Beiträge von Frank73

    Aus technischer Sicht ist es sinnvoller UMTS abzuschalten und GSM als Fallback zu nutzen.


    GSM kann man wenn genügend Kunden VoLTE nutzen können/dürfen auf <1MHz reduzieren und ggf. einzelne LTE unterträger für GSM nutzen. Auch ein Mischbetrieb mit IoT ist ohne Vergewaltigung der Standards möglich.


    Bei UMTS muss man immer 5MHz belegen und hat aufgrund der Zellatmung keine wirklich planbare Abdeckung.


    Dafür ist GSM in den immer noch vorhanden GSM-Only-Gebieten was Daten angeht praktisch tot.

    Der Weg, den andere Länder gingen mit UMTS auf 900 MHz und Abschaltung von GSM statt von UMTS scheint praxistauglicher zu sein.


    Das fände ich auch besser. GSM als Grundversorgung, dagegen würde in einem Entwicklungsland niemand etwas einwenden, aber in einem G7-Land ist das unterirdisch. Von wann ist GSM? Von 1990?

    Ich frage mich gerade, warum nur die Telekom am St. Johanner Markt in Saarbrücken eine Smallcell betreibt. Da ist doch bei schönem Wetter und am Wochenende Publikumsverkehr ohne Ende. TEF kommt da selbst outdoor (konnte ich am Samstag vor dem Irish Pub testen) eher solala rein.

    Hallo Zusammen :-)


    Im Saarland scheint sich so langsam auch außerhalb von SB und NK etwas zu tun. Neue Stobs von Ende Juli zum Beispiel an den Standorten Marpingen-Urexweiler am o2/E-Plus Stahlgittermast und in Hasborn-Dautweiler am o2/E-Plus 3G only Mast. Auch auf dem Bosenberg in WND tut sich was und es gibt noch diverse aktuelle Stobs, die Hoffnung auf Besserung machen. Das deckt sich mit Sichtungen meinerseits, von einer Fernmeldebaufirma, die im Juli in der Region WND tätig war.


    Ich will ja nicht auf die Euphoriebreme treten, aber wenn du mit Marpingen-Urexweiler den auf dem Hammersberg meinst, da ist nicht gesagt, dass die neue Stob auf TEF zurück geht. Das kann auch genau so gut die Telekom gewesen sein, die da Untermieter ist. Auch die Schachtanlage Holz auf der Göttelborner Höhe hat seit Monaten eine neue Stob, sowie der von TEF für 3G mit benutzte deutlich höhere VF-Mast, ein paar Meter daneben. Erkennbar passiert ist da allerdings noch nichts.

    Das wären bei einen Zellenradius von 2km weniger als 800 potenzielle Kunden.


    Ohjehmineh! Mathematik? Was war das noch mal?


    Flächeninhalt = Pi * Radius²


    3,14 * 2² km² = 12,56 km²


    Bei 385 Einwohnern pro km² sind das ~4836 potentielle Kunden.


    Nur so viel zu "lohnt sich nicht"



    Solche Gebiete bringen eigentlich keine Rendite und lassen sich nur versorgen wenn man genug in anderen Regionen verdient. In bergischen Gebieten gibt es bei einen zellenabstand von 4km einige Funklöcher.


    Entschuldige, aber was will TEF sein? Ein Netzbetreiber der seine Auflagen ernst nimmt oder ein Rosinenpicker? Du scheinst du Antwort für dich ja schon gefunden zu haben.

    Das Saarland ist eine abgehängte Region mit hoher Arbeitslosigkeit, schwacher Wirtschaft und geringer Bevölkerungsdichte


    385 Einwohner pro km², was deutlich über dem Bundesschnitt von 232 Einwohner/km² liegt. Gut, das ist nicht gerade Großstadtniveau, aber in wirklich ländlichen Regionen wie dem Eifelkreis Bitburg/Prüm liegt die Zahl bei knapp 60 Einwohnern/km². Also daran kann es definitiv nicht liegen.