Beiträge von Frank73

    An jeden noch so abgelegenen Bahn-Haltepunkt (an richtigen Bahnhöfen sowieso) hängen LED-Displays, die anzeigen auf welchen Gleis der nächste Zug fährt, wohin er fährt, ob er Verspätung hat, oder ganz ausfällt, mit Angabe des Grundes. Zu Coronazeiten wurde da auf die Maskenpflicht hingewiesen, und manchmal laufen da auch Texte durch, die gar nichts mit der Bahn zu tun haben, zum Beispiel Hinweise auf irgendwelche Jahrestage. Weiß zufällig jemand, wie die Displays dazu mit den nötigen Daten gefüttert werden?

    Laut Spritmonitor waren meine Ausgaben für Benzin, seit dass ich den Prius fahre, im Schnitt 7,15€ pro 100 km


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    Dafür bewege ich ein E-Auto, das in meinem Falle zu 100% von öffentlichen Ladern abhängig wäre, nicht. Das ginge dann eher in Richtung "das doppelte". Von den qualitativen Einbußen (Auto an Typ2-Lader abstellen, zu Fuß nach Hause laufen, permanent auf die Uhr schauen um nicht Blockiergebühr zahlen zu müssen, zu Fuß zum Lader zurück laufen, und dann nach Hause fahren) rede ich noch nicht einmal.

    Es sagt auch niemand das Gegenteil, aber irgendwo muss man halt anfangen. Ich kann nachvollziehen, das man nicht mit einmal alles fördern und umsetzen kann. Das liegt einmal an begrenzten Mitteln und da ist es besser punktuell, als mit einer Gießkanne, Geld zu verteilen.

    Gerade wegen der begrenzen Mittel sollte man sich vielleicht genauer überlegen, wo man fördert. Wer sich ein Eigenheim mit PV-Anlage leisten kann ist mit Sicherheit nicht auf Fördermittel angewiesen. Aber ja, FDP. Mehr muss man an der Stelle nicht sagen.

    Wer z.B. zu 60% mit kostenlosem Strom vom Arbeigeber, 25% eigenen PV-Strom, 15% Netzstrom und 10% CCS-Schnellladerstrom fährt, der ist natürlich mit einem Elektroauto spottbillig unterwegs weil der zahlt ja dann nur durchschnittliche 13,5 ct/KWh.

    Für einen Bekannten der bei einer lokalen Sparkasse arbeitet war das auch mit ein Grund einen MG4 zu leasen. Wer komplett zu Hause lädt ist mit ab 35 Cent/kwh dabei, wer komplett auf öffentliche Säulen angewiesen ist zahlt fast das doppelte. Die Energiekosten für 100 km (gehen wir mal von 20 kWh mit Ladeverlusten aus) betragen dann ~14€.

    Weil du davon ausgehst, auch in x Jahren zwingend eine persönliche Lademöglichkeit zu brauchen. Und schon mal „sicherheitshalber“ jetzt davon ausgehst, dass das alles nicht klappen wird.

    So lange die Bundesregierung meint, Wallboxen mit PV-Anlagen für Eigenheimbesitzer fördern zu müssen, aber die Mieter (immerhin die Hälfte der deutschen Bevölkerung) mit den Investitionskosten in eine Fremde Immobilie im Regen stehen zu lassen, kann das auch nicht klappen. Man muss die Mieter mit ins Boot holen, sonst wird das nichts.

    Und stattdessen soll der Vermieter sein Geld in die Hand nehmen, um dir eine Wallbox oder CE-Steckdose hinzustellen, die du dann eh nicht nutzt (weil du gar kein E-Auto hast)? Oder „der Staat“ (also u.a. ich) soll das für dich tun? Ebenfalls für eine persönliche Lademöglichkeit, die du gar nicht nutzt?

    Henne-Ei-Problem? Natürlich nutze ich sie nicht, weil ich kein E-Auto habe. Warum habe ich kein E-Auto? Weil ich keine Lademöglichkeit zu Hause habe.