Beiträge von STE92

    Man geht bei solchen Standorten nicht unbedingt an die oberen Plattformen mit Mobilfunk. Zum Beispiel sind die Mobilfunkantennen vom Fernmeldeturm Schwerte auf einer Höhe 30-50m + natürlich die Anhöhe. Umliegend gibt es aber auch zu versorgenden Wohngebiete ihttps://de.m.wikipedia.org/wiki/Fernmeldeturm_Schwerte


    Dort sind Telekom, VF und o2 vertreten und nicht mit wenig Frequenzen. VF sogar noch mit N78, o2 hat B7 noch beantragt

    Schaut man sich die EMF-Karte in dem Bereich an, sind doch andere Gründe viel wahrscheinlicher:


    Der Standort auf dem Krankenhaus: ist eine Mess-Stob (kein Wattwächter) aus 2018, keiner der Netzbetreiber hat exorbitant viele Frequenzen laufen -> könnte also sein, dass der Standort funktechnisch ausgereizt ist.


    Westlich davon der o2/VF geteilte Standort mit einer Stob aus 2012, so alte Stobs in einer Stadt wie Köln, sicherlich auch eher ungewollt (Statik, Vermieter?). Dann nördlich Telekomstandort mit Stob von 2018, auch eher untypisch.

    In der Stadt gibt es quasi überall Leerrohre und Schächte, da muss in der Regel nicht gebuddelt werden. Ganz im Gegensatz dazu im Wald oder auf dem Land.

    Achso, deshalb sehe ich hier im Ruhrgebiet derzeitig so viele Arbeiten zum Glasfaserausbau (auch für Mobilfunkstandorte) und die Baustellenkarte der Stadt ist voll ^^ zu einem Standort von Vantage wurde erst vor wenigen Monaten gebuddelt für VF. Jetzt erschließt 1&1 den Standort und buddelt wieder.

    Nur wie man diesen Standort anbinden möchte frag ich mich noch, dort wohnen keine 200 Einwohner.

    Und ich frage mich was die Anzahl der Einwohner mit der Anbindung zu tun hat ^^ 1&1 hat ein großes Glasfasernetz und es gibt auch noch viel ländlichere Standorte wo 1&1 sich auf Standorte einmietet. Da wird man wohl in einem gesetzten Kostenrahmen eine Anbindung per Glasfaser realisieren können. Ist vielleicht sogar günstiger einen Turm anzubinden als in der Stadt Bürgersteige loszunehmen und ein Dachstandort zu erschließen.

    Klar kann man machen, sehe ich nur irgendwie den Sinn nicht, eine Firma zu beauftragen die dann einen Vertrag mit einer anderen Firma abschließt nur damit ich dann letztendlich meine Antennen dort anbringen darf.


    Bin mir auch gar nicht sicher ob American bzw Vantage Towers überhaupt Verträge mit anderen Standort Eigentümer abschließt oder ob nur eigene Standorte vermarktet werden.

    Gibt ja genügend Generalunternehmer in dem Bereich, die unterschiedlichsten Konstellationwn akquirieren. Die gftd wäre auch so eine Gesellschaft, die für 1&1 tätig ist.


    https://unternehmen.1und1.de/c…fuer-das-11-mobilfunknetz

    Vodafone hat hier viele Standorte mit Band 1, 3 und 20.

    Wird man da dann nur n3 im SA Betrieb aufschalten oder auch gleich n28 für die Reichweite?

    Ich meine o2 hat hier ja auch reihenweise LTE Band 8 aufgeschaltet ohne großen Aufwand zu betreiben

    Dafür müsste an den Standorten die entsprechende Frequenz beantragt sein und auch vor Ort ausgebaut sein.


    Bei o2 ist das an SRAN Standorten mit G09 schnell möglich gewesen, weil Frequenz bereits im Einsatz war.

    STE92 , die 4 Standorte welche den "feldtheoretischen" Eintrag in meiner Nähe haben, sind alle von Vodafone! Vorgestern wurde dem nächsten Standort von D2 in 99518 Bad Sulza (Stob 891005 ) seiner normalen Angaben beraubt. Der steht schon ewig auf einem Privathaus und hat einen Omni -Strahler (GSM 900) und eine Antenne (LTE 800,1800+2100 ) Richtung Stadt, nix mit N 78.

    Zufällig sind es alle uralte Standorte von Vodafone mit normalen Sicherheitsabständen, ohne N78 und auch ist kein Krankenhaus/Schule in der Nähe!Es muß also einen anderen Grund haben,denn

    neue und neu ausgebaute Sender von D1 und O² mit 5G haben alle die "normale" Stob.

    Schönes WE8) -- MfG Hempe

    Wie oft denn noch, liest du auch was ich schreibe?


    1. Wenn eine Stob aktualisiert wird, ist das in den wenigsten Fällen bereits physisch vor Ort gebaut. Das ist also vollkommen irrelevant was da momentan vor Ort zu sehen ist. Vodafone kann also durchaus N78 beantragt haben...

    2. Um das herauszufinden, muss du halt die Stob anfragen!

    Warum wurden sie nun so gekennzeichnet....

    Genau das steht doch in dem Dokument drin:

    Früher war die BNetzA bei einigen Standorten gezwungen vor Ort hinzufahren, zu messen und erst nach positiver Abnahme durfte ein Standort dauerhaft in Betrieb genommen werden bzw. neue Bänder in Betrieb genommen werden. Solche Standorte sind typischerweise Dachstandorte, wo der Abstand zu bewohnten Räumlichkeiten (Wohnung/Krankenhaus usw. ) entsprechend gering sein kann. Da gab es dann früher schon Standortbescheinigungen, die entsprechend gekennzeichnet waren und keine Einträge in der Karte sichtbar waren (anfragen kann man die trotzdem).


    Mit N78 wären diese Messungen sehr oft an solchen Dachstandorten notwendig, sodass man auch aufgrund der Komplexität nun ein feldtheoretisches Berechnungsverfahren hat und die Stobs erteilt. In den Stobs stehen dann auch keine Sicherheitsabstände mehr drin. (Man kann sie nämlich auch anfragen).

    Bei einem solchen feldtheoretischen Hinweis in der Karte ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass N78 beantragt ist/wurde (kenne bisher nur eine Stob auf einem Krankenhaus wo es nicht der Fall ist, aber ansonsten alle anderen Bänder drin sind).

    Und was in der Standortbescheinigung drin steht, muss ja noch nicht ausgebaut sein! Wenn deine beiden Standorte plötzlich einen solchen Hinweis haben, könntest du die Stob mal anfragen...