Beiträge von STE92

    Du wirst es nicht glauben, dieser ganze Thread und dieses ganze Forum macht den Ausbau nicht besser/schneller/whatever. Hier geht es doch einfach darum, den Ausbau ein bisschen zu dokumentieren und (vielleicht auch kritisch) zu verfolgen. Dabei sollten nicht nur positive Stimmen erlaubt sein, sonst kann ich auch TEF Pressemeldungen lesen.

    Der Ausbau wird hier schon länger nur noch spärlich dokumentiert und ist keine wirkliche Anlaufstelle mehr, um sich darüber zu informieren. Kritik darf geäußert werden, aber Aussagen wie: es findet kaum ein B20 Ausbau statt, in Region xyz passiert nichts, kann getrost überlesen werden, weil davon wenig mit der Realität/mit der Datenlage übereinstimmt.

    Also heißt es bei O2 wie immer (Jahre) warten auf Besserung.


    O2 hat da keine Glasfaser. Gibt da weit und breit keine Glasfasertrasse. Also wird die RiFu Anlage für die Anbindung genutzt.

    o2 braucht dort auch keine Glasfaser. Es gibt diverse Abkommen mit GF-Anbietern, die jetzt nach und nach umgesetzt werden. Und auch wenn es bei einer RF-Anbindung bleibt, kann die Anbindung verbessert werden (z.B. der Anbindungspunkt per Glasfaser angeschlossen werden)

    Wisst ihr warum O2 an einigen Standorten 2100 MHz weiterhin für 3G nutzt, obwohl bei benachbarten Standorten 2100 MHz schon lange für LTE genutzt werden?


    Die entsprechende Station hat 800 (10 MHz) MHz LTE, 1800 MHz (15 MHz) MHz LTE. Weitere 10 MHz an LTE Spektrum wären wünschenswert, da die Station besonders zu Stoßzeiten sehr gerne mal in die Knie geht.


    Übrigens wurden hier um 2017 herum auch nur die Mobilfunkantennen getauscht. Bei der Richtfunkverbindung ist die gleiche, alte gammelige Schüssel geblieben. Die Stationen mit 2100 MHz LTE wurden übrigens im gleichen Zeitraum umgebaut.

    Wenn o2 an einigen Standorten 2100 MHz für 4G nutzt, läuft dort im Normalfall/zum Großteil auch noch 3G.
    Warum jetzt einige LTE-Standorte mit 3G über 2100 MHz 4G erhalten haben und andere nicht, ist mir unklar. Vermutlich konzentriert o2 sich momentan darauf, Standorte ohne LTE umzurüsten, denn eine solche Umstellung an einem Standort frisst Kapazitäten (Techniker usw.) . Ich gehe aber davon aus, dass auch hier bald wieder etwas passiert, hier und da habe ich das auch schon wieder gesehen.
    Bezüglich Richtfunk: Das Aussehen einer Schüssel ist nichts aussagekräftig. Die sagt nichtmals sicher aus, ob diese für die LTE-Anbindung zuständig ist oder aber nur andere Standorte anbindet. Aber Arbeiten am Richtfunk oder Anbindungen laufen oft unabhängig (zeitlich, andere Techniker usw.) von sonstigen Arbeiten, der ein oder andere Standort wartet z.B. nicht auf eine RF-Erneuerung sondern auf den Glasfaser-Anschluss

    B3 wäre Quatsch gewesen, vor allem wenn es nur einen Sektor mit B3 gibt.

    Aber man könnte ja auch die Antennen tauschen um vernünftig B20 bereitzustellen aber scheinbar aus Zeitdruck nicht mehr möglich oder gibt die Stob nichts anderes her? Ich glaube die war sogar relativ frisch gewesen

    Falls die Stob recht neu ist, kann das auch ein vorübergehender Zustand sein und der Vollumbau folgt. Es gibt schon den ein oder anderen Standort, an dem in diesem Jahr schnell über eine Frequenz LTE bereitgestellt wurde und dann für mehr umgebaut wurde.

    Ich lebe in einer Ecke, wo noch massiv 4G-Aufrüstungen auf Bestandsantennen durchgeführt werden, um die Mindestanforderungen der BNetzA zu erfüllen und Strafen abzuwenden. In der Region ist der 5G-Aubau von TEF ungefähr so weit weg wie der Mond bei der Kenedy-Rede vom 25. Mai 1961. Von daher mache ich mir darüber zur Zeit genau gar keine Gedanken.

    Der Bestandsantenne ist es übrigens vollkommen egal, ob über die Frequenz 3G/4G/5G(DSS) läuft, wenn diese für die entsprechende Frequenz ausgelegt ist. Oder hat DT etwa alle Antennen für N1 getauscht :D

    Und der Begriff Pandemie: eine Pandemie müsste ich sofort erkennen, wenn ich vor sie Haustür gehe. Da ist aber alles normal, und im Krankenhaus auch. Das sind einfach Fakten! Und die alten Leute waren immer schon diejenigen, die an Erkältungen und Atemwegserkrankungen gestorben sind, die für junge Leute ein Witz sind. Das war in jeder Grippephase so. Ich sehe hier jetzt keinen Unterschied, da wir keine Übersterblichkeit haben.

    Wer kennt es nicht, bei der alljährlichen Grippesaison nimmt Deutschland intensivmedizinische Patienten aus EU Nachbarländern auf, weil deren Kapazitäten nicht ausreichen :rolleyes:

    Hast du schon mal mit Angestellten aus dem Krankenhaus, insbesondere von Intensivstationen gesprochen, die Covid19-Patienten betreuen?

    Solche Aussagen sind einfach ein Schlag ins Gesicht für alle die damit beruflich zu tun haben oder aber Angehörige verloren haben/verlieren

    Die Datumsangaben der STOBs haben es schon angedeutet, dass noch etwas passieren wird:
    In Altenberge finden gerade Wartungsarbeiten statt und dort erfolgt ein Umbau.
    https://www.wn.de/Muensterland…-Arbeiten-am-mobilen-Netz

    So lange der Radverkehr bestenfalls eine Nische der innerstädtischen Fortbewegung darstellt, wird dieses "Augen zu und durch" auch gut gehen. Langfristig wird es aber zu mehr Unfällen, Verletzten oder gar toten Radfahrern führen. Spätestens dann wird der Gesetzgeber regulierend eingreifen müssen, und dies Regulation kann nicht darin bestehen, die eh schon maximal reglementierten motorisierten Verkehrsteilnehmer noch weiter zu gängeln. Das wird sich nämlich spätestens an der Wahlurne rächen.

    Das Fahrrad ist bestenfalls ein Kurzstreckenverkehrsmittel im Flachland und wenn das Wetter mit spielt. Damit werden werden weder Klima- noch Verkehrsprobleme lösen.

    Der motorisierte Verkehrsteilnehmer ist maximal reglementiert? Das ist wohl eher genau anders herum. Jahrelang hatte der motorisierte Verkehr überall den Vorrang und es gibt bei den meisten Städten keinen Raum fürs Fahrrad o.ä. Es ist schlichtweg in der Verkehrsplanung nicht vorgesehen. Und, dass das Fahrrad in Städten keine Verkehrsprobleme lösen kann, ist auch falsch. Dazu braucht es nur einen Blick in Nachbarländer...