Ich hoffe ich darf ich auch einen O2 DSL Tarif ansprechen:
Bis vor zwei Tagen hatte ich einen älteren O2 DSL Vertrag. Die genaue Bezeichnung von dem Tarif weiß ich jetzt gar nicht. Eigentlich war es ein DSL 16.000 Vertrag mit der Speed Option (DSL 50.000) für 34,99 Euro im Monat. Dazu habe ich durch einen O2 Mobilfunkvertrag noch 10 Kombirabatt, wodurch ich für den 50.000er DSL Tarif die letzten zweieinhalb Jahre nur 24,99 Euro bezahlt habe. Der O2 DSL Vertrag hatte keine Laufzeit und war monatlich kündbar.
Nun hat mir O2 den o2 DSL All-in M (DSL 50.000) Vertrag angeboten für den ich bei einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten die nächsten 24 Monate nur 24,99 Euro minus 10 Euro Kombirabatt, also 14,99 Euro zahlen soll. Nach den 24 Monaten zahle ich dann mit dem Kombirabatt 19,99 Euro. Soweit alles OK.
Nun kommt meine eigentliche Frage: Als O2 vor einigen Jahren die O2 DSL Fair-Use-Mechanik/Fair-Use-Policy eingeführt hatte, war ich froh einen alten O2 DSL Vertrag zu besitzen, der von der Fair-Use-Policy nicht betroffen war. Nun hat O2 ja im Sommer 2018 die DSL Fair-Use-Mechanik abgeschafft. Diese möchte ich auch auf keinen Fall jemals bekommen. Dann würde ich lieber meinen alten Vertrag behalten.
Nun hat mir die Dame bei der O2 Vertragsverlängerung Hotline am Telefon gesagt, dass ich bei O2 noch in einer anderen/älteren Datenbank geführt werde, weil mein O2 DSL Vertrag noch aus alten Alice Zeiten stammt. Die Altkunden werden zwar aktuell alle in eine neue/gemeinsame Datenbank übertragen, ich war jetzt aktuell aber noch nicht dabei. Aufgrund dieser Umstände bekomme ich auch nicht den aktuell von O2 beworbenen O2 my Home M DSL Vertrag, sondern den o2 DSL All-in M Vertrag. Ich würde dann von O2 in den nächsten Tagen ein schriftliche Austragsbestätigung bekommen, in der aufgeführt wird, dass mein neuer O2 DSL All-in M Vertrag die O2 Fair-Use-Mechanik enthalten würde! Dies wäre aber falsch und ich sollte diese schriftliche Auftragsbestätigung einfach ignorieren. Meiner Meinung nach sollte O2 aber in der Lage sein, mir eine richtige Auftragsbestätigung zukommen zu lassen, in der die genauen Vertragsbedingungen aufgeführt sind. Welcher Kunde akzeptiert eine schriftliche Auftragsbestätigung zu einem Vertrag mit schlechteren Leistungen und lässt sich dann mündlich zusichern, dass die Auftragsbestätigung falsch ist? Die Dame bei der O2 Vertragsverlängerung teilte mir dazu mit, dass man das im System nicht anders realisieren könne.
In einer E-Mail von O2 die ich schon als Bestätigung bekommen habe steht folgendes:
Die Fair-Use-Mechanik für Ihr Produkt o2 DSL All-in M ist dauerhaft deaktiviert und Sie können ohne Datenbegrenzung surfen. Als Tarifbestandteil finden Sie die Fair-Use-Mechanik weiterhin in Ihrer Auftragsbestätigung aufgeführt. Dies hat jedoch keine Auswirkungen für Sie.
Jetzt überlege ich ob ich dem neuen O2 DSL All-in M Vertrag widersprechen soll. Die Fair-Use-Mechanik möchte ich auf gar keinen Fall im meinen DSL Vertrag haben.
Hat jemand Erfahrung damit? Warum ist das bei O2 immer so ein durcheinander?