Noch dazu scheint kaum noch Traffic über 3G zu laufen, daher ist es tatsächlich einfach nur noch ein Kostenfaktor. Den Stromverbrauch der Komponenten sollte man nicht unterschätzen.
Da hat VF ja auch Zahlen zu geliefert:
Nur 3% aller Kunden (alle "Partner" wie Lidl Connect, 1und1, usw. inklusive) im Vodafone-Netz nutzen noch 3G. Im 3G-Netz laufen noch 5% des Gesamtdatenverkehrs. So viel noch mal zum Thema: "Gaaaaanz viele Kunden können mangels passendem Endgerät kein LTE nutzen" ;). Man kann anhand der Zahlen auch abschätzen, wie viele Kunden wohl noch mit GSM-Gurken rumlaufen dürften: Wohl eher nicht mehr allzu viele (weshalb 5 MHz GSM 900 auch dicke ausreichen sollten) ;). Vorallem dann, wenn ab Sommer VoLTE für alle kommen soll, wie ja schon u. a. Teltarif zu entnehmen war. Wenn 3% der Nutzer im 2100er-Band bis Mitte 2021 1/3 (bei 20 MHz BB) bzw. 1/4 (bei 20 MHz BB) des dort zur Verfügung stehenden Spektrums belegen, dann ist das eigentlich immer noch viel zu viel. Angemessen wären gemäß dem Nutzeranteil eher etwa 0,5 MHz BB, wenn man auf 15 statt 14,85 MHz rechnet, sogar noch weniger (;)) :D.
Bzgl. GSM muss man allerdings anmerken, dass es ja eigentlich keine besonders attraktiven Angebote für nur-Telefonierer im VF-Netz mehr gibt. Somit sollte der GSM-Gurken-Anteil in den beiden anderen Netzen deutlich höher sein als bei VF :top:. So gibt es ja im DT-Netz z. B. bei Congstar Minutenpakete für wenige Euro im Prepaidbereich und bei TEF gibt es ja auch allerhand Angebote für diese Zielgruppe. VF adressiert diese Zielgruppe, meiner Meiung nach, schon seit Jahren nicht mehr und das vermutlich auch bewusst. Das Geschäft wird ja schließlich mit Datenpakten gemacht und nicht mit Minuten :D.
Mit 5 MHz BB für 3G ist jetzt bekanntermaßen [endlich] auch bei der Telekom ein gewisser Anreiz für 3G-Nutzer entstanden (überlastete 3G-Stationen mit durchaus unter 1 Mbit/s im Download :D), dass sie mit der Zeit gehen und endlich im Jahre 2010 ankommen ;).