Beiträge von userVF2k1

    Standortdaten aller Mobilfunkstandorte eines Anbieters + Geschätzte Reichweite nach Frequenz + Meldedaten der Bevölkerung, welche die BNETZA als Behörde eh bekommt = ungefähre Abschätzung der Erfüllung/nicht Erfüllung der Versorgungsauflagen. Der eigentlich Witz ist, dass diese 98% Bevölkerungsabdeckungsauflage bis 2020, von der Auktion 2015 stammt und an den Erwerb der 700 MHz/Band 28 Frequenzen gekoppelt war. Wer diese Frequenz nicht hat, der muss auch diese 98% Auflage nicht erfüllen. (Wenn ich das alles richtig erinnere)


    So einen Prepaid-Tarif gibt es von Vodafone : Webssesion 5 GB LTE Max für 28 Tage 34,99€.


    Oder via Vodafone Callya Flex (Prepaid) mit App-Zwang 1,75 GB für 9,99 und je weitere 1,75 GB 4,99€ (Alles pro 28 Tage).


    Bei der Telekom erreichst du das maximal mit der Allnet Flat bei Prepaid mit 3 GB LTE Max für 28 Tage und 24,99€, sowie Speedon mit 2,5 GB für 19,99€. Das wären dann knapp 45€ für 5,5 GB pro 28 Tage.


    Bei deinen Anforderungen wird es nicht günstig. Da würde ich persönlich einen Vertrag präferieren.


    Wenn es nicht so extrem teuer werden soll, dann gäbe es bei Congstar monatlich kündbar für 30 € 10 GB LTE mit bis zu 50 Mbit/s im Down- und bis zu 25 Mbit/s im Upload.
    Das ist dann zwar kein LTE Max, allerdings nutzt du damit zum Beispiel automatisch CA, 256/64 QAM oder 4X4 MIMO, wenn an deinem Standort verfügbar. Die Datenrate ist nur etwas gedrosselt und dein Vertrag wäre gegeenüber den Direkt-Kunden depriorisiert.


    Nach Verbrauch des inkludierten Datenvolumens wird in allen von mir genannten Tarifen (mit Ausnahme des Websessionstarifs) auf max. 32 Kbit/s im Download gedrosselt. Im Upload je anch Anbieter auf 32 bzw. 16 Kbit/s.


    Wozu brauchst du eigentlich bei 5 GB Datenvolumen unbedingt „LTE Max.“?

    Durch welche Maßnahmen wird die höhere spektrale Effizienz bei 5G auf den bisherigen Frequenzen der älteren Technologien erreicht?


    Bisher hat man die Modulation verändert, was aber nur in der Sendernähe zu höheren bitraten führte. Und Carrier Aggregation mit MIMO und Beam Steering. Diese werden schon bei 4G eingesetzt. Was gibt es also bei 5G Neues, das auf den bisherigen Frequenzen höhere Bitraten ohne Forderung nach mehr CNR bringt und somit auch etwas weiter weg vom Sender Vorteile bringen wird?


    Massive MIMO also zig Antennen mehr als heute werden für große Bandbreitensprünge sorgen. Die Telekom spricht von 128 Antennen. Das Hauptproblem für 5G bleibt und zwar egal wieviel Bandbreite noch versprochen wird: Wieso sollen Provatkunden der Industrie „ihr“ Netz finanzieren? Ja, 5G sorgt für einen Bandbreitensprung, aber die größte Verbesserung um welche es hinter den Kulissen geht, ist die verbesserte Latenzzeit (Stichwort Autonomes Fahren). Auch mit 4G kann man theoretisch 1,2 oder 2 Gbit/s erreichen. Das Spektrum wäre da. Dafür wären nur 4-5CA oder mehr, 256\64 QAM und 4X4 MIMO erforderlich. Für den besseren Ping können LTE-Advanced, Glasfaser sorgen und große Rechenzentren in der Nähe des Kunden sorgen. Das verbessert die Latenz im Vergleich zu „normalem“ LTE schon erheblich. Wozu also 5G, was den Ping angeht? Eigentlich nur für Industrieanwendungen.


    ———
    Gedankenspiel:
    Bei allen Frequenzen (3,5 GHz nicht miteingerechnet) wären heute bei 4X4 MIMO, CA, 256-QAM im Download folgende Datenraten möglich (Glasfaser und Rechenzentren und entsprechende CA-Endgeräte vorrausgesetzt): Vodafone (135 MHz Spektrum für den Download und 90 MHz für den Upload) könnte bei allem was geht, derzeit 2,5 Gbit/s LTE im Download anbieten. Dafür notwendig wäre 9CA und es wäre theoretisch schon heute möglich.

    Die Bundesnetzagentur will (mit Rückendeckung der Politik) explizit keine Drittanbieterpflicht einführen. Ich gehe u.a. deshalb stark davon aus das mit der UMTS Abschaltung 5G das neue Alleinstellungsmerkmal der "Premium"-Tarife sein wird.


    Und sollte es 5G nicht das neue Alleinstellungsmerkmal werden, wird man bei der Telekom und Vodafone ein anderes finden. Irgendwie muss die Telekom es ja rechtfertigen das ein hauseigner Vertrag doppelt so viel kostet wie der Discounter.


    Du hast sicher auch eine Quelle, für die Behauptung deines ersten Satzes? Komisch ist ja, dass ich das gelesen habe (Quelle: https://www.golem.de/news/mobilfunk-...08-136181.html ).


    Die Bundesnetzagentur ist gegen National Roaming und im Prinzip auch gegen ein viertes Netz (Das Kartellamt ist dafür). Die BNETZA ist allerdings für eine Diensteanbieterverpflichtung. Das heißt, dass z.B. Freenet Zugang zu 5G hätte und ebenso 1&1 (Entsprechende Vereinbarungen unter den Firmen vorausgesetzt).


