Das ist gegenueber GSMonly aber dann eher ein "Luxusproblem"
Das ist aber ein Problem, denn angenommen, dass alle Technologien sehr stark ausgelastet werden (256-QAM Down- und 64-QAM Upload nicht berücksichtigt) und davon ist zum Beispiel bei der eNB 21397 auszugehen (Bahnhof, Züge, Schule (1500 Schüler) + Teile des Stadtparks und dazu noch eines der wohlhabenden Viertel Hamburgs stellen den Versorgungsbereich da. Das kann man leicht ergoogeln), dann bräuchte man bei 2G, 3G (10 MHz) + LTE 800 + LTE 1800 + LTE 2100 (5 MHz) x 6 Sektoren (hab mal durchgezählt) ganz locker bei voller Last: 1,2 Gbit/s für LTE 1800 + 600 Mbit/s für LTE 800 + 300 Mbit/s für LTE 2100 + 287,4 Mbit/s für 3G und großzügig geschätzt 5-10 Mbit/s für 2G (Keine Ahnung was das braucht, war mir jetzt zu kompliziert das noch genau mitzurechen). Macht in der Summe etwa 2,397 Gbit/s. Da macht Glasfaser aus meiner Sicht dann irgendwie schon Sinn. Vorallem weil die Auslastung ja nicht sinken sondern logischerweise steigen wird.
Tarife wie der Red XL lassen grüßen.
Ich weiß übrigens, dass die Geschichte mit dem Tausch der Antennen in Hamburg damit zusammenhängt, dass die Antennen kein 1800 MHz können und deshalb für LTE 1800 jedes Mal ein kompletter Tausch erforderlich ist. Was mich erstaunt hat, weil ich dachte, dass Vodafone ein großes GSM 1800 Netz gehabt hätte.
Interessant ist außerdem, dass selbst die neuen Antennen das Band 28 (700 MHz) und Band 32 (1500 MHz) nicht beherrschen. Von den wahrscheinlichen 5G-Frequenzen mal ganz zu schweigen. Meiner Ansicht nach macht das wirtschaftlich gesehen keinen Sinn und danach scheint Vodafone ja zu handeln. Anders gesagt heißt das, dass für 5G wieder wirklich alles umgebaut werden muss. Die Telekom verbaut doch jetzt Antennen mit allem. Wieso macht Vodafone das nicht?
Da ist TEF ja klar im Vorteil. In Hamburg rüsten sie scheinbar eine 1800 GSM auf LTE 1800 nach der anderen um.
Ich halte das Handeln von Vodafone für sehr kurzsichtig. Es ist aber gut das überhaupt etwas passiert.
[USER="220993"]42407[/USER] Die Frage ist aber, was der Preis für 10 MHz LTE 2100 wäre. Letzendlich müsste der Preis pro GB sinken und das hätte dann eine höhere Auslastung, als 10 MHz LTE 800 + LTE 2100 10/15 MHz aushält, zur Folge. Am Ende wird keiner hurra schreien. Das ist meine Befürchtung dabei und es mag sein, dass die Telekom dazu in der Lage ist einen kompletten/großen 3G-Shutdown durchzuführen, aber Vodafone fehlt großflächig LTE 1800 und das selbst in Millionenstädten.
Was ich gerne mal wissen würde: Wieso hat man bei der Netzmoderniserung (Project Spring) nicht direkt LTE 2600/Band 7 bzw, LTE 1800/Band 3 fähige Antennen großflächig an neuralgischen Punkten in Großstädten mitverbaut und gleich noch in die STOBs die MB_2100 mit reingeschrieben?
Ich habe bei Vodafone.com Dokumente für Investoren gefunden, welche LTE 2100 schon im Jahre 2013/2014 für ab letztem Jahr ankündigten. Warum so kurzsichtig? Da finde ich die Telekom irgendwie cleverer. Die sind zwar ein Beamtenladen, aber sowas bekommen die auf die Kette.
Meine Schlussfolgerung aus der Sache mit 700 Mhz/Band 28 ist, dass es für LTE nie kommen wird. Wenn man es jetzt bei Komplettumbauten in der zweitgrößten Stadt Deutschlands nicht baut, wo dann und wann? Die kommen garantiert für 5G wieder. Ich weiß sowieso nicht wo man sonst ein niederiges Band fürs Land für 5G herbekommen will. Von der nächsten Auktion garantiert nicht. 700 MHz bei Vodafone = 5G ist meine Vermutung.
/Edit: Wenn ich Vodafone wäre, dann würde ich überall wo ich 3G Antennen habe, aber bisher kein 3G gesendet habe zack 15 MHz aufschalten und mit LTE 800 via LTE-A nutzen. Denn 187,5 Mbit/s können eine Hausnummer sein. Das schlägt in vielen Gebieten die Telekom. Ich sage nur Band 3 Wüsten.