Beiträge von userVF2k1

    Die Telekom hat sich diese Strategie ja gelegt, auf 4G (+5G) und 2G zu setzen. Irgendwo muss man auch mal Komplexität und Kosten rausnehmen. In anderen Ländern war oder wird es 2G sein. In den kommenden Jahren wird die Telekom irgendwann ihr 4G Netz und ggf. VoLTE für alle Veträge und Discounter freigeben müssen. Erste Schritte sind ja schon gemacht, aber warum sollte man überschnell reagieren, wenns der Markt nicht braucht, fordert bzw. man den Aufpreis einstreichen kann? Bei Congstar geht es gegen Aufpreis, bei den eigenen Telekom Karten überall. Und dann fallen mir noch FC Bayern Mobil und Edeka ein.


    Das ist mir alles auch klar ;). Das ist aber eben auch eine Strategie um perfide Gewinnmaximierung zu betreiben. Edeka und FC Bayern Bayern Mobil sind exakte Kopien von original-Telekom Tarifen.


    Zitat von Goyale


    Wer nicht einmal die 10€ monatlich für 1,5GB DT LTE +100min übrig hat, der kann jederzeit ins Heino-Netz wechseln :top:.


    Der Standort in der Pampa im 300 Einwohner-Ort rechnet sich finanziell scheinbar nur dann, wenn viele Enwohner deshalb teurere Verträge mit LTE holen. Nur deshalb gibt es dort kein UMTS.


    Interessant wäre auch, was die Wettbewerber in dem Ort zu bieten haben...


    Das mit 3G habe ich genauso gesagt.


    Der Wettbewerb hat dort einen Balken GSM/LTE (outdoor) zu bieten oder outdoor löchriges 2G (Vodafone).


    TEF hat derzeit größenordnungsmäßig nur 22 oder 25% seiner Stationen mit Glasfaser angebunden. Das wurde mehrfach auf TT von vertrauenswürdigen Usern genannt. Das solltest Du eigentlich gelesen haben.


    Natürlich versucht TEF jedes kleine Extra an Glasfaseranbindung als Sensation zu verkaufen (bei Dir erfolgreich). Aber wenn TEF mal wieder tönt, in den nächsten Jahren mit Hilfe von Vorleister X 1500 Basisstationen an Glasfaser anzuschließen, sind das weniger als 10 weitere % mit Glasfaser, verteilt auf 3 oder 5 Jahre!
    Abgesehen davon ist es ein technisches Armutszeugnis für TEF, dass sie so gut wie alles zukaufen/mieten müssen, weil sie kaum etwas eigenes haben.


    DT hat größenordnungsmäßig 70% Glasfaser-Anbindung. Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.


    1. Telefonica war im August 2017 bei ca. 20%. Durch die Deals mit NGN (1.500), Telekom (5.000+) und GasLine (1.500) wären dann ca. 8.000 Standorte mehr mit Glasfaser angebunden und dann wurde ja auch noch die Kooperation mit Vodafone vereinbart, welche ja seit Mitte 2018 mindestens 100 Stationen neu ans Glasfasernetz gebracht hat (@Teltarif, falls ihr mitlest: Es wäre echt mal sehr interessant zu erfahren wie hoch die Quote bei Vodafone in % ist, was die Glasfaseranbindung von Basisstaionen betrifft und wie die gerade gennante kooperation voranschreitet. :D). Bei ca. 27.000 Basisstationen, wären dann im August 2017 ca. 5.400 mit Glasfaser angebunden gewesen. Wenn man die 100 aus der Kooperation mit Vodafone draufrechnet ca. 20,37%. Wenn die jetzt angkündigten Partnerschaften noch umgesetzt werden, dann wären ca. 13.500 Basisstationen "am Glas" und die Quote würde bei ca. 50% liegen. Damit wäre Vodafone mutmaßlich überholt (die liegen wohl in den 20er Prozentpunkten).


    2. Die Telekom liegt so bei mind. 80, eher ca. 81,5%, wenn ich das richtig erinnere ;). Mehr als 22.000 Standorte verfügen bereits über Glasfaser und Single-RAN und sind damit "5G-ready". 85% der Masten werden heute über Glasfaser angeschlossen.

    Warum soll das kein Ausbau sein. Es gibt GSM für Sprache und L900 und L800 für Daten. Warum soll die Telekom dort noch mehr machen im Moment
    UMTS in einer Region bauen die bis jetzt kaum GSM hatte. Das macht keiner mehr.



