Beiträge von userVF2k1

    Was will die Telekom (und auch Vodafone) mit den ganzen Frequenzen, die lassen doch eh nicht alle Kunden in das Netz, siehe LTE.
    Das hätte man als Auflage auch festlegen sollen.


    Eigentlich müsste Telefonica die meisten Blöcke bekommen, da die höchste Kundenzahl und der einzige Anbieter, der diskriminierungsfreien Netzzugang bietet.


    Den „diskriminierungsfreien“ Zugang müssen sie aber wegen Auflagen anbieten...

    Nochmal zur Klarstellung. Ich bekomme bestenfalls 2 Mbit/s. In der Innenstadt von Koblenz gehen trotz H+ oft noch nicht mal mehr WhatsApp Nachrichten durch. Sobald man Geschäfte betritt hat man nur noch Edge oder gar keinen Empfang mehr. Vor ein paar Monaten hatte man noch bis zu 5 Mbit/s. Es wird leider jeden Tag immer schlechter. 32 Mbits in D-Netz Qualität hatte ich noch nie mit UMTS.


    Die 32 Mbit/s sind ja auch der Maximalwert. In Hamburg und vielen anderen Städten liefert 3G auch nur noch solche Schrottdatenraten. Aktuell bekomme ich z. B. nur etwa 0,4 Mbit/s via 3G, weshalb ich echt froh darüber bin, dass ich LTE habe...


    Ohne 20 MHz bei 2100 MHz sähe das Vodafone-Netz auch nicht sonderlich gut aus...

    Nach einigen hier bricht das mobile Netz ja zusammen nach der Auktion, spätestens 2026. Wie wird sich der Stand den realistisch auswirken? Kann o2 denn ohne Deals dann überhaupt noch?


    Also bei LTE 1800, 2100 und 2600 kann man ja noch 4x4 MIMO aktivieren, was die Performance dann im besten Fall noch mal verdoppelt... Da ist noch Luft bei der Netzkapazität und dann hat Telefonica, wenn ich mich da richtig erinnere, noch 20 MHz für TDD bei 2600 MHz, was man dann für Beamforming nutzen könnte...

    Ich finde die Anzahl beeindruckend Netzausbau in Berlin


    Vodafone forciert den Mobilfunk-Ausbau in Berlin. Innerhalb der nächsten zwölf Monate wird der Telekommunikationskonzern weitere 432 LTE-Bauvorhaben in der Hauptstadt realisieren. Dazu wird Vodafone an 182 Standorten in Berlin komplett neue Mobilfunk-Stationen bauen und vorhandene Mobilfunk-Stationen erstmals mit LTE-Technik aufrüsten.


    https://www.presseportal.de/pm/43172/4293877


    Die CA-Upgrades dürften überwiegend Erweiterungen mit LTE 800/2600 sein. Selten auch mal LTE 1800, wenn man das vom bisherigen Ausbauschema in Berlin ausgehend betrachtet. Das Vodafone über fast 1.000 Basisstationen in Berlin verfügt war mir auch neu.


    Standorte welche bisher nicht über LTE verfügen dürften überwiegend GSM 900-only- (mangelhafte Anbindung[kein All-IP] und zu alte Antennen) bzw. 2G/3G-Standorte (alte BBU, mangelhafte Anbindung), wie bei mir in Hamburg, sein...


    Da hab ich auch was aus Niedersachsen zu bieten und sagen wir es mal so, wenn man sich die Bilder dieser "Bürgerversammlungen" so anguckt, dann sieht man da sehr viele mumifizierte Personen:


    https://www.kreiszeitung-woche…obilfunkstrahlung_a141944
    https://www.kreiszeitung-woche…nzept-als-loesung_a140825
    https://www.kreiszeitung-woche…fragen-sind-offen_a140279


    Was ich mich immer frage ist, wie Infrastruktur ohne Infrastruktur funktionieren soll :confused:

    Die Telekom hält es ähnlich wie mit den im Festnetz zwangskastrierten VDSL 25 Anschlüssen: Anstatt ratenadaptive Anschlüsse mit der maximalen Power zu schalten, wird die Geschwindigkeit künstlich gedrosselt, damit der dumme deutsche Michel sich nich beschwert, dass er keine 50 mbit/s erreicht.
    Im Mobilfunk gilt das gleiche. Hier hat aber auch die Politik einen nicht unbedeutenden Part, indem man technische Hintergründe aus Unwissenheit oder bewusst verschweigt und die Bürger mit ihrer Breitbandmessungs-App auf die Betreiber hetzt. Ich will gar nicht bestreiten, dass die App bei berechtigten Ansprüchen sinnvoll sein kann, aber dafür müsste man auch technische Hintergründe erklären. Zum Beispiel, dass Kabel- und Mobilfunkanschlüsse ein shared Medium sind oder DSL Geschwindigkeiten von der Dämpfung abhängen. Das ist jedenfalls der einfachste Weg und die Telekom spart sich einen nicht unerheblichen Aufwand im Support.


    Deshalb gewinnt bei der mobilen Breitbandmessung auch immer Telefonica, weil 21,6 Mbit/s nun mal einen deutlich niedrigeren Wert als 300/500 Mbit/s als Maximalgeschwindigkeit darstellt, aber die beiden anderen Netze prozentual vom Maximalwert eben langsamer aussehen, es aber in der Realität eben umgekehrt ist.