Beiträge von Kloeffer

    Der Sektorwechsel ist aber zumindest im Bereich von GSM-R aber eben nicht so hart, da sich zumindest nach Regelplanung die Sektoren so überlappen müssen, dass der Mast in der Mitte ausfallen könnte und die Kommunikation durch die danebenliegenden aufgefangen werden kann. Aber ja das ist nicht überall der Fall.

    Richtig, man behält es weil es das was es macht ausreichend gut kann und ein Umstieg wie zuvor angemerkt langwierig und schwierig ist. Zudem müsste man alle Eisenbahnverkehrsunternehmen dazu bringen ihre Bordgeräte entsprechend umzurüsten. Das hat ja für die Störfilter schon lange genug gedauert. ;)

    Allerdings stößt GSM-R in Anwendungsfällen wie Befehlsübermittlung oder neuere ETCS Verfahren wie Moving Block, etc... an seine Grenzen und ein Technologiewechsel muss zwangsläufig kommen. Nur bis der neue Standard auf LTE Basis kommen würde sind die öffentlichen Netze wohl bei 6G angekommen und bis die Bordgeräte der EVUs umgerüstet sind evtl sogar bei 7G ^^

    elchris

    Ist die Bahn eigentlich nicht daran interessiert selbst ein bandbreitenstarken Datenkanal entlang ihrer Strecken zu haben ?


    GSM-R wirkt in 2021, wie ein FAX Gerät in einem Neubau Büro

    Der Punkt ist GSM-R funktioniert, ist auf EU-Ebene spezifiziert und abgenommen. Würde man nun auf LTE-R oder gar öffentliches LTE umsteigen hätte man jahrelange Überprüfungen vor sich, in denen man Ausfallsicherheit und Zuverlässigkeit nachweisen muss. Daher ist es deutlich einfacher und günstiger bei GSM-R zu bleiben, den würden am Ende Behörden zu dem Schluss kommen LTE-R wäre weniger sicher wäre alles umsonst gewesen.

    Es gab sogar mal den Versuch vor 10-15 Jahren auf UMTS zu setzen, was man genau aus solchen Gründen dann sein lies.

    Es gibt auch reihenweise Technik die von 1930-1970 stammt, welche man nicht anfässt, da selbst durch einen minimalen Umbau die Zulassung erlöschen würde und man keine mehr bekommen würde. Mal sehen wie das in Zukunft wird, falls die Grünen Regierungsverantwortung bekommen. Die wollen ja so einiges in Richtung Sanierung Bahninfrastruktur unternehmen.

    Warum sollte das nur für Speedtests interessant sein? Als Entwickler, der VMs durch die gegen Schiebt oder große Datenmengen für irgendwelche AI-Algorithmen benötigt gilt immer "schneller ist besser". Eventuell bist du nicht die Zielgruppe für derlei Geschwindigkeiten. Das macht den Tarif aber nicht überflüssig.


    Nicht zu vergessen sind auch die vielen Neuland-Haushalte mit langsamen DSL. Da nutzt man das LTE/5G als schnelle Alternative.

    Natürlich gibt es Kunden die so etwas wirklich brauchen können, aber die Anzahl derer die es wirklich benötigen, insbesondere dieses Upgrade von 300 auf 500Mbit/s dürfte sich sehr in Grenzen halten. Dazu kommt, dass es nur wenige Punkte gibt an denen solche Geschwindigkeiten wirklich dauerhaft verfügbar sind. O2 selbst sprich ja von durchschnittlich 50Mbit/s im Downstream.

    Und ja ich gehöre nicht in die Zielgruppe, besonders nicht seit Corona. Aber selbst dann würde mir ein 10Mbit/s Tarif ausreichen, da ich nichts mobil mache was mehr erfordern würde.

    Es geht nicht darum, ob ich 10€ mehr zahlen will, sondern um das Prinzip, dass treue Kunden nicht in den selben Genuss kommen, obwohl sie schon teilweise sehr lange für den teuren Tarif bezahlen, um jetzt künstlich benachteiligt zu werden im Gegensatz zu Neukunden.


    Da kommt es zur selben Debatte wie bei Ur Epluslern im O2 Netz, die nur auf 50Mbit beschränkt sind. Also bald eine Dreiklassen O2 Gesellschaft oder 5, wenn man die anderen Speedstufen mitzählt

    Aber das ist doch absoluter Standard und das hast du doch bei jedem Anbieter?

    Wird das Inklusivvolumen erhöht profitieren erstmal nur Neukunden, Bestandskunden erst bei einer Verlängerung, etc.
    Hier wurde nun die maximale Datenrate und zugleich der Preis erhöht und es bekommen/trifft erstmal nur Neukunden.

