Im Interview wird ja gesagt, dass die "weißen Flecken" nicht ohne staatliche Hilfen erschließbar sind. Das könnte man bei der Verwendung der Auktionserlöse mal berücksichtigen...
1. Die Anbieter vedienen Milliarden mit Mobilfunk und sind nicht kurz vor der Pleite.
2. Mobilfunk ist eine Mischkalkulation und das nicht nur beim Thema Auslastung. Dazu will ich als Stadtmensch doch auch auf dem Land Empfang. In den ländlichen Regionen sind doch laut den Anbietern eh kaum Menschen. Man könnte doch einfach via Single-RAN auf LTE 900 gehen? Oder wollen die Anbieter nur vertuschen, dass ihnen die Anbindung und die Masten dort fehlen? Einmal den Richtfunk tauschen, kann ja nicht so schwer sein. Es ist ja auch extrem einfach, gar nicht zu bauen und dann nach dem Staat zu rufen. Darauf warten die! Wieso sollte der Steuerzahler den Mobilfunkkonzernen die Kohle doppelt reinschieben?
3. Wenn die ländlichen Gebiete doch angeblich nicht rentabel sein sollen, warum gibt es dann selbst in Großstädten wie Hamburg und Berlin Flecken, welche bis heute nur max. 2G oder 3G/DC-HSPA+ haben und an denen beim Thema Speed nichts geht?
4. Wenn die Verpflichtungen, welche die Anbieter eingegangen sind, doch jetzt plötzlich angeblich nicht ohne Staatsgeld erfüllbar sind, wieso lässt man dann nicht jemanden ran, welcher meint es besser zu können? Zufällig weil das Dupol/Oligopol so bequem ist?