Dann warte ich mal ab, ob nach der Ankündigung der Kündigung noch eine richtige Kündigung kommt oder direkt die Karte abgeschaltet wird. Das wird im Prepaid-Wiki ja nicht klar.
Beiträge von Berndson
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Bisher habe ich nicht so lange gewartet, aber jetzt habe ich tatsächlich mal eine Email bekommen, dass mir eine Karte gekündigt werden soll, weil ich sie schon lange nicht aufgeladen habe. Die Email kam auf den Tag genau nach 15 Monaten, aber sie ist nicht als Kündigung formuliert, sondern "wir werden kündigen, wenn du nicht auflädst". Was ist denn der typische Abstand, wann die Kündigung dann kommt, und wie lange wird der Karte ab da noch gegeben, bis die Kündigung wirklich greift und die Karte abgeschaltet wird?
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Geldmacherei
Zur Überraschung aller Marktwirtschaftler geht es um Geld. Aber gut, wenn du noch Öl im Tank hast, kannst du das ja billig verkaufen, weil du es billig bekommen hast, obwohl dir jemand mehr dafür bietet, und wenn du dann teuer nachgetankt hast und der Preis fällt, verkaufst du es trotzdem billiger als was du gezahlt hast. Man kennt ja den Leitspruch vom reichen Warenterminbroker Warren Buffet: "Buy high, sell low."
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Wir beziehen in Europa nur 10% des Rohöl von dort.
Rohöl gehört zu den "Commodities", im Grunde austauschbaren Gütern, auch wenn die reale Lieferung durchaus erheblichen Preisunterschieden unterliegen kann. Jemand, der von dort sonst mehr Öl bezieht, verschwindet nicht als Nachfrager vom Markt sondern fragt dann Öl nach, das sonst wir beziehen würden. Mit der geringeren Menge tatsächlich verfügbaren Öls und der steigenden Nachfrage danach steigt der Preis.
Wenn dein Lieferant plötzlich Anfragen von anderen Kunden hat, die mehr für die Ware bezahlen, als du üblicherweise zahlst, wirst du nicht mehr beliefert, es sei denn du zahlst auch mehr. Das ganze steigert den Preis solange, bis genug sagen: "Das ist es mir nicht wert, ich kaufe nicht." Schwierig, wenn dann das Auto nicht mehr fährt und die Heizung kalt bleibt.
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Dus.net hat die Regeln geändert: Auch Bestandskunden müssen jetzt für neu reinportierte Nummern eine jährliche Verwaltungsgebühr bezahlen. Alte Nummern, egal ob zugeteilt oder portiert, bleiben für Bestandskunden aber grundgebührfrei.
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Man kann das als (illegalen) Dienst am Kunden betrachten, wenn der Kunde zu **** oder **** ist, eine Karte selbst zu aktivieren, oder andere Gründe gegen eine erfolgreiche Aktivierung durch den Kunden selbst sprechen (kein gültiger Ausweis, nicht "unterstützte" Staatsbürgerschaft, Sprachbarriere, etc.). Gerade bei den Ethnoprovidern dürften solche Fälle weit überdurchschnittlich oft vorkommen. Das setzt ein gewisses Vertrauen in einen Telefonverkäufer voraus. (Wer bei dem letzten Satz nicht gelacht hat, hat's nicht verstanden.)
Wenn die Karte offiziell auf eine andere Person registriert ist, kann man sich nicht wirklich absichern. Gegen eigene Dusseligkeit und räuberische Apps sichert man sich mit einer "Drittanbietersperre" ab. Dann kann man mit dem Guthaben nur noch die Dienste des "Netzbetreibers" in Anspruch nehmen aber sonst nichts damit bezahlen. Untergeschobene Abos und Apps aus zwielichtigen Quellen (wie den offiziellen Appstores) dürften der Hauptgrund für verschwindendes Prepaidguthaben sein.
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O2 Freikarte
Wie schon erwähnt, kann man die Datenfunktion bei O2 netzseitig sperren lassen. Das ist bei Karten im O2-Netz auch nötig, da Daten bei O2 selbst und bei den diversen O2-Discountern in den Tarifen ohne Datenkontingent praktisch immer zu Freudenhauspreisen nach Volumen abgerechnet werden. Das ist auch dann eine böse Falle, wenn man einen Tarif mit Datenkontingent nutzt und das Guthaben mal nicht für die Verlängerung ausreicht. Dann fällt man in den "9ct"-Tarif zurück, nutzt Daten und nach ein paar MB ist der Rest des Guthabens weg.
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weil Du NIE ernsthaftes Interesse daran hattest, ZAHLENDER Kunde zu sein?
Er ist nicht nur zahlender Kunde, sondern ist sogar in Vorleistung gegangen. Prepaid, verstehen?
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kein Recht auf missbräuchliche Nutzung von "NEUkundenaktionen."
Wenn Congstar die Karten einfach ohne Boni normal aktivieren würde, weil der Kunde kein Neukunde ist, wäre das "Heulen" deutlich leiser. Dass die Anbieter ihre Rabattaktionen selbst konstruieren und auf echte Neukunden beschränken dürfen, ist glaube ich unstrittig. Aber Congstar weigert sich einfach, die gekauften und bezahlten Karten überhaupt zu aktivieren und schränkt darüber hinaus noch die bestehenden Verträge ein. Das geht nicht.
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Wenn es ein anderes Netz sein darf: Vodafone Callya und O2 Prepaidkarten kann man mit einer regelmäßigen winzigen Überweisung (ein paar Cent) aktiv halten. Bei O2 kann man die Datenfunktion dauerhaft netzseitig sperren lassen. Bei Kaufland kommt man nicht um die seltene aber regelmäßige Aufladung von 5€ herum, wenn die Nutzerin die Karte nicht zuverlässig durch eigene Telefonate aktiv hält: Man muss da als Kartennutzer nicht viel machen, aber auch nicht nichts.