Wie stellst Du Dir vor, dass der Arbeitsmarkt aussieht?
Ich war schon in Bewerbungsgesprächen. Du musst mir nicht erklären wie die in der Privatwirtschaft ablaufen. Aber das hier ist eine ganz andere Hausnummer.
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Wie stellst Du Dir vor, dass der Arbeitsmarkt aussieht?
Ich war schon in Bewerbungsgesprächen. Du musst mir nicht erklären wie die in der Privatwirtschaft ablaufen. Aber das hier ist eine ganz andere Hausnummer.
Was hat Dir an Infos gefehlt?
Bewerbungsgespräch beim ÖD. Das ist eine ganz andere Nummer wie in der Privatwirtschaft. Das wusste ich aber vorher nicht. Laut einem Bekannten der im ÖD als Gärtner arbeitet sitzt man da einem ganzen Gremium von Leuten gegenüber, bestehend Fachbereichsleiter, Personalabteilung, Personalrat, und nicht selten politischen Vertreten, die bei Personalentscheidungen Mitspracherecht haben. Das erste Wort dass mir nach der Beschreibung eingefallen ist war glaube ich "Inquisition". Nach der Begrüßung muss man sich in einem bis 10 minütigen Monolog selbst verkaufen können, sich anschließend mit Fragen löchern lassen, und darauf spontan gute Antworten finden. Da ergeben sich gleich mehrere Sollbruchstellen. Ich bin kein Politiker. Ich kann nicht offen vor Leuten zu sprechen. Ich musste es auch nie können. Ich habe mein Leben lang an Maschinen gearbeitet. Die erwarten keine Volksreden. Ich bin auch nicht spontan. Zu guter letzt fällt auch ehrlich gesagt nichts ein worüber ich so lange über mich selbst reden könnte. Das kann eigentlich nicht gut ausgehen.
Ist wer überrascht? Hand hoch!
What? Dich überrascht es dass ich Fehler eingestehe?
Da keinerlei Zeitfenster und sonstige Details angegeben sind, ist diese Meldung die Bits und Bytes nicht wert, die sie belegt. Eine solche Aussage kann JEDER treffen - und wird IRGENDWANN damit Recht haben.
Dass diese Aussage zeitlich im Rahmen des Irankrieges zu verstehen ist hat dich jetzt wirklich so überfordert? Das kann ich nicht glauben.
Wenn die einstige Arbeiterpartei SPD sich mehr um das Wohl von Bürgergeldempfänger und Co kümmert, als um die arbeitenden - und damit Steuerzahlende - Bevölkerung,
Das eine ist untrennbar mit dem anderen verbunden. Sinkende Sozialleistungen, erzeugen auch Druck auf die Löhne. Das hat man doch unmittelbar nach der Einführung von Hatz4 gesehen, als manche Friseuse mit Stundenlöhnen von 4€ heim ging. Erst dadurch wurde doch ein Mindestlohn in Deutschland nötig. Löhne und Sozialleistungen stehen immer in Konkurrenz zueinander. Wer Sozialleistungen streichen oder senken will, der will eigentlich die Löhne senken.
Vorsicht bei KI-Nutzung in Bewerbungen, viele Firmen ( bei uns z.b. ) nutzen die KI auch um eingehenden Bewerbungen vor zu sortieren und nichts ist leichter für die KI, eine KI-generierte Bewerbung auszusortieren.
Ich habe mir am Ende von der KI lediglich Tipps geben lassen was drin stehen sollte, und die konkrete Ausformulierung dann selbst gemacht. Inzwischen denke ich aber dass diese Bewerbung ein Fehler war, da mir wichtige Informationen gefehlt haben.
Aber dennoch wirbt unsere Bundespolitik im Ausland für Arbeitsplätze in Deutschland - finde den Fehler.
Das ist kein Fehler, das ist Absicht. Wenn es einen echten Mangel an Arbeitskräften in Deutschland gäbe, würden nach den Marktregeln (Angebot und Nachfrage) die Löhne steigen, und die Renditen sinken. Das wollen diejenigen, die oben den Rahm abschöpfen, oder deren Interessenvertreter, natürlich nicht. Daher dümpeln die Reallöhne immer noch ungefähr auf dem Niveau von vor Corona herum.