Beiträge von CH76

    Es ist sogar sehr einfach. Meine Schwester wohnt aktuell noch in Hannover, in einer Gegend mit extremer Parkplatznot und trotzdem hat sie nicht einmal auf dem Gehweg parken müssen. Vor gut einem Jahr hat sie sich einen Stellplatz angemietet und fährt mit dem Rad zum Stellplatz. Geht alles.


    Wenn wir sie besuchen, fahren wir ins Parkhaus. Ich kann mich natürlich auch asozial auf den Gehweg stellen und jammern, dass nicht genügend Parkplätze zur Verfügung stehen. Ich gehe noch weiter und würde es begrüßen, wenn ein Auto nur zulassen kann, wenn man einen Stellplatz nachweisen kann.

    Es gibt auch keinen Anspruch darauf, dass die Leute so parken, dass sie den Befindlichkeiten eines jeden einzelnen gerecht werden. Es wird da geparkt wo man schnellen zugriff auf das Auto hat.

    Es hat nichts mit persönlichen Befindlichkeiten zu tun, sondern mit einhalten der Regeln. Da stehen eigene Befindlichkeiten hinten an.


    Bei vielen ist es oft pure Faulheit / Bequemlichkeit.

    So ist es!

    Nein, muss es nicht. Es muss da geparkt werden, wo es LEGAL getan werden kann. Zur Not auch mal ein paar Meter weiter. Es gibt keinen Anspruch auf einen Parkplatz vor der Tür. Gehwege/Radwege sind dafür nicht zuständig.

    Meine Aufreger beziehen sich auf eine mittelgroße Stadt und in den wenigsten Fällen "müsste" man auf dem Geh/Radweg parken. Es ist Dummheit. Die Straße ist oft so breit, dass man locker am Straßenrand stehen kann aber die erste Amtshandlung ist das Parken halbseitig auf dem Rad/Gehweg. Gerne in Verbindung mit dem Warnblinker.


    Und nein, man muss keinen Parkraum schaffen. Ersten muss nicht jeder Haushalt (wenn kein eigener Platz vorhanden ist) mehrere Fahrzeuge besitzen und zweitens ist dafür der Eigentümer verantwortlich. Zur Not muss man eben einen Stellplatz anmieten. Der ist nur leider nicht immer vor dem Fenster/Tür. Man hat auch Beine.


    Wenn ich dann noch lese, dass der durchschnittliche Pendler in Hamburg 3,4 km zur Arbeit pendelt, dann fasse ich mir an den Kopf.

    Doch, ist sogar ein sehr extremer Keksfaktor. Gerade als Radfahrer will will ich nicht pausenlos wegen Blockierern ausweichen. Egal ob eilige Mutter, Paketdienst oder fauler Trottel. Noch dämlicher sind nur Falschparker die noch den Warnblinker nutzen.

    Und wenn es generell zu wenig Parkraum gibt? Es ist dann halt wohl die billigste Möglichkeit den Gehsteig dafür zu verwenden.

    Nein, ist es nicht. Ein Gehweg ist und war noch nie ein Parkplatz. Da sollte grundsätzlich ohne wenn und aber abgeschleppt werden. Knallhart, inkl. 300€ Strafe. Einfach nur asozial sowas. Und für die Schäden am Gehweg müssten die auch noch aufkommen.

    Ja! Auf der Straße parken, so wie es sich gehört! Es kann nicht sein, dass die Autofahrer nicht behindert werden dürfen, dafür aber Radfahrer oder Fußgänger. Zur Not auch mal etwas laufen. Ich musste noch nie auf dem Gehweg oder Radweg parken. Aber die meisten Autofahrer sind ja generell irgendwie gehbehindert.