausgeholt, sondern ein Lockdown Light beschlossen.

    Für mich ist der der sogenannte Lockdown Light kaum anders an wie der Lockdown im Frühjahr. Treffen mit der Wandergruppe sind ausgeschlossen, ein mal Schwimmen in der Woche und Sauna am Wochenende fällt flach, die Kinos sind auch dicht. Autohäuser, Möbelhäuser Baumärkte und andere Geschäfte, die mir 99,999% des Jahres egal sind haben offen. Super. Der einzige wirkliche Vorteil, die Friseure sind offen. Dafür muss ich jetzt am Arbeitsplatz 8 Stunden am Tag Maske tragen, was im Frühjahr nicht der Fall war, und wenn wir Pech haben geht das noch Monate so weiter. Ich fühle mich offen gesagt durch die Bezeichnung Lockdown Light verhöhnt. Danke für nichts.

    Manche haben ja auch Stobs, die das sofort erlauben, deswegen bin ich immer so verwundert, warum es oft solang zwischen diesen Schritten dauert.

    10 MHz Band 1 sollte schnell 20 MHz werden und mit bisschen Band 8 und Band 3 statt G18 ist so viel drin....

    20 MHz Band 1 gingen ab 2021 nur mit den Verzicht auf 3G. Die wollen aber 3G mindestens noch bis 2022, eventuell auch noch darüber hinaus, betreiben. Darüber wie viel G18 noch on Air ist wundere ich mich auch immer wieder. Wenn man Band 3 komplett für LTE nutzen würde, wären noch mal 20 MHz drin. Aber vielleicht kommt die G18-Abschaltung im Rahmen des 5G-DSS-Ausbaus.

    Nur hoffentlich bricht damit der Ausbau bei o2 nicht sofort wieder ein. Wäre ja schon mega, wenn Ende nächsten Jahres an jedem GSM Mast noch B20 Sender mit dran hängen würden. Evtl ergänzt um 700Mhz Sender hätten sie dann ordentlich Bandbreite in der Fläche.

    Wünschenswert wäre es. All zu viel Hoffnung würde ich mir da aber nicht machen, denn nach dem das Minimalziel der BNetzA erreicht ist schwenkt der Fokus vermutlich auf den 5G-Ausbau um. Bis man dann wieder an die Stationen ran geht, die zu allerletzt 4G bekommen haben, könnte wieder einige Jahre vergehen.

    Es gibt aber leider genug Leute, die glauben, dass Regeln und Verbote für sie nicht gelten. Sonst bräuchten wir ja keine Steuerfahnder, Geschwindigkeitskontrollen, Kontrolleure in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Ladendetektive.


    Und wenn die Kontrollen nicht ausreichen, dann müssen sie verstärkt werden. Solange die Chance erwischt zu werden nahe Null liegt, werden sich wohl die wenigsten an irgendwelche Regeln, Gesetze und Verordnungen halten, so lange es für selbst einen Vorteil bringt.

    Das ist, ohne Frage, ein Dilemma. Das sehe ich genau so wie du. Es gibt eigentlich nur zwei Wege das halbwegs aufzulösen.


    1.) Man versucht die Bevölkerung mit zu nehmen und sie zu überzeugen, anstatt nur von oben herab gegen sie an zu regieren. Das funktioniert manchmal nur leidlich gut. Zur Freiheit gehört auch, dass es Leute gibt, die sie ausnutzen.

    2.) Man baut den Staat zu einem Polizei- und Überwachungsstaat um, der am Ende nur noch auf Basis von Angst und Sanktionsdrohungen funktioniert, und früher oder später (mit unter sehr blutig) von der Bevölkerung beseitigt wird.


    Ich hoffe die Politik entscheidet sich richtig. Im Moment bin ich mir da nicht mehr so sicher.

    Also alle Einschränkungen aufheben und darauf bauen, dass es ganz ohne klappt? Weil alle ausreichend vernünftig sind?

    Nicht panisch wirkend und pauschalisiert alles verbieten, was Menschen Spaß und Ablenkung vom Alltag bringen könnte, sondern nur das was erwiesenermaßen ein erhöhtes Risiko mit sich bringt, und vor allem, nicht alles in bester Gutsherrenart, an den demokratischen Institutionen vorbei durch drücken, wäre mal ein Anfang, um die Akzeptanz der Maßnahmen zu erhöhen.

    Ich bezweifle das aber etwas dass es so kommen wird, und je länger der Lockdown dauert desto mehr Menschen werden die Verbote ignorieren und damit haben wir den Schaden ohne einen Nutzen.

    Exakt. Verbote können nur funktionieren, wenn die Bevölkerung mitmacht, und sich daran hält. Der Staat kann nicht überall sein, um die Einhaltung der Verbote zu kontrollieren bzw. bei Nichteinhaltung zu sanktionieren.

    Aktuelle LTE-Ausbaugeschwindigkeit:

    28 Standorte pro Werktag (30 pro Werktag seit 04.10.2020)

    24 Standorte pro Tag (26 pro Tag seit 04.10.2020)


    Bei den im Zeitraum vom 01.10-31.12.2020 (92 Tage, 76 Werktage) von der Bundes­netz­agentur noch 2511 geforderten LTE-Standorten, müssten pro Tag ca. 27 bzw. pro Werktag ca. 33 LTE-Standorte ausgebaut werden.

    Die BNetzA wird vermutlich nicht direkt am 2.1.21 prüfen, ob die Zielvorgaben erreicht sind. Wenn diese erst am 10.01 oder 15.1. erreicht werden, reicht das denen vermutlich auch. Ich denke das Thema Strafen ist damit vom Tisch.

    Was ist denn so schlimm wenn einer daran stirbt. An anderen Krankheiten wird doch auch gestorben.

    Die mit schlechten Immunsystem sterben eben eher, ob nun an Corona oder was anderem.

    An Krankenhauskeimen sterben in Deutschland, nach optimistischen Schätzungen 10000, nach pessimistischen bis zu 30000 Leute, und das Jahr für Jahr für Jahr, seit... keine Ahnung wann. Und? Wen juckt's? Alle paar Jahre kommen noch mal neue Schätzungen, und dann wird das Thema wieder zu den Akten gelegt. Wo sind da die Politiker, Experten, Medien? Allem Anschein nach hat der Schutz des Lebens doch nicht die Priorität, wie man uns bei Corona glauben machen will.