    Btw, was willst du denn überhaupt mit mehr als 300Mbit/s ist doch nur noch für Speedtests interessant. Und nein man hat keine 3-5 Klassengesellschaft, sondern Kunden, die den Tarif passen zu Ihrem Budget und Ansprüchen wählen können in Bezug auf die unlimited Tarife.

    Bei den ePlus Kunden gebe ich dir völlig recht und es ist eine Frechheit, dass diese selbst bei einer Verlängerung bei maximal 50Mbit/s hängen bleiben und das nur weil sie in einer alten Datenbank geführt werden oder ähnliches.

    Schön langsam ist die Staffelung der Geschwindigkeiten echt heftig. Da wäre es schön langsam sinnvoll die kleineren ebenfalls aufzubohren auf 8-10 bzw. 20-50Mbit/s. Es werden sich vermutlich dennoch ausreichend viele finden, die der Meinung sind, dass der kleinere oder die beiden kleineren Tarife nicht ausreichend sind.

    Die ersten E-Autos mit 160km Normreichweite sind real kaum über 100km weit gekommen. Der da bietet 230 km Normreichweite, das wären dann real so rund 150 km. Wie viel davon auf der Autobahn bei Tempo 100 (schneller fahre ich eh selten wenn ich in der Freizeit unterwegs bin) noch übrig bleiben lässt das Video komplett offen. Schade. Ich habe Wochenenden an denen ich bis zu 250km unterwegs bin, und die würde ich gerne ohne mindestens 1-2 Stunden Zwangspause an der Ladestation absolvieren können. Ich habe mich auch schon auf das Teil gefreut. Ankündigungen dazu gibt es ja schon länger. Mit der schwachen Batterie scheint er aber für mich definitiv keine Option zu sein.

    Schau dir mal das Video von CarManiac an. Der Verbrauch des Dacia auf der Autobahn hält sich in Grenzen. Aber wenn du wirklich öfter 250km fährst ist es echt nichts für dich. Vor allem da die Ladegeschwindigkeit unterirdisch ist. Aber z.B. als Rentnerauto ist es perfekt nutzbar halbwegs hoher und damit bequemer Einstieg, kein überforderndes Boardsystem, keine brachiale Beschleunigung wie bei etlichen anderen E-Autos und mit 230km mehr als ausreichend für den Durchschnittsrentner.

    Skoda baut im wesentlichen die selben Autos wie VW, mit den selben Teilen, nur in anderen Ländern. Dacia verwendet zum Großteil Komponenten von Renault. Das ist für die billiger als für Skoda oder Dacia separate Komponenten zu fertigen. Warum das Schrott sein soll erschließt sich mir deshalb jetzt nicht.

    Wobei man bei Dacia noch ergänzen sollte, dass in der Regel die ältere aber bewährte Technik genutzt wird, während Renault die neuesten Komponenten verbaut.

    Skoda hingegen greift genau wie VW auf das aktuelle Teilesortiment zurück.

    Und das ist eigentlich schon zu viel. Glückliche Cellmapper, Speedtest Fetischisten und Image per Youtuber, bekommt man damit alle Mal. Vorteile für den Netzbetrieb der anderen 99,999 % Kunden bringen die N78 Standorte kaum bis gar nicht. Flächenausbau per DSS bringt zwar schlechte Presse, aber Nutzen für alle Normalos. Klar nicht für die, die rum jammern, dass sie trotz 5G nur "traurige" 100 MBit abbekommen.

    DSS bringt doch kaum schlechte Presse, außer kleinen Sticheleien von o2 gegen Telekom. Vielmehr bringt es massiv gute Presse, da 5G quasi "flächendeckend" ausgebaut ist und man kann damit super seine Handytarife vermarkten. Der Endnutzer hingegen hat keine Vorteile im Vergleich dazu wenn die Station mit 4G alleine ausgebaut worden wäre.


    Zusätzlich muss am DSS Träger die aktuell modernste Hardware eingesetzt werden, mit der auch 4G besser läuft, als wenn der alte Kram solange weiter betrieben worden wäre, bis er auseinander fällt.

    Das ist falsch. Ein großer Teil der Telekomstationen von Ericsson brauchte gerade mal ein Softwareupgrade um über die alten 3G Antennen 4G/5G in DSS zu senden, einige weitere kleiner Anpassungen am Boden. Die Antennen blieben in den meisten Fällen die gleichen.

    Ah, noch mehr Südostbayern. ;-) Immerhin scheint die StOB ja schon zusätzliche Einträge zu haben und in dem Eck ist er ja - abgesehen von Tacherting - der letzte ohne LTE.

    Ja die StOB sollte bereits alle nötigen Einträge haben, daher hatte ich mich im Oktober schon gefreut als dort 2 Wochen Wartungsarbeiten angekündigt waren. War nur leider etwas verfrüht. Aber so stark betrifft mich der Masten glücklicherweise nicht. :)