Nee ganz sicher nicht. Das ist nicht das Entdecken einer Lücke, sondern schamloses Ausnützen eines grundsätzlichen Problems. Ein Provider hat lediglich bei der Registrierung die Möglichkeit, den Kunden eindeutig einer in D lebenden Person zuzuordnen. Prepaidverträge bestehen aber oft viele Jahre lang und Lebensumstände ändern sich z.B. durch Umzug. Wenn für jede Adressänderung im Kundencenter eine neue Identitätsprüfung mit dem umgemeldeten Perso durchgeführt werden müsste, wären das erhebliche Kosten, die die anderen Kunden zu tragen hätte.
Du nutzt diese Zwangslage des Providers aus, schämst dich nicht und fühlst dich sogar noch als "Entdecker".
Kannst sowas von stolz auf dich sein.
Da haben wir wohl abweichende Meinungen....
wenn ein Kunde einmal registriert ist und dann seine Adresse ummeldet....ist er ja immer noch registriert ( die Adressprüfung gehört ja bei dem Postident gar nicht zur Prüfung - geprüft wird lediglich ob das Foto zu Name und Geburtsdatum auf dem Antrag passt und mit dem Ausweisdokument identisch ist ).
Wenn er dann eine neue simkarte beantragt und bekommt, wird auch diese neue simkarte wieder vorher mit postident verifiziert....
Wo ist also das Problem?
Netzclub möchte so viele Kunden wie möglich um so viel wie möglich an Daten für Werbung weiterverkaufen zu können. Aus dem Grund wird bei der Bestellung halt auch nur die Adresse indirekt kontrolliert ( indem die simkarte dort ankommen muss ) und mit dem Namen und Geburtsdatum verbunden....
Es wäre ein leichtes, wenn netzclub für jeden Namen und Geburtsdatum nur 1 X eine Simkarte herausgeben wollte. Aber dann wäre ja ein Kunde weniger in der Statistik und ein Kundendatensatz weniger den man für Werbung weiterverwenden könnte.
Es ist also wichtiger, das Datensätze für Werbung dabei herauskommen und wenn das der Fall ist, dann gibt es eben auch eine Simkarte im Gegenzug.