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38-35 = 3 h
35/5 = 7 h
Alle zwei Wochen praktisch einen ganzen Tag frei zu haben, sind für mich was anderes als ein paar Minuten pro Tag.
Es obliegt dem Arbeitgeber, wie er die Arbeitszeit über die Woche(n) verteilt. Daher ist x Minuten weniger pro Tag deutlich realistischer als ein zusätzlicher freier Tag alle zwei Wochen. Die Absenkung der Arbeitszeit von 40 auf 35 Wochenstunden in der Metallbranche hat (dort wo sie angewendet wird) auch nicht dazu geführt, dass die Arbeitnehmer mehr freie Tage haben. Das ist Wunschdenken.
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Weniger Arbeitszeit, bessere Planung und mehr würde da viel helfen.
Zum xten male. Das sind ganz andere Dinge als die Arbeitszeit, die den Beruf unattraktiv erscheinen lassen. Die kann man aber nicht ändern, da die Reisenden auch Nachts und an Wochenenden und Feiertagen fahren wollen.
RE: Der Deutsche Bahn / Bahncard Thread
Entweder man mag den Job, und dann macht man ihn, oder man will ihn nicht, dann lässt man ihn. Ein paar Minuten mehr oder weniger Arbeitszeit pro Tag ändern daran nichts, auch wenn uns Weselsky mit seiner 35-Stundengebetsmühle etwas anderes erzählen will, sagt dir ein Arbeitnehmer der zwischen Kurzarbeit und defakto 50-Stundenwoche über Monate hinweg schon alles durch hat.
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Und warum hat er mit den anderen Eisenbahnunternehmen Kompromisse gefunden?
Weil dieser "Kompromiss" nur dann gültig ist, wenn er von der DB übernommen wird, was von vorne herein illusorisch war. Die GDL hat hier keinen "Kompromiss" erzielt. Die anderen Bahnunternehmen hatten lediglich nicht die Eier sich mit der GDL anzulegen, und haben das Problem elegant (feige wäre das passendere Wort) auf die DB abgewälzt. Im übrigen werden die anderen Bahnunternehmen personell genau so mit dem Rücken zur Wand stehen, wenn sich die GDL gegenüber der DB durchsetzt. Die dürften daher gerade im Stillen beten, dass dieser Kelch an ihnen vorüber ziehen möge.
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Die kassieren genug Bonis (z.B. nachträglich für 2022) obwohl die Bahn so schlecht ist wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Unpünktlich, schlechter Zustand des Schienensystems usw.
Der Bahnvorstand kann auch nur mit dem Geld arbeiten dass er hat, und dass die Bahn seit Jahrzehnten chronisch unterfinanziert ist, ist primär Schuld der Politik.
Finde es schon seltsam, dass manche immer der GDL hier die Schuld geben.
Man erkennt schon an Weselskys Wortwahl, dass er auf es Polarisierung und Streik anlegt. Damit, und mit seiner 35-Stundengebetsmühle, die er eifrig dreht, kann kein Kompromiss gefunden werden. Damit führt er das System Bahn in den Abgrund, und die Lokführer jubeln ihm auch noch zu. Kann man sich eigentlich nicht ausdenken...
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Wenn man sich die Bonizahlungen, die sich der Bahnvorstand dieses Jahr genehmigt hat anschaut, mangelt es bei der Bahn offensichtlich nicht am Geld.
Genau, die hunderttausenden von Bahnvorständen machen mit ihren Millionenbonies pro Kopf die Bahn arm... Oh, wait 
Nachtrag: Bahn-Vorstände bekommen für 2023 keine Boni
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Anstatt hier über die Einschränkung des Streikrechts zu fabulieren
Ich habe da auch Magengrummeln dabei. Ich bin schließlich auch Arbeitnehmer. Ich sehe aber keine andere Möglichkeit mehr. Von sich aus wird Weselsky, der sich in einen blanken Hass auf den Bahnvorstand hinein gesteigert hat (Nieten in Nadelstreifen. So was denkt man in seiner Position vielleicht, aber man sagt es besser nicht, und schon gar nicht vor Kameras), nicht zur Vernunft kommen.
Die Fluglotsen gehören in Deutschland zu den Top 10% Verdienern, weil die DFS als Arbeitgeberin nie einen größeren Streik riskieren wollte.
Die Gruppen mit dem größten Erpressungspotential mit Geld zuzusch*ssen kann nicht die Antwort sein. Bedenke, jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden, und was diese Randgruppen mehr bekommen, bekommen alle anderen weniger. Das wird die soziale Spaltung nur noch weiter vertiefen. Ist es das was du willst?
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Das kann man sich doch nicht ausdenken.
Andere Länder wie Italien (auch ein demokratischer Rechtsstaat) denken nicht nur darüber nach, sie haben es bereits getan. Einfach mal den verlinkten Artikel durchlesen. Das deutsche Streikrecht gibt den Gewerkschaften fast unbegrenzte Macht. So lange sie damit verantwortungsvoll umzugehen wissen, spricht da auch gar nichts dagegen. Ob das immer noch so ist, daran dürfen angesichts der aktuellen Ereignisse zumindest Zweifel angemeldet werden.
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Bereits Ende Januar gab es den Anstoß das Streikrecht im Bereich der kritischen Infrastruktur an die durch die GDL und Weselsky erzwungenen neuen Realitäten anzupassen.
Einschränkungen des Streikrechts: Ist das in Deutschland überhaupt möglich?
Passiert ist bis heute nichts. Man schaut weiter zu wie eine Kleinstgewerkschaft, mit weniger Mitgliedern als eine Mittelstadt Einwohner hat, ein Land in Geiselhaft nimmt. Das ist absolut nicht mehr nachvollziehbar. Wie lange will die Politik eigentlich noch tatenlos zuschauen?
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Ja dann fang mal an zu sparen, Frank. Woher willst du die Kohle denn nehmen? Das sind Billionen, die an Investitionen nötig wären für den absteigenden Wirtschaftsstandort Deutschland.
Meinst du, wenn man die Bahn unter dem unausweichlichen Personalmangel kollabieren lässt wird es billiger? Mutig!
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DUS-Tim: Willst du mich veralbern, oder was an "Es muss endlich Geld ins Streckennetz investiert werden" hast du jetzt nicht verstanden? Ich weiß wovon du schreibst, und bin selbst oft genug auf Strecken unterwegs auf denen noch per Seilzug bediente Formsignale stehen (Neustadt an der Weinstraße nach Karlsruhe). Natürlich ist das nichts was von heute auf morgen geschieht, aber man muss endlich mal damit anfangen, sonst hat die Bahn keine Zukunft.