An so sonnigen Tagen wie heute spinne ich wieder herum ob ich mein BKW um einen Speicher erweitern sollte.
Überlegung 1:
PV Modul per Laderegler an Akku und Wechselrichter parallel dran, siehe https://greenakku.de/download/…plan_300Wp_-_Liontron.pdf
Den Akku so auslegen, dass der Tageertrag gespeichert und Abends/Nachts (über im Wechselrichter kostant eingestellte Ausgangsleistung) abgegeben wird.
Der höchste Wert, den mein Panel erreicht hat, waren 1,9 kWh an einem Tag.
An den meisten Tagen wäre so ein Akku allerdings total überdimensioniert, außerdem würde ich lieber gerne den Überschuss speichern und nicht immer den Akku laden um ihn nachts zu entladen.
Überlegung 2:
Akku kleiner auslegen (1,28kW Akku für ~200€) und per steuerbarem Relais erst bei Überschuss x verbinden.
Der Victron Laderegler funktioniert wohl auch ohne Akku und würde dann solange kein Überschuss entsteht einfach die eingestellte Ladespannung halten siehe Youtube
Parallel würde ich mich mit Nullpunkteinspeisung befassen.
D.h. anhand des gemessenen Wertes am Zähler dem Wechselrichter immer so einstellen, dass er genau das einspeist was auch benötigt wird, damit dann auch etwas zum Akku Laden über bleibt.
Dafür hätte ich schon alles, Leistung am Zähler wird in Echtzeit übetragen, Hoymiles Wechselrichter ist per AHOY-DTU verbunden und drosselbar, Home Assistant läuft.
Insgesamt müsste ich also 300€ in die Hand nehmen.
Wenn der Akku tatsächlich 6000 Ladezyklen überlebt, und ich Netto vllt 1 kWh rausbekomme, wären das bei 30ct/kWh 1800€, würde sich also bezahlt machen.
Jetzt kommt das ABER.
In diesem Jahr habe ich bislang 20kWh eingespeist, sagen wir mal es werden 50 kWh bis Jahresende, also 15€ die ich "verschenkt" habe.
Macht also keinen Sinn.