    Ich halte es auch für wahrscheinlich, dass 1&1 in absehbarer Zeit das Telekom Netz vermarkten könnte. Die Kooperation bei Glasfaser mit der Telekom ist der Fuß zwischen Tür und Angel.
    ——————————
    Gedankenspiel von mir:


    Sollte ein „Drittanbieter“ mit allen drei oder vielleicht dann auch vier Netzbetreibern entsprechende Verträge zum 5G-Netz haben, dann könnte es National Roaming durch die Hintertür geben. Da wo es TEF, bzw. den dann billigsten Betreiber gibt, könnte das Endgerät automatisch das Netz dieses Betreibers auswählen und als Fallback gingen dann auch Telekom oder Vodafone. Die Kalkulation eines solchen Anbieters müsste sich dann natürlich an der Mitte zwischen den Preisen der 2 teuersten Anbieter orrientieren. Dann würde sich das meiner Ansicht nach rechnen. Gerade bei IOT könnte man da sicherlich ein gutes Geschäftsmodell entwickeln.


    In der Praxis bieten dann die D1 Discountern (ja, Penny) dann eine Datengeschwindigkeit wie vor 15 Jahren. Wenn UMTS (was jetzt schon sehr (!) lückenhaft ist) abgeschaltet wird, steht nur noch EDGE zur Verfügung. Ohne nötige Zulassung zum LTE Netz werden diese "Angebote" ohne Nutzer sein.


    Wenn UMTS/3G abgeschaltet wird, dann kommt 4G|LTE für alle. Bei 5G will die BNETZA auch Drittanbieter auf die Netze lassen. Die Strategie der Netzbetreiber hat sich schon heute nicht ausgezahlt, wenn man sich die Kundenzahlen der Drittanbieter anguckt...

    Krass, dass die Telekom jetzt auch agressiv damit auf den Markt geht. Wobei congstar mit 10 GB für 25€ ja auch ne Hausnummer ist. Leider ohne LTE.


    Die Telekom bereitet ja derzeit die 3G Abschaltung durch die Netzmodernisierung auf Single-RAN vor. Da ist es sehr klug die Kunden schon mal unauffällig auf 4G/LTE umzuswitchen. Im Idealfall zahlt der Kunde hinterher mehr als vorher. Die Speed Option (LTE Freischaltung mit 50/25 Mbit/s) hat garantiert auch deshalb die Möglichkeit der monatlichen Kündigung.

    Meine Beobachtungen vom 23.08.2018:


    An der eNB 21397 waren heute wieder Techniker zugange, das spricht für die baldige Aufschaltung von LTE 1800 + LTE 2100.-> Hat LTE 1800 + LTE 2100 seit Mitte September 2018 (07.10.2018).


    Das wird wahrscheinlich die selbe Konfiguration wie bei der eNB 21202. Ich habe übrigens mal genau hingeguckt: Alle 6 Antennen sind verkabelt. Das spricht für mich dafür, dass es 6 Sektoren gibt.


    eNB 24621: LTE 800 + LTE 2100 mit 2CA. Download: 10,5- 19,5 Mbit/s und Upload: 19,5-23,7 Mbit/s (4x Test via Speedtest.net).


    eNB 21202: LTE 800 (10) + LTE 1800 (20) + LTE 2100 (5) mit 3CA. Download: 41,2 Mbit/s bis etwa 90 Mbit/s und Upload: 27,2 bis etwa 43 Mbit/s (5x Test via Speedtest.net App)


    ——————
    Die eNB 203184 werde ich mal bei Gelegenheit suchen. Die steht wahrscheinlich an der Beethovenstraße. Da war Anfang Juli mal ein Techniker auf dem Dach und war am Richtfunk zugange. Das wäre eine von 2 Stationen, welche da passen könnten. Da sind auch mind. 2 Betreiber drauf. Sonst könnte es halt noch die Adresse Beethovenstraße 32-34 laut Google sein. Da ist ein Mast mit 3 Sektoren drauf. Ist mir gerade eben durch die EMF Datenbank aufgefallen. Beide Stationen haben STOBs von 2015.


    /Edit vom 26.08.: Habe sie vorhin nicht finden können.
    ———————
    Kann es sein, dass Vodafone für LTE 2100 keine neue STOB braucht? Fast alle Stationen aus meiner Liste hier haben alte STOBs. Es sei denn, die Antennen wurden neu montiert.


    /Edit: Vodafone hat Hamburg etwas über 300 Standorte (Quelle: https://www.vodafone.de/featured/dig...odernisierung/). Da ist man doch schon ganz gut dabei. In dem Featured-Artikel steht auch, dass die Netzmoderniserung damals 3 Monate in Hamburg gedauert hat.


    Fazit: Der LTE 2100 Ausbau in Hamburg ist endlich in Rollen gekommen. Bravo :D.

    Soweit ich das sehe, wurde die endgültige Entscheidung am 01.09.2016 bekanntgegeben. Mein Vertrag wurde ca. Mitte August 2017 zum 01.09.2017 abgeschlossen, also ca. ein Jahr nach der Entscheidung.Dementsprechend läuft die Mindestvertragslaufzeit jetzt auch noch ca. ein Jahr.


    Ich habe VF jetzt angeboten mir den Schaden zu ersetzen, den ich durch den teureren Vertrag von EWE TEL für die Restlaufzeit erleide. Bisher habe ich noch keine Antwort.


    Ich glaube du hast juristisch gesehen gute Chancen.