    Gruß
    Thomas


    Es geht darum, dass es für LTE 800, LTE 1800 und LTE 2600 eben keine Diensteanbieterverpflichtung gibt und diese für 3G bestehende hier eben wunderbar umgangen wird. Das ist aus meiner Sicht der eigentliche Grund dafür, dass kein 3G neu aufgebaut wird und das auch, wenn es die Technik könnte/kann.


    Man muss die Technik dafür nicht kaufen und betreiben. Wurde letztens in einem Telekom Netz Video erklärt.


    Das ist falsch. Die Technik ist eh schon vorhanden und bezahlt. Das einzige was da vielleicht noch eingespart werden kann ist das entsprechende Verbindungskabel und die Baseband


    So eine Liste lässt sich auch bei Vodafones LTE-Ausbau erstellen (Gibt es auch als Google-Drive). Bei der Telekom geht das nicht, da sich derzeit nicht feststellen lässt, welche LTE-Frequenz welche Sektornummer hat und es kann sein, dass mehrere eNBs an einem Standort funken (So läuft das bei VF und O2). Wenn der Single-RAN Rollout bei der Telekom abgeschlossen ist (so ab Anfang 2020) wird das besser möglich sein. (Das ist zumindest alles mein Kenntnisstand.)

    Zitat von Maxri


    Komplett neue Standorte werden wohl eher kein UMTS mehr bekommen mit dem neuen Light Ausbau. Spart schließlich auch Geld.


    Wo spart das jetzt Geld?

    Die Telekom baut auch weiterhin 3G aus, allerdings macht sich das in der Fläche natürlich kaum bemerktbar. So manch neuer Standort bekommt neben GSM und LTE dennoch UMTS.
    Am Beispiel von Kirchfarrnbach bspw. war UMTS geplant, aufgrund von Planungsänderungen wurde das dann wieder verworfen.


    Macht Vodafone manchmal auch so, nur ist das einfach kein echter "Ausbau"...

    Das ist doch nicht nur auf dem Land so. Hier in Rhein-Main gehen alle neuen Standorte nur noch mit LTE/GSM online. Da mein Auto nur UMTS/GSM kann, kann ich die immer größer werdenden Löcher gut mitverfolgen. Noch habe ich auf der Straße flächendeckend UMTS, aber teils mit Feldstärken knapp über der Grasnarbe. Es wird nicht mehr lange dauern, bis ich in bebauten Gebieten 2G im Display habe. Aber mein Navi verbraucht so ca. 20 MB im Monat für Verkehrsdaten. Da ist's egal.


    Ich weiß ;). Das macht Vodafone nicht anders. Das 3G-2100 MHz nicht aufschalten kann auch keine Kosten sparen, sondern tragt vielmehr zur perfiden Gewinnmaximierung der „D-Netz“ Netzbetreiber bei.

    Noch kein Kommentar zum neuesten Video? https://www.youtube.com/watch?v=7mY4Q9_iiLg


    Also wenn man schon Glasfaser und die Antennen (mit Feeder?) vorhanden hat, lohnt es sich für 300 Einwohner offenbar nicht RRUs für 3G/B1 zu installieren.


    3G fehlt doch nur deshalb, da die Leute LTE kaufen sollen und das garantiert teurer ist, als Ja! Mobil und Co. Unter dem Video ist das einem Kommentator aufgefallen: Kommentar von Telekom-Netz darauf

    Zitat

    GSM (2G) ist am Standort. Wer schnelle Datenübertragung nutzen will, muss sich LTE holen.

    Da ist die Telekom schön der eigentlichen Thematik ausgewichen. Sauber! ;) Die Telekom baut kein 3G mehr aus, weil dann ja jeder guten Datendurchsatz hätte und nur noch die Freaks sich für relativ gesalzene Preise LTE-Verträge holen würden...:D

    Dann sollte jeder mit schlechter Mobilfunkversorgung langsam anfangen Daten zu erfassen. Ich bin gerade dabei die mir bekannten Funklöcher / GSM-Only Zonen zu erfassen.


    Bei mir in Hamburg habe ich immer 4G von der Abdeckung her. Schlimmstenfalls mal 3G (sehr selten, so einmal alle 2 Monate). BTW: In Hamburg hat Vodafone laut Chip das beste Netz.

    Ich? Ich schreibe die Wahrheit. ;) Dass die niemand hören will, ist mir schon klar aber dafür kann ich nichts.


    Das sagt so ein Orang-Wutan (sitzt im Weißen Haus) auch immer, dass er „die Wahrheit“ verkündet. Seine Wähler wählen ihn ja nicht, weil er Republikaner wäre, sondern da er ihr „Erlöser ist“. Wirklich traurig! :(