Beiträge von Frank73

    Es gibt nur ein Stromnetz in dem man die Spannungen und Frequenzen auf den verschiedenen Netzabenen stabil halten muss, und deswegen fliesst der Strom eben wie er fliesst. Aber man kann da nicht gezielt den Strom einer Anlage zu einem bestimmten Anschluss schicken.

    Das ist richtig, aber Strom fließt nicht willkürlich. Strom geht immer den Weg des geringsten Wiederstandes. Alleine schon das spricht dafür dass ins lokale Niederspannungsnetz eingespeister Strom auch lokal verbraucht wird, und nicht hundert km weiter.

    Warum das? Oder seid Ihr in der Firma so notorische "Krankmacher", dass ihr am ersten Tag eine AU braucht?

    Was der genaue Grund dafür ist weiß ich nicht, aber die Firma will in der Tat ab dem ersten Tag eine AU sehen. Es gab mal vor Jahren diesbezüglich einen Aushang am schwarzen Brett. Die kann ich aber aus beschriebenen Gründen nicht liefern, also wird der heutige Tag auf jeden Fall als (Betriebs-)Urlaub von den Urlaubstagen abgezogen werden.

    Aber eine KWh Strom die zu Spitzenlastzeiten bei Dunkelheit oder Regenwetter durch fossile Kraftwerke oder aus dem Ausland importiert werden muss, ist eben wertvoller als eine KWh Strom wenn es kaum Nachfrage aber eh schon massenhaft PV-Strom im Netz gibt

    Mag sein, aber das macht private PV-Anlage unattraktiv, und wenn es mit den dynamischen Stromtarifen kommt wie von mir beschrieben, ist das Thema dann endgültig durch. Dann werden in erster Linie noch die Bestandsanlagen weiter betrieben bis sie auseinander fallen. Neue Anlagen wird es dann nicht mehr geben.

    Und ausserdem muss der Transport über das Leitungsnetz immer bezahlt werden.

    Während der entnommene Strom aus einem Kraftwerk kommt das unter Umständen 30-50 km entfernt ist, wird der direkt ins 400V-Netz eingespeiste PV-Strom mehr oder weniger in der Nachbarschaft verbraucht. Da findet kein nennenswerter "Transport" statt.

    Zweitens sehe ich das Problem das der nicht selbstgenutzte Strom dann an den Netzbetreiber verschenkt werden muss.

    Das ist auch bei "richtigen" PV-Anlagen inzwischen schon fast der Fall. Das was man als Preis für die eingespeiste kWh bekommt ist doch ein Witz, verglichen mit dem was die entnommene kWh kostet. Sollten "dynamische Stromtarife" zum Normalfall werden, wird das die privaten PV-Anlagen endgültig entwerten, da in den Spitzenzeiten für PV-Strom die Einspeisevergütung dann ins bodenlose fällt.

    Zitat aus dem Artikel: "Die prozentualen Veränderungen sind aber trotz des für eine Bundestagswahl geringen Wählerkreises ein Fingerzeig: Für die Oppositionsparteien CDU und AfD ging es in Berlin aufwärts, für die Ampel-Parteien SPD und FDP abwärts - und die Grünen konnten ihr Berlin-Ergebnis annähernd halten."


    Da wird fast getan als hätten CDU und AfD riesige Gewinne eingefahren, und die Ampelparteien entsprechend verloren. im Lichte der realen Zahlen (größter Verlust, SPD - 1,2% - größter Gewinn CDU +1,3%) erscheint so eine Aussage schon fast tendenziös, da die Unterschiede fast schon vernachlässigbar sind.